Blogpaten: In unseren Blogs veröffentlichen wir Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen und verbreiten diese Inhalte über unser Netzwerk.
Ab Mitte 2010 kann man auf www.engagiert-in-deutschland.de sein eigenes Engagement präsentieren, neue Partner finden oder gemeinsame Lösungen entwickeln. Wie das aussehen kann, zeigt folgendes Video:
engagiert-in-deutschland.de Vision2010 from engagiert-in-deutschland.de on Vimeo.
Anfang des Jahres hatte Brigitte Reiser in einem Gastbeitrag bei KoopTech bedauert, “dass die Projektverantwortlichen bisher nicht den Dialog mit der Öffentlichkeit im Netz suchten und das Projekt – trotz seiner Größe und seiner Zielgruppe, nämlich der Bürgerschaft – nicht von einem Blog oder einer Twitterpräsenz begleitet wurde.”
Lesetipp: “Plattformen mit sozialem Mehrwert“. Vielleicht gibt es ja inzwischen weitere Projekte, die in der Linksammlung ergänzt werden können oder Neuigkeiten zu den einzelnen Projekten…
Die Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements braucht neue Ansätze und innovative Wege, um weiterhin, die immer wichtiger werdende Arbeit von Bürgern am Gemeinwohl gewährleisten zu können.
Die neue Plattform “Bürgerwirken” soll am 14.10.2009 online gehen und ist eine Weiterentwicklung von netzwirken.de. Die erste neue Challenge (2 Projekte konkurrieren miteinander und berichten über ihre Projektarbeit) startet am 14.10.2009. Ich wünsche BÜRGERwirken und den teilnehmenden Menschen und Projekten viel Erfolg und gute Erfahrungen.
Lesenswert auf Glocalist: Social Business neu gedacht – BÜRGERwirken
Das Internet kann etwas bewegen. Das meine ich auch und darum möchte ich auf die Mozilla-Mitmachwoche hinweisen.

Worum geht es?
In der Woche vom 14. bis zum 21. September 2009 bitten wir Einzelpersonen, vorzutreten und etwas zu bewegen, indem sie das Internet nutzen, um ihr Umfeld zu verbessern. Wir suchen Menschen, die bereit sind, zu teilen, zu geben, sich zu engagieren, zu schaffen und zusammenzuarbeiten, indem sie ihre Zeit und ihre Fähigkeiten lokalen Gemeinschaften und Menschen anbieten, die Hife benötigen.
Mozilla glaubt, dass jeder wissen sollte, wie man das Internet nutzt, einfachen Zugang dazu haben sollte und ein gutes Gefühl haben sollte, wenn man online ist. Indem wir die Talente unserer Gemeinschaft im Schreiben, Gestalten, Programmieren, Entwickeln und umfassendes technisches Wissen nutzen, glauben wir, das Internet zu einem besseren Ort für alle zu machen.
Die Mozilla-Gemeinschaft hat in Ihrer Geschichte die Welt – und das Internet – auf verblüffende Weise verändert. Wenn Mitglieder unserer Gemeinschaft beschließen, etwas zu unternehmen, können sie einiges bewegen:
- Senioren das Internet erklären.
- Einer gemeinnützigen Organisation zeigen, wie soziale Netzwerke genutzt werden können, um Unterstützer zu finden.
- Mithelfen, ein drahtloses Netzwerk in einer Schule einzurichten.
- Web-Handbücher für den Computer-Verband einer Bibliothek erstellen.
- Hardware für ein lokales Computer-Zentrum aufrüsten.
- Die Website einer gemeinnützigen Organisation aktualisieren.
- Die Werte eines offenen Internets anderen gemeinnützigen Organisationen näherbringen.
Wer mehr wissen möchte, schaue einfach in die FAQ. Ich finde es gut, dass man den zeitlichen Rahmen nicht so eng sieht. Entscheidend ist:
Wenn Sie in Ihrer lokalen Gemeinschaft Gutes tun wollen, bevor die Mozilla-Mitmachwoche richtig anfängt, tun Sie das. Wir ermutigen jeden, etwas zu bewegen.
Jetzt ist es wieder soweit. Ulrike wird im August erneut nach Benin reisen und ihre Projekte weiter vorantreiben. Sie schreibt dazu in einer E-Mail:
Ganz oben auf der Liste stehten ADRIA in Aledjo und die Schule in Massi, wo wir die Microfinanzierung fuer die Eltern gemeinsam mit ADRIA starten wollen. Auch werde ich – gemeinsam mit Benin Telekom – einen Vortrag im Parlament halten. [...] Desweiteren werde ich 2 Maedels in Benin in Empfang nehmen, die sich in den Kopf gesetzt haben, ein berufsvorbereitendes Jahr in Benin zu verbringen! Sie werden im naechsten Jahr – sofern sie es wirklich durchhalten – ein guter und sehr direkter Draht fuer uns und unsere Projekte sein. Sie werden ihren “Dienst” in Aledjo bei ADRIA starten.
Ulrike und Alexander hatten mich Ende Mai zu einem sehr interessanten Brainstorming zu WEBENIN eingeladen. Wer mehr über WEBENIN erfahren will, bei Alexander gibt es eine deutsche Zusammmenfassung der bisherigen Reiseeindrücke vom April 2009.
Es gibt ja viele gute Projekte. Warum nun begeistert mich genau dieses Engagement von Ulrike, Alexander, Tim und Ihrem Team? Ganz einfach. Es gibt einen großen persönlichen Bezug zu Land und Leuten. Tim´s Vater stammt aus Benin. Tim geht darauf auch im unten zu sehenden Video ein. Ulrike, Alexander und Tim sammeln zunächst in ihrem Bekanntenkreis Spenden, um die Reise nach Benin zu finanzieren. Dort angekommen, hören sie erst einmal zu, sehen sich um, lassen die Gegebenheiten auf sich wirken, um erst dann zu schauen, wofür sie sich engagieren wollen. Sie haben kein vorgefertigtes (deutsches) Konzept im Koffer sondern lassen sich ein auf die Menschen dort und ihre Bedürfnisse. Ich glaube, nur in einem solchen Freiraum liegt eine große Chance für wirkliche Begegnungen, für Resonanz zwischen den Menschen und den verschiedenen Kulturen, für das Entdecken von neuen Möglichkeiten, für den Mut zum Zweifeln und Ausprobieren.
Spenden sind über den folgenden Button möglich:
Tim zum Projekt:
Ulrike:
Ach so, noch etwas: Wenn ihr Handies habt, die ihr nicht mehr braucht, die nehmen wir gerne mit! Am besten solche, die Tonaufnahmen erlauben, denn das hilft uns das Lese- und Schreibproblem zu “umschiffen”.
Weist auf das Projekt hin, retweetet und vernetzt diesen Beitrag hier, was immer Euch einfällt. Vielen Dank!
Afrika Benin – WE support Benin – die Projektwebsite in Englisch
Privates Hilfsprojekt in Benin braucht Sach- und Geldspenden
Hilfe für Benin: WEBEIN
Handies spenden oder durch Geldspenden Projekt in Benin/Afrika unterstützen
Helfen in Benin
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Vor wenigen Tagen ist die Bürger-Initiative “Wir Bankenretter” (www.bankenretter.org) gestartet: gemeinsam für eine Petition und Volksentscheid zum Bankenrettungsplan und Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Bereits jetzt sind über 50 Menschen zusammengekommen, verteilt auf Mailinglisten, sozialen Netzwerken und Twitter.
Denn niemand versteht die Ungerechtigkeit, die da gerade in den politischen Hinterzimmern beschlossen und umgesetz wird: die Banken verursachten die Weltkrise und wir alle sollen dafür bezahlen. Und das auch noch, (1) ohne das wir gefragt werden, ob wir dem zustimmen, (2) ohne Transparenz wohin das Geld wandert und (3) ohne öko-soziale Bedingungen an die Gelder!
Aber der Reihe nach…
Am 1.4.09 hatte ich eine Epetition beim Bundestag eingereicht, in der Hoffnung, dass diese aufgenommen wird. Bereits am 16.4. hatte das Glocalist Magazin darüber geschrieben, dass sich da anscheinden etwas zusammenbraut und solch eine Bürger-Petition mehr als nötig erscheint.
Der Bundestagsausschuss für die Petitionen ließ sich aber reichlich Zeit oder wusste nicht, wie er reagieren soll. Nach weit über einem Monat noch immer keine Reaktion. (weiterlesen…)
Die Jungen: Engagement? Ja! Parteien: Nein, danke! betitelt das bekannte Politmagazin Monitor einen am 08.01. 2009 ausgestrahlten Beitrag über junge und engagierte Menschen. Neben Sebastian Schwiecker von Helpedia wurden auch die Jungen Helden e.V., die Autorin Julia Zeh und der junge Bundestagsabgeordnete Marco Bülow interviewt. Der komplette sechsminütige Beitrag folgt im unten eingebundenen Video. Die gesamte Sendung findet Ihr hier. Erschreckend fand ich das Ergebnis der Umfrage wonach 29% der Befragten damit einverstanden wären auf demokratische Mitspracherechte zu verzichten, wenn dadurch der Wohlstand gesichert würde…
Via helpedia
Claudia Klinger startete im Dezember 2007 den Spendenaufruf “Brunnen für Tani und Angkor Chey!” und bezog andere Blogger und Leserinnen in diese Aktion mit ein. Nach einem ersten Besuch in Kambodscha schreibt sie im Jahr zuvor in ihrem Blog:
Nach meiner Rückkehr im März 2006 war ich so berührt und begeistert von diesem Land und den Menschen dort, dass ich mich entschloss, lieber den sprichwörtlichen “Tropfen auf den heißen Stein” beizutragen, anstatt wieder im Lamentieren über all das, was dort getan werden könnte / sollte / müsste, stecken zu bleiben.
Durch ihren persönlichen Kontakt mit den Menschen vor Ort und aus dem Bedürfnis heraus, nicht nur über Mißstände zu berichten, sondern etwas Konkretes tun zu wollen, entstand die Idee zu einer Spendenaktion. (weiterlesen…)