Public Eye Award - der Preis den die Firmen gar nicht wollen
Mit den Public Eye Awards (vormals Public Eye on Davos) setzen die Erklärung von Bern (EvB) und Pro Natura seit 2000 einmal jährlich einen kritischen Kontrapunkt zum Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. An Stelle von Pro Natura wurde 2009 Greenpeace Schweiz weitere Trägerorganisation des Events. Mit den Public Eye Awards werden Konzerne ausgezeichnet, die sich besonders verantwortungslos gegenüber Mensch und Umwelt verhalten. Der Fokus der Public Eye Awards liegt seit 2005 somit auf dem Thema Unternehmensverantwortung/Corporate Social Responsibility (CSR).
Ab 2010 wird zudem einen «Greenwash Award» vergeben, um der inflationär wachsenden Zahl an Institutionen Rechnung zu tragen, die mittels sozial-ökologischer Feigenblätter versuchen, das Image unbelehrbarer Konzerne schön zu färben.
In Wikipedia wird noch ein “Positive Award” erwähnt. Ich wollte wissen, warum es den nicht mehr gibt und habe Claudio De Boni, Projektassistenz Public Eye, dazu befragt:
Den Positive Award gibt es nicht mehr, weil sich das Public Eye wieder auf sein Kernmodell - Naming and Shaming - konzentrieren will. Es gibt mittlerweile schon viele Positiv-Auszeichnungen, so dass eben der Greenwash-Award mehr Sinn macht: Er kümmert sich um ungerechtfertigte Positiv-Preise und macht dann das, was das Public Eye am besten kann, eben Naming and Shaming.
Zum Ablauf:
Die Erklärung von Bern (EvB) und Greenpeace rufen jeweils im August weltweit zur Nominierung sozial oder ökologisch besonders verantwortungsloser Firmen auf. Sie prüfen alle eingehenden Vorschläge und legen sie einer internen Fachjury vor. Diese wählt in jeder Kategorie die jeweils drei exemplarischsten Fälle. Nominieren können Organisationen und auch Privatpersonen. Allerdings hat sich gezeigt - so die Initiatoren - dass die meisten eingereichten Nominierungen von Einzelpersonen noch zu wenig fundiert waren, weshalb bisher nur Nominierungen von NGO´s Berücksichtigung fanden. In einem Fall einer Nominierung durch eine Privatperson haben die Organisatoren eine NGO gesucht und auch gefunden, die schon zu diesem Fall gearbeitet hatte und dann die Nomination der Privatperson übernommen hat. >>> Weitere Infos zum Ablauf und zur Nominierung.
Die Internet-Abstimmung:
Der «People’s Award» wird per Internet-Abstimmung vom Publikum verliehen. Das Voting dazu ist noch bis zum 26.01.2010 über diesen Link möglich. Wer die Aktion unterstützen will, kann auch eines der angebotenen Banner in seine Website integrieren.
3-sprachige Website: www.publiceye.ch
Twitter-Account: @PEAwards
Hashtag: #publiceye
Facebook-Gruppe: Public Eye Awards
Verbreitung und Unterstützung durch die Netzwerke ist erwünscht!
Die Trailer:
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[...] Ina von Bloggerpatenschaften wurde ich gerade noch rechtzeitig auf die derzeit (bis zum 26. Januar) laufende Abstimmungsphase [...]
[...] 21. Januar hat Ina bei Blogpatenschaften einen informativen Artikel zum Public Eye Award – der Preis den die Firmen gar nicht wollen gechrieben. Auch in diesem Jahr wollte ihn keiner freiwillig – bekommen hat den Preis in [...]





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