Der Freitag: Blogger und LeserInnen können Inhalte mitgestalten
Der Freitag ist eine linke Wochen-Zeitschrift, die seit Anfang Februar sowohl in der Printausgabe als auch in der Online-Version in neuem Gewand erscheint. Spannend ist, dass die LeserInnen eingeladen sind, den Inhalt durch eigene Blog-Beiträge mitzugestalten. In der Community gibt es die Möglichkeit, ein eigenes Blog anzulegen. (Dazu benötigt man nur eine E-Mail-Adresse.) Besonders interessante Blog-Beiträge erscheinen auf der Startseite der Online-Ausgabe oder gegen ein kleines Honorar auch in der Print-Ausgabe, wie z.B. dieser hier.
Die User in einer offenen Community auf Augenhöhe mit einzubeziehen und nicht außen vor zu lassen - das finde ich toll und bin gespannt, ob sich daraus ein lebendiges Netzwerk aus LeserInnen, Bloggern und Journalisten entwickeln wird.
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Nun bringt der neugestaltete Freitag doch sogar eine ganze Ausgabe ohne die Konterfeis unserer heißgliebten Politprominenz! Wie kann ich ohne das ausdrucksvolle Gesicht von Angela Merkel oder Herrn Steinmeier die große Poltik überhaupt verstehen?
Schließlich dürfte der ganze Politzirkus ohne die gängige Hofberichterstattung wohl kaum so geschmiert funktionieren, da ja eigentlich für jeden offenbar sein müsste, dass die kleinen Könige auf Zeit sich genauso über die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Wähler hinwegsetzen, wie es ihre Vorgänger und Vorbilder auf den richtigen Königsthronen getan haben.