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Lautes Denken bei nachhaltigBeobachtet

Blogger und Nichtblogger leben in völlig unterschiedlichen Welten, mag manch einer behaupten. Wer gern polarisiert, sieht auf der einen Seite immer den Nerd, der das Laptop sogar mit aufs Klo nimmt und auf der anderen Seite den Oberstudienrat, der beim technischen Support anfragt, wo er denn die @-Taste finden kann. In zufälliger Reihenfolge gibt es hier immer wieder Beispiele für den ganz normalen Alltag dazwischen. Jenseits von Klischees und dem gerade aktuellen Szene-Hype habe ich Menschen gefragt, warum sie ins Netz schreiben, wie sie dazu gekommen sind und was ihnen das alles bringt. Da wäre z.B. das Blog von Reto Stauss, in welchem seit einiger Zeit auch Martin als Gastblogger schreibt. Ich wollte von Reto wissen, wie dieser Kontakt zustande gekommen ist:

Der Martin und ich, wir kennen uns ausschliesslich virtuell. Zum ersten Mal sind wir uns wohl in einem Thread im Utopia-Forum “begegnet”, dann hat der Martin angefangen Kommentare im Blog zu schreiben.

Zum ersten Gastbeitrag ist es dann gekommen, als Martin mir ein paar Ideen zugemailt hat, über die er nachdenkt. Daraufhin habe ich ihm angeboten, diese als Blogbeitrag zu veröffentlichen, er war dann ganz angetan über die Reaktionen darauf. Seitdem schickt er mir immer mal wieder einen Text zu.

Dann wollte ich natürlich wissen, was Martin übers Bloggen denkt:

Auch für mich, der ich (noch) nicht so sehr viel im Netz schreibe (und mich auch nicht übermässig dort “aufhalte”)- ist dies eine ganz spannende Sache.

Es mag ja Leute geben, die möchten durch ihre Beiträge “die Massen erreichen”. Ich gehöre nicht dazu. Für mich geht es eher um ein lautes Denken, eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit mir wichtigen Inhalten. Der einzige Unterschied zum richtigen Tagebuch sind natürlich die Rückmeldungen und Kommentare der LeserInnen.

Ich finde es sehr angenehm, dass ich mich bei Reto einfach anhängen kann, ohne die “Verpflichtung” regelmässig zu veröffentlichen oder mich mit den technischen Aspekten auseinandersetzen zu müssen und - na ja, Reto und sein Blog sind mir eben auch sehr sympathisch, wir ergänzen uns - finden wir beide - recht gut.

Was mir noch einfällt: Was mir am Schreiben im Netz gefällt, das ist eben auch das irgendwie “Unpersönliche”. Ich meine, es ist eigentlich egal, welches Alter, Geschlecht, Aussehen oder welchen Beruf ich habe: Was zählt ist allein der Inhalt und die Qualität des Geschriebenen.

Wer mehr lesen will: Hier sind die Gastbeiträge von Martin Wehning sowie ein kurzer Einstieg in die Themen von nachhaltigBeobachtet:

Interessieren Dich das A-Bulletin, Laufenten, LOVOS und LOHAS, Erdhäuser, Permakultur, Eigenbau? Oder willst Du wissen, wie man aussteigt, was eine Kartoffel mit Wald zu tun hat oder was Du bezüglich Klimawandel glauben darfst? Dann solltest Du dort mal vorbeischauen.

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Kommentare:

[...] bloggerpatenschaften.de werden jetzt Beispiele gesammelt, die den ganz normalen Alltag dazwischen zeigen. Jenseits von Klischees und dem gerade [...]

Ich finde das sehr interessant, möchte aber nicht unter meinem realen Namen im Internet bloggen. Bei vielen kostenlosen Blogportalen, muß ich mich ja erst registriern, um dort schreiben zu können. So ein Gastbloggen fände ich einen interessante Versuch, der für Blogger und “Web-Waise” doch gleichermaßen bereichernd sein könnte.
G.H.

[...] als Gastautor schreibt. Über den Blogger Reto und einen seiner Gastautoren haben wir in einem eigenen Beitrag schon berichtet. Bei Robert Basic gibt es ein Speakers [...]

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