Blogpaten: In unseren Blogs veröffentlichen wir Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen und verbreiten diese Inhalte über unser Netzwerk.

Blogpatenschaften

Kunst ist Kommunikation

Veröffentlicht von: Susanne Haun

16. April 2011

Sind sich Künstler in der reellen Welt sympathisch, treffen Sie sich auf einen Kaffee.

Schon Picasso traf sich regelmäßig mit seinen Freunden und Kollegen im Cafe Margaux in Paris und diskutierte dort mit Ihnen das Weltgeschehen in Kunst, Literatur, Politik und Gesellschaft.

Wie ist das in der virtuellen Welt? Wie diskutieren und treffen sich die Künstler dort?

Es gibt inzwischen eine große Anzahl an Kunstforen, in denen der Interessierte sich unkompliziert anmelden und mit anderen austauschen kann.

Im Netz ist die Kunst sicher ein Nischenthema – ich habe einmal irgendwo gelesen, dass nur 5% der Internetbenutzer sich für Kunst interessieren. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich das las.

Möchte der Kunstschaffende seine Persönlichkeit zum Ausdruck bringen, so wie er sich bei einer Ausstellung oder in einer Diskussion im Kaffee zeigen kann, eignet sich hervorragend ein Blog.

In meinem ersten Gastbeitrag hier bei den Blogpaten möchte ich mich deshalb auch gleich mit 9 anderen meiner Kollegen vorstellen.

Frank Koebsch und ich, Susanne Haun haben eine konzentrierte Aktion mit 8 weiteren Künstlern geplant und befinden uns mitten in der Durchführung des Projekts. (weiterlesen…)

Über das Trollen als soziale Störkommunikation und einen Parallel-Friedrich

Veröffentlicht von: InaMS

15. April 2011

Vom Internet auf die Straße

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

18. Februar 2010

Wer mich kennt, der weiß, dass es mir die dezentralen Vernetzungsmöglichkeiten angetan haben. Ich sehe im Web 2.0 viel mehr als nur neue Vermarktungskanäle für Produkte und Dienstleistungen. Das Internet interessiert mich vor allem wegen seiner emanzipatorischen Möglichkeiten. Online-Kommunikation bedeutet für mich weitaus mehr, als das Veröffentlichen von Pressemitteilungen in Blogs. Die Essenz einer guten (Online)-Kommunikation sind Gespräche.

Und genau dabei kann das Internet helfen: Es kann Gespräche zu vernachlässigten Themen wieder aufleben lassen und im günstigsten Fall, wie bei der Aktion Uwe, sogar über eine Verbreitung im Internet solche Themen bis in die klassischen Medien transportieren. Wer sich zu sehr auf die gängigen Begriffe, wie Web 2.0 oder Social Media Newsroom oder Online-Kommunikation konzentriert, der übersieht leicht die eigentliche Bedeutung, die sich ja erst aus dem Zusammenspiel von Internet + technischen Tools + den Akteuren, die irgendwo, aus irgendeiner Motivation heraus etwas bewegen wollen, ergibt. (weiterlesen…)

Caritas-Blog: Einblicke ins Leben am Rand unserer Gesellschaft

Veröffentlicht von: Marc Boos

24. April 2009

Mitten am Rand - Ein Weblog der Caritas Ein ehemaliger Junkie auf der Suche nach einem Job und nach sich selbst. Eine schwerstbehinderte Frau im Kampf gegen die Schmerzen und ihre Geldprobleme. Ein Streetworker, der tief in die Abgründe von Drogenabhängigen blickt und dabei immer wieder auf sich selbst zurückfällt. Drei von derzeit 14 Autorinnen und Autoren des Weblogs „Mitten am Rand“. Es ist Teil der aktuellen Caritas-Kampagne, bei der es um soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft geht.

Was diese Menschen berichten ist echt, ungeschönt und selten leichte Kost. Ihr Leben spielt sich an den Rändern unserer Gesellschaft ab – von der Mehrheit der Bevölkerung ignoriert. Mit solchen Schicksalen wollen die wenigsten etwas zu tun haben. Angst vor dem eigenen Absturz hält sie auf Distanz zu Obdachlosen, ehemaligen Häftlingen und extrem armen Menschen. Das zeigt eine aktuelle Studie, die die Caritas beim Heidelberger Institut Sinus Sociovision in Auftrag gegeben hat.

Das Webtagebuch ist ein Experiment und unterscheidet sich konzeptionell von anderen Blogs. Die Suche nach Autorinnen und Autoren lief über das bundesweite Caritasnetzwerk. Schuldnerberatungen, Kontaktläden für Süchtige, Obdachloseneinrichtungen und andere erhielten Informationen über das Projekt und dessen Spielregeln: Jeder Autor soll mindestens eineinhalb Monate bloggen, eine Verlängerung ist möglich. Als Selbstschutz und um die Privatsphäre zu wahren, kann er unter einem Pseudonym schreiben. Jeder Autor wird anfangs von einem Sozialarbeiter, einer Sozialarbeiterin begleitet. Diese besprechen und bearbeiten mit den Autoren die Dinge, die beim Schreiben des Webtagebuchs durch die Selbstreflexion aufbrechen können.

Wie notwendig diese Begleitung ist, zeigt die Erfahrung mit einer der ersten Autorinnen. Frau Müller berichtete anfangs lediglich über die Begegnungen in einem Treff für wohnungslose Frauen. Dann hatte sie Streit mit ihrem Freund und begann nach langer Abstinenz wieder zu trinken …

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