Blogpaten: In unseren Blogs veröffentlichen wir Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen und verbreiten diese Inhalte über unser Netzwerk.

Blogpatenschaften

Twestival Lokal 2011 [Update 3]

Veröffentlicht von: InaMS

21. März 2011

[Update 1] Jeder Blogbeitrag ist hilfreich (denn er trägt zum Bekanntmachen des mittlerweile 3. Twestivals bei), auch wenn Ihr selbst nicht am Twestival teilnehmen könnt oder in Eurer Nähe (noch) kein Twestival stattfindet. Blogbeiträge zum Twestival 2011, die mich erreichen, werden hier verlinkt.

Nils bat mich, auf das diesjährige Twestival Lokal hinzuweisen und möglichst viele BloggerInnen dazu einzuladen, dieses Event ebenfalls in ihren Blogs, Netzwerken und Communities bekannt zu machen. Der anschließende Text, der Text der 1. Presseinfo (pdf), der Text der [Update 2] 2. Presseinfo vom 22.3.2011 (pdf) und die Bilder können daher gern auch in anderen Blogs und Webseiten verwendet werden. Die Organisatoren freuen sich über jede Form der Verbreitung und Vernetzung.

Am Donnerstag, den 24. März werden in zahlreichen Städten weltweit Spendenaktionen für lokale gemeinnützige Organisationen organisiert. Aus aktuellem Anlass kann auch in Kooperation mit betterplace für Japan gespendet werden. Aus Deutschland machen Berlin, Essen und Hamburg mit.

Was ist ein Twestival?

Ein Twestival (oder Twitter-Festival) ist eine globale Bewegung, die die Macht der sozialen Medien nutzt, um Offline-Events zu organisieren. Seit 2009 haben über 200 Städte an Twestival teilgenommen und dabei nahezu 1,2 Millionen USD (800.000 EUR) für wichtige Dinge wie sauberes Wasser und Bildung gesammelt. Twestival Local-Veranstaltungen werden zu 100 % durch Volontäre koordiniert und die durch Ticketverkäufe und Spenden gesammelten Gelder gehen zu 100 % an örtliche gemeinnützige Projekte.

Twestival ist auf folgenden Social-Media-Kanälen zu finden:
Twitter: @Twestival
Facebook: Twestival
YouTube-Kanal: twestivalglobal
Liste mit 154 Twitter-Acounts von teilnehmenden Städten und Ländern
Flickr-Fotostream: Twestival Local mit div. Logos (bitte stellt für Online-Networking Bildmaterial bereit, welches wir verwenden dürfen! DANKE!)
Flickr-Link zum Logo für Twestival Local unter cc
Hashtags: #Twestival, #TwestivalBerlin, #truhr11, #TwestivalHH

Logos für Berlin, Essen und Hamburg:

[Update 3] Logo für Twestival Local

Flyer fürs Twestival Berlin zum Download (pdf)

Liste der Blogbeitrage, die übers Twestival berichten:
Mittel & Wege: Twestival in Berlin
Jule-findet.de: Twestival 2011
Robert Lender: Twestival – Mit Twitter die Welt ein klein wenig besser machen.
Seniorenforum Würzburg: Twestival: Mit Twitter die Welt ein klein wenig besser machen
YuccaTree Post: Auf zum Twestival Lokal 2011
OFFENE PLATTFORM: Twestival Local 2011
Veronika Kaiser: Twestival (auch) in Berlin
bembelkandidat: Twestival Local in Berlin, Essen und Hamburg
Auch panke.info beteiligt sich beim Twestival 2011
pottblog: 4. TwestivalRuhr – Das Twitter Festival für NRW als Teil eines internationalen Charity-Events
Colibri: Nette Nerds? – TwestivalRUHR im Unperfekthaus
Ellen Trude: Das 3. Twestival – Global denken, lokal handeln
Bloggerpatenschaften: Twestival Lokal 2011 mit Text und Bildmaterial zum Download

Diese Liste könnt Ihr gern auch übernehmen. Das belebt die Vernetzung!

Unser neues Demokratiemedium

Veröffentlicht von: Susanne Wiest

07. Dezember 2009

susanne_wiest1Vor einem Jahr noch, habe ich das Internet eher wie eine Bibliothek genutzt. Ab und zu Informationen sammeln und vielleicht mal ein Kochrezept suchen…. e-mails schrieb ich kaum. Vielleicht eine pro Monat. Das änderte sich schlagartig als ich letzten Dezember eine Petititon an unseren Bundestag stellte. Mir wurde gesagt das ginge jetzt auch im Internet und ich schaffte es tatsächlich meine Grundeinkommenspetititon online auf den Weg zu bringen. Anscheinend hatte ich einen Nerv getroffen.

Ich erlebte staunend, wie immer mehr Menschen diese Petition mitunterzeichneten, wie in verschiedenen Foren und Blogs darüber berichtet und aufgefordert wurde mit zu unterzeichnen. Ich erlebte Demokratie. So wie ich sie mir seit langem wünsche. Frei, eigenverantwortlich, zusammen und sehr lebendig. Und ich lernte das Internet kennen.

Austausch, Information, Organisation, Mobilisierung, Planung… das ist alles möglich im Netz. Endlich! Wir brauchen nicht mehr eine Zeitung oder andere Medien, die freundlichrweise über eine Aktion berichten. Wir berichten nun selbst. Von uns für uns.

Richtig Bauchschmerzen habe ich damals bekommen, als es plötzlich darum ging, irgendwo meine e-mail Adresse öffentlich zu machen… ich sah Gefahren über Gefahren….was ich eben so alles gehört hatte über das uferlose Internet. Ich habe mich dann dazu durchgerungen ….und alles ist gut gegangen.

Mittlerweile nutze ich Twitter, bin gerne bei Facebook und habe einen eigenen Blog, das ist eine Art  Internetagebuch und ich schreibe inzwischen viele e-mails pro Tag. Wie das alles geht, habe ich beim Tun gelernt. Ich habe Freunde im Netz gefragt, “wie lade ich ein Bild hoch, wie stelle ich ein Video in meinen Blog,…usw.“ und Schritt für Schritt habe ich dazu gelernt.

Ich nutze das Internet heute als Demokratiemedium. Ich möchte mitmachen in unserer Demokratie. Mitgestalten. Nicht alles den „anderen“ überlassen.

Wir Bürger können uns informieren, vernetzten, uns unterstützen und zusammenarbeiten. Die Möglichkeiten des Internets sind ein Segen für mich. Wir haben ein Demokratiemedium. Ich nutze es!

Wie ich das Internet nutze?!?

Veröffentlicht von: Stefan Waidele

24. November 2009

Komische Frage. Kann ja nur von Ina kommen :)

Ich benutze das Internet nicht. Echt nicht. Zumindest nicht so, wie ich das Internet zu Beginn in den 1990ern benutzt habe.

Damals war “ins Internet gehen” eine bewusste Handlung. Um die Verbindung herzustellen, musste ich dem PC ausdrücklich sagen, dass er die Nummer zum Provider anwählen soll. Das hat dann so ca. 30 Sekunden gedauert, in denen man dem Modem beim Datenaustausch zuhören konnte. Und dann war man drin – immer mit dem Blick auf die Uhr, denn die Abrechnung erfolgte ja Minutenweise. (weiterlesen…)

Frei, unabhängig, selbstständig

Veröffentlicht von: Heiko Kunert

20. November 2009

[print_link]
Heiko Kunert ist blind. Heute möchte er nicht mehr auf das Internet verzichten. In einem Gastbeitrag schildert er seinen Weg ins Web.

Aus den PC-Lautsprechern dringt eine künstliche Stimme. Auf einer Leiste vor der Tastatur tauchen erhabene Punkte auf und verschwinden wieder. Ich bin blind und arbeite mit dem Computer. Ein so genannter Screenreader wandelt den Bildschirm-Inhalt so um, dass er von der Sprachausgabe und der Braillezeile wiedergegeben werden kann. Diese Hilfsmittel machen es möglich, dass ich selbstständig mit Word oder Excel arbeite. Behördenpost und Kontoauszüge scanne ich ein. Mein Computer liest sie mir vor. Und ich kann E-Mails lesen und schreiben und im Internet surfen. Heute kann ich mir ein Leben ohne das netz nur schwer vorstellen. Es gehört zu meinem Alltag: Ich unterhalte mich mit Menschen, ich kaufe im Web ein, ich lese meine Zeitung online. Dabei war ich nie ein typischer Computerfreak. Für mich soll ein Computer seinen Dienst tun. Ich will nicht an ihm herumbasteln oder gar selbst programmieren. (weiterlesen…)

Carrotmob #2 in Berlin [Update: 5]

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

16. Oktober 2009

Da ich alle Ideen mag, bei denen das Internet benutzt wird, um Menschen zu cleveren regionalen Aktionen zusammen zu bringen, möchte ich unbedingt auf den 2. Berliner Carrotmob hinweisen! Die Aktion stellt sich selbst wie folgt vor:

carrotmob2_plakat_vertikal_rot_klein_2Der Carrotmob Berlin wird von einer Gruppe junger Leute freiwillig und unentgeltlich ins Rollen gebracht. Für uns alle ist Nachhaltigkeit seit längerem ein wichtiges Thema und damit das jeder versteht, war es Zeit etwas neues zu probieren. Um den Carrotmob aber einen Erfolg werden zu lassen, brauchen wir deine Hilfe!

1. Mach mit am 24. Oktober!
Esse und kaufe am 24. Oktober 2009 in dem von uns ausgemachten Imbiss in Berlin-Mitte ein (dieser wird noch bekannt gegeben – tragt euch in den Newsletter ein! Hier findet ihr Infos für Imbisse, die sich bewerben wollen). Der Laden wird einen bestimmten Anteil des in dieser Zeit erzielten Umsatzes dazu verwenden, seinen Laden energieeffizienter umzubauen, und so langfristig seine CO2-Bilanz zu senken und damit das Klima zu schützen. Hinweis: Bitte a) reise nicht extra zwei Stunden mit Auto und Bahn für den Carrotmob an (gerne aber mit dem Fahrrad!) und b) kauf auch nicht mehr ein als du brauchst und auch normal einkaufen würdest! Es geht bei der Aktion darum die Macht des bewussten Konsums zu zeigen – nicht extra CO2 in die Luft zu blasen oder den sinnlosen Konsum zu fördern…

2. Spread the word
Sag allen deinen Freunden Bescheid! Trag’ dich in den Newsletter ein, folg uns auf twitter.com oder trete den studiVZ/Facebook/myspace Gruppen ‘Carrotmob Berlin’ bei und lade deine Freunde und Bekannten dazu mit ein. Wenn du einen Blog besitzt, dann wäre es natürlich klasse, wenn du über den Carrotmob schreibst! (Anm: Mach ich hiermit gern! In so einem Fall finde ich es auch mal okay, einen Text fast 1:1 zu übernehmen.)

3. Finde den 100%-igen Imbiss
Wir suchen nach wie vor nach einem Imbiss, der bereit ist, uns mit seinem Angebot aus den Socken zu hauen. Wenn du einen Imbiss in Berlin-Mitte kennst, der unsere Kriterien erfüllt, melde dich umgehend bei uns! Infos für Imbissbesitzer gibt’s hier: http://carrotmobberlin.com/2teRunde

4. Give a hand
Gründe einen eigenen Carrotmob in deiner Stadt! Oder hilf mit www.carrotmob.de, www.carrotmobberlin.com oder www.cloudshopping.net weiter zu entwicklen. Wenn du denkst, auf bestimmten Gebieten den Carrotmob unterstützen zu können – z.B. mit deiner Motivation oder Expertise ;-) – schreib uns einfach.

[UPDATE #1]
carrotmob
Jetzt steht’s fest: Der 2.Carrotmob wird in der Rosa-Luxemburg-Str. 24-26 stattfinden. Und zwar bei eve&adam’s biosalads&smoothies.

[UPDATE #2]
twittagessen_carrot

Kommt zum Twittagessen bei eve&adam´s in Berlin: Anmelden hier! Ein Twittagessen ist ein ungezwungenes Treffen hungriger Twitterer zum Mittagessen. Sei es, um sich kennen zu lernen, mal dem öden Büro zu entfliehen oder einfach nur um Spaß zu haben. Oder, wie hier: um eine Aktion für nachhaltigen Konsum zu unterstützen.

[UPDATE #3]
Nutzt ein Twibbon (Das ist ein Icon für´s Twitter-Profil-Foto), um über Twitter auf die Aktion aufmerksam zu machen.

[UPDATE #4
Fotostream bei Flickr]

[UPDATE #5]

Das Thema wurde aufgegriffen von:
Hannes Jähnert – Carrotmob in Berlin
taz – Masse im Namen der Möhre
Konsumpf – Aktionstipps für Samstag: Flashmob in Kiel und Carrotmob in Berlin
Spreeblick (mit Pro und Contra in den Kommentaren) – Carrotmob am 24.Oktober in Berlin

Echologic – Demokratie neu gedacht

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

01. September 2009

Beim Government 2.0 Camp in Berlin am 28.08.2009 besuchte ich 2 Sessions von Jan Linhart und Ingmar Redel, in denen das Projekt Echologic vorgestellt wurde.

Die Initiatoren möchten mit Echologic “eine neue Form teilnehmender Demokratie auf lokalem, regionalem und globalem Niveau etablieren.” Durch die Kombination der 3 Säulen: Diskutieren – Vernetzen – Handeln! soll ein völlig neuartiger virtueller Raum des demokratischen Zusammenarbeitens geschaffen werden, mit spürbaren Auswirkungen in den Offline-Alltag hinein. Die Vernetzung soll also nicht (wie leider sehr oft) im Internet stecken bleiben und um sich selbst routieren, sondern vielmehr eine sehr effiziente Methode sein, um konkretes Handeln vorzubereiten.

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Jan erläutert das ausführlich an einem Beispiel: (weiterlesen…)

Die Socialbar feiert Geburtstag

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

25. August 2009

Seit einem Jahr mixxt die Socialbar monatlich einen spannenden Cocktail aus zivilgesellschaftlichen Akteuren und Web2.0 Experten und würzt dies mit einem kräftigen Schuss Weltrettung.

socialbar

Die Socialbar ist ein Vernetzungstreffen von Weltverbesserern. Web2.0 Experten und Non-Profit-Organisationen kommen zusammen und diskutieren Vorträge rund um die Themen des Social-Web. Gestartet ist die Socialbar im September 2008 in Berlin mit dem Ziel, den offenen Geist der Internet-Generation in die Szene der zivilgesellschaftlichen Initiativen zu tragen. Mit freiem Wissensaustausch, mehr Innovationen und mehr Kooperationen stärken Socialbars die Weltverbesserungs-Bewegung und eröffnen neue Perspektiven für die Zukunft. „Wir haben es geschafft, die Socialbar zu einem neutralen Ort des Austausches zwischen zivilgesellschaftlichen Initiativen aufzubauen, einem Ort der gegenseitigen Hilfe und Kooperation“, befindet Robert Dürhager, einer der Initiatoren des Socialbarkonzeptes. (weiterlesen…)

Wir sind die Evolution der Fernseh-Generation

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

06. Mai 2009

Lesetipp: Manifest der Digital Natives von Robert Dürhager und Timo Heuer.
Hier ein Ausschnitt:

Wir sind die Generation Internet
Wir sind die Evolution der Fernseh-Generation, deren gemeinsames Schicksal der Passivität noch heute Kultur und Gesellschaft prägt. Indem das Leben der Zuschauer hinter geschlossenen Türen stattfindet, entwickeln diese in Abgrenzung zur Masse ihre In-dividualität. Doch während die Fernseh-Generation selbst bei Ausflügen ins interaktive Internet sich hinter Pseudonymen versteckt und weiterhin passiv als (Be-)Sucher Inhalte auf nur neue Weise konsumiert, sind wir es, welche die Interaktivität als (Be-)Nutzer tatsächlich leben. So sind wir Individuen in der Unterschiedlichkeit unserer Netzwerke, immer und überall online, als Peer im Kontakt mit unseren Netzwerken. Die Tausch-Kultur im Netz ist unser Werk und die offene Gesellschaft unser Ziel.

Das Netz wirkt auf die Welt
Wir Digital Natives verstehen das Virtuelle als Teil der Realität. Auch wenn Virtuelles nicht physisch ist, hat es dennoch einen erheblichen Einfluss auf das Denken und Fühlen. Betrachtet man das Internet als geistigen Raum, so sind dessen Auswirkungen reale Wirklichkeit. Indem wir online sind, flüchten wir nicht vor der Realität, sondern partizipieren an der virtuell erweiterten Realität des 21. Jahrhunderts.

Netzwerke sind die besseren Problemlöser

Wir arbeiten vernetzt und kollaborieren in dynamischen und offenen Netzwerk-Teams. In unserem Arbeitsleben spielt die kollektive Intelligenz eine große Rolle. Crowdsourcing ist ein Begriff, der nicht nur unsere Arbeitsweise geprägt hat, sondern unser ganzes Denken. Nicht zuletzt wegen der vielfältigen Kommunikationsinstrumente, von (Mikro)-Blogs bis Wikis, können wir jederzeit und zu jedem Thema mit Anderen zusammenarbeiten. Eine Arbeit, die uns bisher Stunden gekostet hätte, wird durch ein Mikro-Posting zu einer Sache von Minuten. Die Schwierigkeit eines Problems misst sich bei uns nicht am Wissen des Individuums, sondern seiner Fähigkeit zur vernetzen Kommunikation. Abhängig vom Grad der individuellen Vernetzung gelingt es uns für fast jedes Problem eine Lösung zu finden.
Allerdings funktioniert Crowdsourcing nur, wenn die Arbeit öffentlich zugänglich ist. Wir Digital Natives fordern deshalb die digitale Öffnung und digitale Modernisierung der Arbeitswelt. Zu viele Ideen sind als Interna gestorben. Sie erhielten nie die Chance, die Welt zu verändern oder wenigstens Sympathie für das Unternehmen zu erwirtschaften.

Alles lesen bei DNAdigital oder gleich zum Buch: “Wenn Anzugträger auf Kapuzenpullis treffen“.

Ganz kurzes Making of: (Danke Robert!)
02.12.2008: Wiki Seite Manifesto angelegt. Erste Vorschläge zur Form und Inhalt.
10.12.2008: 1. Blog-Beitrag: “Was fordern wir” mit 9 Kommentaren.
13.12.2008: Wiki Seite Manifesto: Viele Stichworte zur DNAdigital Kultur, erste Gliederung des Aufbaus
Bis 26.12.2008: Über E-Mail und Skype erste Entwicklung von Absätzen.
26.12.2008: 2. Blog-Beitrag: “Das Manifest – Eure Kritik?” mit Link auf erste Alpha-Version im Wiki. 8 Kommentare.
Bis 05.01.2009: Zahlreiche Verbesserungen durch Community im Wiki.
05.01.2009: 3. Blog-Beitrag: “Manifest der digital natives – Version 1.0“. Immer noch Beta, aber fast fertig. 7 Kommentare.
18.01.2009: Wiki Seite Manifesto: Fertige Version.
11.03.2009: Wiki Seite Manifesto: Gedruckte Version.

Der Freitag: Blogger und LeserInnen können Inhalte mitgestalten

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

11. Februar 2009

Der Freitag ist eine linke Wochen-Zeitschrift, die seit Anfang Februar sowohl in der Printausgabe als auch in der Online-Version in neuem Gewand erscheint. Spannend ist, dass die LeserInnen eingeladen sind, den Inhalt durch eigene Blog-Beiträge mitzugestalten. In der Community gibt es die Möglichkeit, ein eigenes Blog anzulegen. (Dazu benötigt man nur eine E-Mail-Adresse.) Besonders interessante Blog-Beiträge erscheinen auf der Startseite der Online-Ausgabe oder gegen ein kleines Honorar auch in der Print-Ausgabe, wie z.B. dieser hier.

Die User in einer offenen Community auf Augenhöhe mit einzubeziehen und nicht außen vor zu lassen – das finde ich toll und bin gespannt, ob sich daraus ein lebendiges Netzwerk aus LeserInnen, Bloggern und Journalisten entwickeln wird.

Toll, wenn die Älteren das Netz entdecken

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

04. Februar 2009

hieß es gestern in einem Tweet von Brigitte Reiser und ich erfuhr von Herbert Schmidt (@herb37), der selbst mehrere Webseiten betreibt und Internetcafes in Unterfranken von Senioren für Senioren eingerichtet hat. Ich interessiere mich seit längerem für das Thema, wie man weniger weberfahrenen Menschen (nicht nur Senioren) die Vorzüge des Internets näher bringen kann. Auch erinnere ich mich sofort an einige interessante Diskussionen aus den Jahren 2007 und 2008 bei Claudia Klinger: Web 2.0 für Ältere – gar nicht so einfach (November 2007) und Altersheim 2.0 – Idee und Konzept (Mai 2008).  Ich twittere Herbert diese Links und Herbert weist mich gleich auf einen Artikel “Internet unverzichtbar” von Christa Wüchner hin, in dem 2 Seniorinnen von ihren Erfahrungen mit der Datenautobahn berichten. (weiterlesen…)

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