Blogpaten: In unseren Blogs veröffentlichen wir Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen und verbreiten diese Inhalte über unser Netzwerk.
Vor kurzem war ich im Kino und habe einen Film über Wale und Delfine gesehen, der mich zutiefst berührt und zu Tränen gerührt hat. Sein Name ist “The last Giants“. Es ist ein Dokumentarfilm, der zeigt, wie die letzten Meeressäuger um ihr Überleben kämpfen zwischen riesigen Containerschiffen in der Meerenge von Gibraltar. Viele von ihnen sterben, weil sie ihnen nicht rechtzeitig ausweichen können oder weil ihnen die Nahrungsgrundlage durch Überfischung entzogen wird. Eine engagierte Frau, Katharina Heyer, versucht ihnen zu helfen und kämpft gegen Geld und Gier. Die Stiftung firmm® beobachtet die Wale und Delfine vor Ort und versucht eine Wal- und Delfinpflegestation zu errichten, um verletzte Tiere gesund zu pflegen.

Es ist firmm® gelungen, an der marokkanischen Küste eine Bucht zum Bau eines Dolphin Sanctuary zu pachten. Hier soll eine Rettungsstation und ein Spital für verletzte, kranke oder gestrandete Tiere, die nach der Heilung wieder freigesetzt werden, entstehen. Daneben soll auch ein großes Marine Center und eine umweltverträgliche Hotelanlage entstehen für die noch Invstoren gesucht werden.
Ich bin von dieser Arbeit so begeistert, dass ich mich entschieden habe, firmm® zu unterstützen und versuchen werde EU Fördergelder bewilligt zu bekommen. Jeder einzelne von Euch kann ebenso helfen, entweder durch Spenden oder einen Besuch der Stiftung firmm® im spanischen Tarifa. Es gibt jede Menge Aktivitäten rund um die Meeressäuger, die ihnen am Ende wieder zu Gute kommen:

Weitere Informationen:
Ziel
Die Stiftung firmm® setzt sich aktiv für den Schutz der Wale und ihren Lebensraum ein. Forschung, Information und Aufklärung der breiten Bevölkerung bilden das Hauptaugenmerk. Die Stiftung versteht sich als Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und interessierten Laien. Sie will neue Wege aufzeigen, wie ein respektvoller und ökologischer Umgang mit den Ozeanen und ihren Bewohnern ohne Ausbeutung erreicht werden kann.
Zweck
Die Stiftung firmm® schafft Begegnungsmöglichkeiten zwischen Mensch und Tier. Das Erleben der Tiere in freier Wildbahn, die Wissensvermittlung über die Tiere soll die Basis sein zur Förderung von Verständnis und Liebe zu den Meeressäugern und der Erhaltung ihres natürlichen Lebensraumes, der Ozeane. Die Begegnung mit den Meeressäugern in Freiheit durch respektvolles Whale Watching sowie eine kontinuierliche Aufklärungsarbeit durch Informationen aus erster Hand, Forschung und Schulung führen zu einer Sensibilisierung der Menschen gemäß dem Motto der Stiftung: „Nur was wir Menschen kennen und lieben, sind wir bereit zu schützen“. firmm® baut an verschiedenen Standorten Forschungsstationen auf, in denen Wissenschaftler und interessierte Menschen Hand in Hand Daten erheben und Informationen aufbereiten. In Veranstaltungen präsentiert die Stiftung die Resultate einem breiten Publikum. Dabei legt firmm großen Wert auf kooperative Zusammenarbeit mit Behörden, Schulen, öffentlichen Institutionen und den Medien.
Struktur und Organisation
Die „Stiftung zum Schutz und zur Erforschung von Meeressäugern“ firmm® (foundation for information and research on marine mammals) wurde 1998 durch Katharina Heyer mit Sitz in Meisterschwanden und Headoffice in Stallikon, Schweiz, gegründet. Der Auslöser war die Begegnung von Heyer Ende 1997 mit den Delfinen und Walen in der Straße von Gibraltar: Sie erkannte, dass diese wundervollen Wesen und ihr Lebensraum dringend erforscht und geschützt werden müssen.
Aufgaben und Aktivitäten
Im Vordergrund stehen Wal- und Delfin-Beobachtungen sowie die Aufbereitung und Weitergabe des gesammelten Wissens. Während der Sommermonate konzentriert sich firmm® hauptsächlich auf die Sichtungen der Tierbestände. Mit Booten fährt das Team in die Meerenge hinaus, um die Walbestände aufzunehmen und das Verhalten der Tiere aufzuzeichnen. Interessenten haben die Möglichkeit, diese Touren zu begleiten und den Mitarbeitern bei der Arbeit über die Schulter zu sehen.
In der Winterzeit rücken die Informationsveranstaltungen in den Vordergrund. Unter Mitwirkung von Meeresbiologen präsentiert Katharina Heyer die erworbenen Kenntnisse europaweit einem breiten Publikum.

Spendenlink:
http://www.dolphinresort.org/index.cfm?pageID=2184
Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.firmm.info/de/
http://www.dolphinresort.org
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(Die Bilder wurden mit freundlicher Genehmigung von firmm® zur Veröffentlichung auf blogpatenschaften.de zur Verfügung gestellt. Fotos: © Katharina Heyer)
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Energiefox
- Am 4. November 2009 um 20:16
Es ist eine Schande,
auch auf dem Festland, hier bei mir in Lingen (Ems) mäht die
Stadt bei der Straßenmahd auch Büsche mit ab. Ich habe protestiert und denen ein Foto geschickt, dass ganz in der Nähe schon ein Sandsturm war. Das Argument kommt immer Verkehrssicherheit. Aber jetzt wo die Straße gut einsichtig ist fahren viele zu schnell. Uneinesichtigkeit, Profitdenken auf Kosten der Natur wie hier in dem Bericht mit den Meereslebewesen. Dabei ist der Mensch wahrscheinlich aus dem Meer entstanden. Mein Protest wacht endlich auf bevor es zu spät ist.
Gruß Fox
Siggi
- Am 4. November 2009 um 20:16
In diesem Zusammenhang auch interessant: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/864314?inPopup=true
Pingback Tweets die firmm: Eine Stiftung zum Schutz und zur Erforschung von Meeressäugern :: Blogpatenschaften - Wir fördern Vernetzung erwähnt -- Topsy.com
- Am 4. November 2009 um 20:16
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Blogpaten und naturtipps, Leetze erwähnt. Leetze sagte: RT @Jumper11 firmm: .. Stiftung zum Schutz und zur Erforschung von Meeressäugern http://tinyurl.com/yfq8m93 #Tierschutz #Ozean #Artenschutz [...]
rike
- Am 5. November 2009 um 20:16
lieber siggi, den beitrag im zdf habe ich auch gesehen und auch dieser hat mich zutiefst bestürzt, obwohl ich die problematik schon kannte. es ist ein frevel wie der menmsch seine umwelt zerstört. das schlimme daran ist nur, dass es die meisten in ihrem konsumwahn nicht stört. hier muss auf jeden fall angesetzt werden, damit die kinder die nachkommen nicht die gleichen fehler machen! doch des rätsels lösung kann nicht nur auf den schultern der kinder liegen!!
in jedem fall werde ich hannes jänicke kontaktieren und versuchen ihn auch für mein vorhaben zu gewinnen!! ein beitrag auf dem zdf wäre ein traum.
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