Online anschauen
Wer hätte gedacht, dass ich einmal Fernsehsendungen im Blog empfehle. Unbedingt ansehen, sollte man sich den elektrischen Reporter zum “Real Time Web”. Mit dabei ist Peter Kruse.
Elektrischer Reporter – Real Time Web: Alles im Jetzt
Ebenfalls sehenswert ist der Beitrag über “Digital Natives” auf 3sat.
Verwandte Artikel
Online-Vernetzung zu politischen und sozialen Zwecken - Chancen und Risiken
Eine sehr interessante Präsentation von Sophie Scholz:
Verwandte Artikel
Lesetipps zum Wochenende
- Jean-Pol ist derzeit einer der authentischsten Bürger-Journalisten, den ich kenne, der neben dem Bloggen, Twittern und Vernetzen über alle möglichen Plattformen nun auch mit viel Humor und Experimentierfreude das Medium “Video” erobert hat. In “Senioren Ahoi!” berichtet er über seine Erfahrungen beim Eintritt ins Senioren-Leben - per Video-Botschaft. Diese Video-Botschaft möchte ich allen zeigen, denen ein Thema am Herzen liegt, wie z.B. Frau K. aus Dresden, der MS-Gruppe im Pflegeheim, den Frauen von Lebendiger Leben! e.V., oder Rike und noch vielen anderen - vielleicht bekommen sie durch das Beispiel von Jean-Pol ebenfalls Lust, mit Video-Botschaften zu experimentieren.
- Chloe vom See: Der Kunde hat eine moralische Wahl!
- FAZ.net fragt: Wie verändert uns das Internet?
- Von Anne und Nadja - ein Erfahrungsbericht aus Benin.
- Ein tolles kreatives Experiment: inbflat.net
Verwandte Artikel
Public Eye Award - der Preis den die Firmen gar nicht wollen
Mit den Public Eye Awards (vormals Public Eye on Davos) setzen die Erklärung von Bern (EvB) und Pro Natura seit 2000 einmal jährlich einen kritischen Kontrapunkt zum Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. An Stelle von Pro Natura wurde 2009 Greenpeace Schweiz weitere Trägerorganisation des Events. Mit den Public Eye Awards werden Konzerne ausgezeichnet, die sich besonders verantwortungslos gegenüber Mensch und Umwelt verhalten. Der Fokus der Public Eye Awards liegt seit 2005 somit auf dem Thema Unternehmensverantwortung/Corporate Social Responsibility (CSR).
Ab 2010 wird zudem einen «Greenwash Award» vergeben, um der inflationär wachsenden Zahl an Institutionen Rechnung zu tragen, die mittels sozial-ökologischer Feigenblätter versuchen, das Image unbelehrbarer Konzerne schön zu färben.
In Wikipedia wird noch ein “Positive Award” erwähnt. Ich wollte wissen, warum es den nicht mehr gibt und habe Claudio De Boni, Projektassistenz Public Eye, dazu befragt:
Den Positive Award gibt es nicht mehr, weil sich das Public Eye wieder auf sein Kernmodell - Naming and Shaming - konzentrieren will. Es gibt mittlerweile schon viele Positiv-Auszeichnungen, so dass eben der Greenwash-Award mehr Sinn macht: Er kümmert sich um ungerechtfertigte Positiv-Preise und macht dann das, was das Public Eye am besten kann, eben Naming and Shaming.
Zum Ablauf:
Die Erklärung von Bern (EvB) und Greenpeace rufen jeweils im August weltweit zur Nominierung sozial oder ökologisch besonders verantwortungsloser Firmen auf. Sie prüfen alle eingehenden Vorschläge und legen sie einer internen Fachjury vor. Diese wählt in jeder Kategorie die jeweils drei exemplarischsten Fälle. Nominieren können Organisationen und auch Privatpersonen. Allerdings hat sich gezeigt - so die Initiatoren - dass die meisten eingereichten Nominierungen von Einzelpersonen noch zu wenig fundiert waren, weshalb bisher nur Nominierungen von NGO´s Berücksichtigung fanden. In einem Fall einer Nominierung durch eine Privatperson haben die Organisatoren eine NGO gesucht und auch gefunden, die schon zu diesem Fall gearbeitet hatte und dann die Nomination der Privatperson übernommen hat. >>> Weitere Infos zum Ablauf und zur Nominierung.
Die Internet-Abstimmung:
Der «People’s Award» wird per Internet-Abstimmung vom Publikum verliehen. Das Voting dazu ist noch bis zum 26.01.2010 über diesen Link möglich. Wer die Aktion unterstützen will, kann auch eines der angebotenen Banner in seine Website integrieren.
3-sprachige Website: www.publiceye.ch
Twitter-Account: @PEAwards
Hashtag: #publiceye
Facebook-Gruppe: Public Eye Awards
Verbreitung und Unterstützung durch die Netzwerke ist erwünscht!
Die Trailer:
Verwandte Artikel
10 Tactics - Dokumentarfilm und Toolkit
10 Tactics untersucht wie Aktivisten und NGO´s in verschiedenen Regionen der Welt Information und digitale Technologien nutzen um positive Veränderungen zu bewirken.
Via netzpolitik

Verwandte Artikel
Für Datentransparenz und interaktive Bürgerbeteiligung
wollen sich die TeilnehmerInnen der Veranstaltung “Hacks 4 Democracy – Opendata Hackday” am 17. & 18. April 2010 in Berlin stark machen. (Der genaue Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben)
Weitere Infos auf der Website.

Via (politik-digital.de)
Verwandte Artikel
Blogpatenschaften - wer, wie, was, wieso, weshalb, warum… ;-)
“Blogpatenschaften - soziales Engagement vernetzen” wurde im April 2008 von mir als Experiment gestartet. Ich wollte herausfinden, ob und wie es gelingen kann, mit Hilfe von “Web 2.0″-Tools und dezentraler Vernetzung das Internet als Feedback-Kanal für “niedrigschwellige” öko-soziale Themen zu nutzen. Die kleine Präsentation zeigt hierfür einige Beispiele. (Stand Dez. 2009)
Kommentare, Kritik und Hinweise auf Anknüpfungspunkte sind jederzeit willkommen.
Verwandte Artikel
Lesetipp: Auswertung NPO-Twitchat, Social Entrepreneurs
- Im Dezember 2009 fand der erste NPO-Twitchat statt, bei dem unter dem Hashtag #npochat circa 20 Twitter-Nutzer zum Thema “Social Media – Interne Herausforderungen für NPO” rege und kontrovers miteinander diskutiert haben. Katrin Kiefer hat dazu eine lesenswerte Zusammenfassung geschrieben bei der man sogar den kompletten Chat noch einmal nachlesen kann.
- “Geschäftstüchtige Wohltäter” titelte Der Tagesspiegel einen jüngst veröffentlichten Beitrag über Social Entrepreneurs.
Verwandte Artikel
Conversations
10 Fragen, 10 Kategorien, ein Filmprojekt, eine Website, Fachleute und Laien, online und offline, Vortrag und Gespräch, Diskussion und Hintergrundinfo und das Thema? Unsere Zukunft.
Ulrike Reinhard hat da ein echtes Großprojekt angefangen und fordert alle zum Mitmachen auf. Es geht darum, deine wichtigste Frage im Hinblick auf eine bessere Zukunft zu stellen und Gedanken, Material, Gesprächsaufzeichnungen u.ä. beizutragen. Den roten Faden bilden dazu 10 Kategorien, u.a. Bildung, Religion, Eine Welt, Ressourcenknappheit, etc.

Es gilt in der Auseinandersetzung Lösungen für die dringendsten Probleme unserer Zeit zu finden und aktiv an einer besseren Zukunft zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und dabei die Möglichkeiten der globalen Vernetzung zu nutzen. Ein Projekt über Länder-, Religions-, Kultur- und Altersgrenzen hinweg, auf der Grundannahme, dass die derzeitigen Probleme nicht allein, sondern nur im konstruktiven Austausch miteinander gelöst werden können.
Kritisch anzumerken ist der recht knappe Zeitrahmen, um “große Fragen” tatsächlich lösungsorientiert zu bearbeiten und nicht nur anzureißen oder bereits bestehende Ideen zu wiederholen, wäre ein längerer Vorlauf sicher besser. Da die Projektsprache englisch ist und durch die Videoclips ein gutes Hörverständnis vorausgesetzt wird, kann man davon ausgehen, dass doch für viele der Aufwand sich einzulesen und einzuhören vielleicht zu groß ist. Hier wäre das Angebot von Zusammenfassungen in verschiedenen Sprachen und kleinere Online Events in der eigenen Sprache vielleicht von Vorteil, da es ja darum gehen soll, möglichst viele miteinzubeziehen.
Bis Mitte März 2010 besteht die Möglichkeit, Fragen in den einzelnen Kategorien zu stellen, bereits gestellte zu bewerten und zu kommentieren und eigenes Material hochzuladen. Anschließend wird in jeder Gruppe die Nr.1-Frage ausgewählt und in einem Online Event diskutiert. Als Abschluss gibt es ein großes Treffen mit allen Beteiligten in Wien, wo der Film, das Ergebnis dieses Work-in-Progress-Projektes, aus dem gesamten Material zusammengestellt werden soll.
Wenn wir also nicht weiter kopflos in eine ungewisse und vermutlich katastrophale Zukunft stolpern, sondern uns und unseren Planeten retten wollen, sollten wir diese Gelegenheit beim Schopf packen, uns informieren und mitmachen.
Zur Projekt-Website: Conversations - At The Beginning Of A New Time
Verwandte Artikel
Wie erstelle ich eigentlich Videobotschaften?
Dies ist ein Gastbeitrag von Nikolai Schulz, der die Plattform Memoro Deutschland mit aufgebaut hat und auch betreut. Ich freue mich, dass ich ihn kurzfristig dafür gewinnen konnte, uns ein paar Tipps zum Erstellen von Videobotschaften zu geben:
Möglichkeit eins, um viele Anfängerfehler zu vermeiden:
Der Kauf einer Lern-DVD, z.B. beim Fachverlag Schiele und Schön in Berlin,
die verschiedene Produkte anbieten wie z.B. mit dem Titel: Biografie - Schritt für Schritt zum perfekten Filmportrait - Interaktive DVD-Schulung: Filmen Sie ein einzigartiges Zeitdokument, das Generationen überdauert.
Möglichkeit zwei, so wie ich es gemacht habe, learning by doing. Ich musste natürlich auch Lerngeld bezahlen und konnte die Fehler, wie schlechte Ausleuchtung und schlechter Ton, teilweise durch die Computersoftware korrigieren.
1) Kauf einer einfachen Videokamera, sogenannte Camcorder, möglichst noch mit Mini-DV Kassetten, da bei diesen die beste Qualität gewährleistet wird, alternativ mit eingebauter Festplatte und Mini-DVD, und ganz wichtig einem externen Mikrofonanschluß. Meine Canon MD 216 kostete 199,- €. Bei vielen Kameras werden nur noch SD-Karten als Speichermedium angeboten, dort geht jedoch schon ein Teil der Qualität verloren, da die Filme bereits komprimiert gespeichert werden. Qualität ist wichtig, falls mal mit dem Material eine hochwertige DVD erstellt werden soll! alles lesen »




