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Wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht – Twitter und die Informationsflut

Veröffentlicht von: Andreas Sander

01. September 2010

In diesem Beitrag möchte ich berichten wie es gelingen kann, einen groben Überblick zu behalten welche Informationen (Links, Bilder, Videos) über meine Twitterer denen ich folge erwähnt werden. Für manche Neueinsteiger zeigt sich dieses Problem oft nicht direkt, da man eine bestimmte Anzahl an Twitterusern noch recht gut über den Tag oder Abends beim Durchlesen folgen kann. Was aber tun, wenn man es nicht mit 10, 20, 30, sondern mit 100, 200 oder sogar mehreren 1.000 Menschen zu tun hat? Natürlich muss klar sein, dass man die Informationsflut die bei mehreren hundert oder tausend Usern entsteht nicht mehr in dem Maße “kontrollieren” kann wie es bei bis zu 100 Menschen der Fall ist. Man muss Abstriche machen, wenn man nicht jede Sekunde bei Twitter mitlesen will. Man muss sich darauf einlassen, dass manche Informationen irgendwo im Twitter-Kanal vorbei ziehen, ohne dass man sie aufnehmen konnte. Viele Twitter-User fragen mich bei Stammtischen wie ich denn bitte ca. 1900 Twitter-User folgen kann. Es kommen Fragen wie “Liest du jeden Abend alle Tweets?”, “Wie übersichtlich ist das für dich?” oder “Wie handhabst du diese Informationsflut?”.

Grundsätzlich habe ich die Einstellung: Ich kann (und will) nicht alle Tweets (die Twitternachrichten) lesen. Ich bin mir bewusst, dass Informationen an mir vorüber ziehen, aber ich weiß, dass wirklich für mich relevante Informationen und wichtige Nachrichten irgendwie mich erreichen werden. Durch Retweets, durch Diskussion unter den Leuten denen ich folge etc. Manche von euch würden jetzt sagen “Wenn es zu viel ist, dann folge doch einfach nur z.B. 500 Twitter-Usern”. Klar, das würde die Informationsflut stark verringern, aber ich folge den meisten Personen, weil Sie über tolle Themen twittern, oftmals tolle Links erwähnen etc. Ich möchte diesen Menschen weiterhin folgen.

Zwischen den ganz, ganz wichtigen Informationen und den Informationen, die ich nicht wissen will und die mich nicht interessieren, liegt eine Grauzone. Diese Grauzone ist das Hauptproblem. Die meist für mich ganz wichtigen Tweets bekomme ich von den Twitter-Usern mit denen ich sehr eng verbunden fühle. Zum Großteil saarländische Twitter-User oder die Bildungstwitterer. Diese Menschen habe ich in Listen sortiert, deren Tweets ich mir zu einem großen Anteil jeden Abend in diesen Listen durchlese. Oftmals ist es sogar so, dass ich persönlich angesprochen werde und mir Links etc. empfohlen werden. Dadurch sind die ganz wichtigen Tweets meistens abgedeckt. Aber die Grauzone macht Probleme. Zum Entdecken einiger dieser Informationen nutze ich verschiedene Tools. Zum Einen nutze ich, wie schon erwähnt, Twitter-Listen die ich nach Kategorien anlege und in die ich ab und zu gesondert hineinschaue. Aber es gibt weit aus mehr Tools als Listen.

Zu diesen Diensten gehören:

- Paper.li
- Rivva Social
- Flipboard (iPad)

und
- Topsy

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