Blogpaten: In unseren Blogs veröffentlichen wir Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen und verbreiten diese Inhalte über unser Netzwerk.
Das Internet sehnte ich mir herbei, bevor es das überhaupt gab. Als ich 1987 ein Kontaktnetz zur Verbreitung der von mir initiierten Methode „Lernen durch Lehren“ ins Leben rief, kommunizierten wir über Briefe per „Schneckenpost“. Alle zwei Monate schickte ich etwa 700 schwere Pakete, was Etat und Umwelt belastete und auch das Drucken und Einpacken kostete viel Zeit.
Beim Aufkommen des Internets richteten wir 1996 eine Homepage ein (www.ldl.de) und ab diesem Zeitpunkt wurden alle Materialien von dort heruntergeladen. Schlagartig erhöhte sich auch der Bekanntheitsgrad der LdL-Methode.
Sehr bald stieß ich auf die ZUM (Zentrale für Unterrichtsmedien) und die Betreiber zeigten sich sehr kooperativ. Sie reservierten mir ganze Forenbereiche, für das Thema „Lernen durch Lehren“. Gleichzeitig kam ich auf die Idee, nach New York zu fliegen und mich per Forum bei meiner Reise unterstützen zu lassen. Das war toll, denn ich wurde sehr intensiv während der ganzen Reise beraten.
[Red. Anmerkung: Man muß sich das so vorstellen: „es ist doch ziemlich ungewöhnlich auf einen anderen Kontinent zu fliegen und die jeweiligen Aktivitäten per Internet steuern zu lassen, oder?“ – Genau das aber macht Jean-Pol bei diesem Experiment.] Das wiederholte ich mehrmals und ich versuchte, Studenten aus der ganzen Welt per Foren zu verbinden mit dem Thema „Welche Probleme gibt es auf der Welt und wie können wir sie gemeinsam lösen?“ Dafür flog ich nach Russland, Bulgarien, Istanbul und wieder New York. (weiterlesen…)
Ab Mitte 2010 kann man auf www.engagiert-in-deutschland.de sein eigenes Engagement präsentieren, neue Partner finden oder gemeinsame Lösungen entwickeln. Wie das aussehen kann, zeigt folgendes Video:
engagiert-in-deutschland.de Vision2010 from engagiert-in-deutschland.de on Vimeo.
Anfang des Jahres hatte Brigitte Reiser in einem Gastbeitrag bei KoopTech bedauert, “dass die Projektverantwortlichen bisher nicht den Dialog mit der Öffentlichkeit im Netz suchten und das Projekt – trotz seiner Größe und seiner Zielgruppe, nämlich der Bürgerschaft – nicht von einem Blog oder einer Twitterpräsenz begleitet wurde.”
Lesetipp: “Plattformen mit sozialem Mehrwert“. Vielleicht gibt es ja inzwischen weitere Projekte, die in der Linksammlung ergänzt werden können oder Neuigkeiten zu den einzelnen Projekten…
Die Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements braucht neue Ansätze und innovative Wege, um weiterhin, die immer wichtiger werdende Arbeit von Bürgern am Gemeinwohl gewährleisten zu können.
Die neue Plattform “Bürgerwirken” soll am 14.10.2009 online gehen und ist eine Weiterentwicklung von netzwirken.de. Die erste neue Challenge (2 Projekte konkurrieren miteinander und berichten über ihre Projektarbeit) startet am 14.10.2009. Ich wünsche BÜRGERwirken und den teilnehmenden Menschen und Projekten viel Erfolg und gute Erfahrungen.
Lesenswert auf Glocalist: Social Business neu gedacht – BÜRGERwirken
Ich bin auf der Suche nach Senioren, die so wie ich intensive Projektarbeit wünschen. Projekte habe ich in meinem Berufsleben stets durchgeführt, einmal im Rahmen der von mir entwickelten Methode Lernen durch Lehren, die den Unterricht zum Projekt strukturiert, dann im Kontext des Moduls Internet- und Projektkompetenz. Nun möchte ich dieses Format mit Senioren anwenden und “Weltverbesserungsprojekte” realisieren. Interessierten Senioren möchte ich zeigen, wie man mithilfe von Blogs, Wikis und Twitter intensiv kommunizieren und die Durchführung von Projekten beschleunigen kann. Das Motto ist also: Geschwindigkeit und Vernetzung.
Weitere Infos: http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/Seniorenarbeit
Eine wirklich tolle Präsentation von Patrick Breitenbach (anlässlich der stArt09):
Die unten verlinkten Texte sind Auszüge aus dem Buch “52 Dienstage – Ein Frauentagebuch“, geschrieben von 51 Frauen (und einem Ehemann) an 52 Dienstagen des Jahres 2005. Herausgeber ist der Verein Lebendiger Leben! e.V., bei dem Sie das Buch erwerben können.
Über Veröffentlichungen in verschiedenen Blogs möchten wir den Alltagsschilderungen dieser Frauen mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Gleichzeitig möchten wir Interessierten zeigen, wie einfach das Schreiben und Vernetzen im Internet sein kann. Kaum ein Beispiel könnte dafür besser geeignet sein, die Möglichkeiten von “Social Media” aufzuzeigen, als ein bereits vorhandenes Tagebuch mit Zustimmung der AutorInnen auszugsweise ins Internet zu stellen und zu schauen, was sich daraus entwickelt.
Ergänzung April 2010:
Tatsächlich hat eine der Autorinnen kurz nach der Veröffentlichung ihres Textes damit begonnen mit unserer Hilfe auf der Offenen Plattform zu bloggen. Ihre Beiträge werden unter diesem Link kurz anmoderiert und können per Klick auf den Titel in voller Länge gelesen werden. Unser gesamtes Netzwerk unterstützt durch die Verbreitung über die Kanäle Twitter, Facebook, Blogs, Wikis und Communities Frau Erika K. dabei, ihrem Anliegen mehr Nachdruck zu verleihen: Frau Erika K. bemüht sich seit 1999 um eine Parkerleichterung.
Bisher online:
11. Januar 2005 – Autorin: Erika Knobloch
15. Februar 2005 – Autorin: anonym
8. März 2005 – Autorin: Anja D.
30. August 2005 – Autorin: Simone Walter
6. September 2005 – Autorin: Brigitte F.
Sollten Sie Interesse haben, Ihre Alltagsschilderungen ins Internet stellen zu wollen, schreiben Sie uns.
Wichtig: Wir zeigen vor jeder Veröffentlichung die Möglichkeiten, Chancen und Risiken der Nutzung von Social-Media-Kanälen. Auch weisen wir darauf hin, dass es unter bestimmten Umständen besser sein kann, sein Thema anonymisiert zu veröffentlichen.
Möchtest Du interessante Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen in Deinem Blog veröffentlichen und damit die Verbreitung von “vernachlässigten” Themen im Internet unterstützen?
Dann mach mit bei den Blogpaten und trage Dein Blog, Wiki oder Deine Community und die Themen, mit denen Du Dich beschäftigst, in das unten stehende Formular ein. Alle Beiträge von Gastautoren werden über unseren Twitter-Account @blogpaten, unseren Facebook-Account, sowie auch über unser Netzwerkblog verlinkt.
Wir fördern seit April 2008 die Vernetzung von öko-sozialen Themen im Internet und geben Menschen, auch ohne ein eigenes Blog, die Möglichkeit, im Internet zu veröffentlichen und so auf ihr Thema aufmerksam zu machen.
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