Blogpaten: In unseren Blogs veröffentlichen wir Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen und verbreiten diese Inhalte über unser Netzwerk.

Blogpatenschaften

Wie erstelle ich eigentlich Videobotschaften?

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

21. Dezember 2009

Dies ist ein Gastbeitrag von Nikolai Schulz, der die Plattform Memoro Deutschland mit aufgebaut hat und auch betreut. Ich freue mich, dass ich ihn kurzfristig dafür gewinnen konnte, uns ein paar Tipps zum Erstellen von Videobotschaften zu geben:

Möglichkeit eins, um viele Anfängerfehler zu vermeiden:

Der Kauf einer Lern-DVD, z.B. beim Fachverlag Schiele und Schön in Berlin,
die verschiedene Produkte anbieten wie z.B. mit dem Titel: Biografie – Schritt für Schritt zum perfekten Filmportrait – Interaktive DVD-Schulung: Filmen Sie ein einzigartiges Zeitdokument, das Generationen überdauert.

Möglichkeit zwei, so wie ich es gemacht habe, learning by doing. Ich musste natürlich auch Lerngeld bezahlen und konnte die Fehler, wie schlechte Ausleuchtung und schlechter Ton, teilweise durch die Computersoftware korrigieren.

1) Kauf einer einfachen Videokamera, sogenannte Camcorder, möglichst noch mit Mini-DV Kassetten, da bei diesen die beste Qualität gewährleistet wird, alternativ mit eingebauter Festplatte und Mini-DVD, und ganz wichtig einem externen Mikrofonanschluß. Meine Canon MD 216 kostete 199,- €. Bei vielen Kameras werden nur noch SD-Karten als Speichermedium angeboten, dort geht jedoch schon ein Teil der Qualität verloren, da die Filme bereits komprimiert gespeichert werden. Qualität ist wichtig, falls mal mit dem Material eine hochwertige DVD erstellt werden soll! (weiterlesen…)

Memoro

Veröffentlicht von: Inga Wocker

19. Dezember 2009

memoro_de_logo

Ein kleiner Junge, der noch 2 Wochen nach Kriegsende in Straßenkleidung zu Bett geht, weil er nicht glaubt, dass die Bombennächte mit Sirenen im Luftschutzkeller tatsächlich vorbei sind, eine junge Frau, die täglich zwischen Ost- und Westberlin pendelt und sich beim Beginn des Mauerbaus plötzlich von einer Sekunde zur andern entscheiden muss, ob sie zurückgeht oder im Westen bleibt, ein Mädchen, das im Luftschutzbunker verschüttet wird und die Nacht davor genau davon geträumt hatte.

Geschichten, so unterschiedlich wie die Menschen, die sie erzählen, Menschen, inzwischen alt geworden, mit Erfahrungen, die wir uns heute oft gar nicht vorstellen können.

Memoro ist ein Projekt, das diese Geschichten sammelt und im Internet in Form von kurzen Filmen zur Verfügung stellt. Begonnen hat es Ende 2007 in Italien, inzwischen gibt es ähnliche Datenbanken auch in Japan, Deutschland, Frankreich, Argentinien, USA und Spanien.

memoro_deIch spreche mit Nikolai Schulz, der das Projekt in Deutschland aufgebaut hat und auch die deutsche Website betreut. Er hatte in einem Spiegelbericht davon erfahren und sich spontan für die Idee begeistert. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits 20 Jahre in der IT-Branche gearbeitet, Computervertrieb, Programmierung, Service, etc. und war gerade dabei, sein Leben neu zu sortieren. Reisen nach Indien, die eigene spirituelle Weiterentwicklung, Yoga- und Computerkurse für Senioren sind seine neuen Aufgabenbereiche. Und seit gut einem Jahr gehört jetzt auch das Memoroprojekt dazu, das er z.Z. noch überwiegend im Alleingang und ehrenamtlich organisiert. Über den vor kurzem gegründeten gemeinnützigen Verein können Spendengelder für geplante Projekte gesammelt und Kooperationen z.B. mit Bildungsinstituten eingegangen werden.

Woher kommen nun die Beiträge, wie findet er die Leute, wie ist er vorgegangen, als er sich entschloss, auch in Deutschland die Erfahrungen der über 65jährigen, der “Alten” zu sammeln?

(weiterlesen…)

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