Blogpaten: In unseren Blogs veröffentlichen wir Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen und verbreiten diese Inhalte über unser Netzwerk.
Ein sehr lesenswerter Blogbeitrag von Kirstin Walther. “Es war einmal…” Die Headline könnte lt. einem Vorschlag von Ludgar Freese aber ebenso gut lauten: „So viel Erfolg steckt in Leidenschaft, Mut und Weitblick!“
Eine sehr interessante Präsentation von Sophie Scholz:
wollen sich die TeilnehmerInnen der Veranstaltung “Hacks 4 Democracy – Opendata Hackday” am 17. & 18. April 2010 in Berlin stark machen. (Der genaue Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben)
Weitere Infos auf der Website.

Via (politik-digital.de)
“Blogpatenschaften – soziales Engagement vernetzen” wurde im April 2008 von mir als Experiment gestartet. Ich wollte herausfinden, ob und wie es gelingen kann, mit Hilfe von “Web 2.0″-Tools und dezentraler Vernetzung das Internet als Feedback-Kanal für “niedrigschwellige” öko-soziale Themen zu nutzen. Die kleine Präsentation zeigt hierfür einige Beispiele. (Stand Dez. 2009)
Kommentare, Kritik und Hinweise auf Anknüpfungspunkte sind jederzeit willkommen.
Meine Frage an Heiko Kunert:
Welchen Personen oder Medien würdest Du gern einmal von Deinen Themen erzählen, damit sie darüber berichten oder gar etwas verändern?
Antwort von Heiko Kunert:
Ich würde gern mal vor möglichst vielen deutschen Arbeitgebern darüber sprechen, dass sehbehinderte und blinde Menschen genauso gut arbeiten können wie Nichtbehinderte und sie eine große Bereicherung für eine Belegschaft sein können. Und ich wünsche mir, dass die mediale Berichterstattung über Sehbehinderung und Blindheit stärker widerspiegelt, dass die überwiegende Mehrheit der Betroffenen im Senioren-Alter ist. Erst dann schlagen die meisten Erkrankungen (z.B. Makula-Degeneration) zu. Stattdessen fragen die meisten Journalisten bei mir nach jungen, schönen Vollblinden – diese sind fotogener, und ganz blind lässt sich in weniger Zeilen beschreiben als z.B. das langsame Nachlassen des schärfsten Sehens.
Wenn Ihr ebenfalls Fragen an Heiko Kunert habt: formspring Heiko !

Veranstaltungshinweis: REBOOT_D: Digitale Demokratie – Alles auf Anfang!, Berlin, 22. September, 9 – 19 Uhr. Homebase, Köthener Str. 44. Programm-Download (pdf)
Es geht also nicht darum, uns gegenseitig noch einmal das Web-Evangelium zu verkünden. Es geht nicht darum, den alten politischen Akteuren einen neuen PR-Kanal zu erschließen, um „die Menschen draußen“ besser zu erreichen. Und es geht eher nur am Rand um „Netzpolitik“, also um den besonderen Ausschnitt der Politik, der das Internet selbst zum Gegenstand hat.
Es geht darum, wie man die neuen Technologien und Praktiken anwenden kann. In kleinen, schnellen, überschaubaren Pilotprojekten, die zu mehr „Demokratie von unten“ führen: zu mehr Transparenz, Vernetzung, Austausch, Engagement, Selbstorganisation. Idealer Weise nicht nur für Netzbewohner, sondern für ganz normale BürgerInnen.
Die Zahl der Veranstaltungen, die irgendwo real stattfinden, über ein bestimmtes Thema informieren und den Vernetzungsgedanken in sich tragen, ist gewaltig. Eine dieser Veranstaltungen ist der Webmontag, den David Röthler schon seit längerer Zeit durchführt. Nachdem es aber immer wieder mal vorkam, dass Leute nicht daran teilnehmen konnten, entstand die Idee, ihnen die Möglichkeit anzubieten, sich online daran zu beteiligen.
Da war es dann zur reinen Online-Veranstaltung nicht weit, das Online-Frühstück war geboren. Neben der Idee, über bestimmte Themen, z.B. EU-Förderungen zu informieren und Leute zusammenzubringen, trieb David Röthler und mich aber auch die Neugierde, was man mit Online-Kommunikationslösungen alles machen kann und wie sie sich möglichst sinnvoll einsetzen lassen.
Diese Angebote existieren zwar schon seit einiger Zeit, werden aber häufig nicht genutzt, weil erstens Berührungsängtse vorhanden und zweitens die (technischen) Hürden sehr hoch sind. (weiterlesen…)
Der folgende Text ist ein Auszug aus dem Buch “52 Dienstage – Ein Frauentagebuch“, geschrieben von 51 Frauen (und einem Ehemann) an 52 Dienstagen des Jahres 2005. Herausgeber ist der Verein Lebendiger Leben! e.V., bei dem Sie das Buch erwerben können.
Geschrieben am 8. März 2005:
Tage wie dieser bestimmen im Moment mein Leben: Nichts Dringendes wartet, kein Termin und die Freiheit zu tun, was ich will… Na ja, insofern dieses Tun kein Geld kostet… Mein Wecker klingelt nicht halb sechs und auch nicht um neun, nein selbst um zwölf würde er schweigen – ich stehe auf, wenn sich meine Augenlider von selbst gen „oben“ bewegen.
Wozu soll ich morgens aufstehen? Vormittags sind eh alle, die ich kenne – zugegebenermaßen nicht viele, aber dafür sehr innige Beziehungen – arbeiten, und ich kann nicht an jedem Tag die häuslichen Ecken nach Staubkörnern durchforsten. Was für ein Unsinn wäre das! Dann müsste ich nur noch das Rauchen aufgeben und hätte schnellstens eine Suchtverschiebung erreicht, um dem Kind einen Namen zu geben. Nein, da gehe ich lieber den Tag an, wann ich will und ganz entspannt.
Sorge macht mir nämlich lediglich die Aussage anderer Leute, wenn sie hören, wie ich lebe, und sie mir erzählen: Das könnte ich nicht! Ach nein? Ich ja! Aber wie gesagt, sie schaffen es zumindest, dass ich darüber nachdenke, dass sich so etwas wie ein schlechtes Gewissen einstellt. Wie kann ich dieses wieder zum Weichen bringen? Sind wir denn alle gleich? (weiterlesen…)

Über die Bereitschaft zum Zuhören schreibt Brigitte Reiser bei nonprofits-vernetzt:
Kern einer jeden Social Media Strategie muss das Zuhören sein und die Bereitschaft, in einen Dialog einzutreten. Wer im Internet nur Informationen sendet, aber keinen Dialog führt, nutzt die Potentiale des Mediums nicht adäquat bzw. transportiert seine traditionellen Kommunikationsformen in ein Umfeld, das eigentlich andere Chancen böte.
Wer mit einer monologischen Haltung ins Netz geht, wird vielleicht nicht scheitern, aber den Mehrwert des Internets nicht ausschöpfen können.
Lieber Herr Müntefering, lieber Herr Scherf,
dies ist ein offener Brief an Sie beide, da Sie mich als als jungen Bürger dieses Landes in den letzten 24 Stunden sehr bewegt haben – und das auf unterschiedlichste Weise. Den Brief veröffentliche ich daher auf mehreren Weblogs und in einem Magazin und hoffe auf einen konstruktiven Dialog.
Der letztliche Auslöser für den Brief war Ihre Aussage, lieber Herr Müntefering, dass
die Wurstigkeit, mit der in Deutschland mit Demokratie umgegangen wird, uns Sorgen machen muss.
Und ja, da stimme ich Ihnen zu Herr Müntefering. Gleichzeitig möchte ich aber auch tiefer nachhaken (weiterlesen…)