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Das NeulandCamp 09 will die notwendige Brücke zwischen Kunst und Nachhaltigkeit schlagen

Nachhaltigkeit ist eine inhaltslose Worthülle. Alles und Jeder ist heute “nachhaltig”. Ohne Nachhaltigkeit oder CSR in seiner Werbestrategie gut zu positionieren, kommt man heute kaum noch zu Erfolg. …. Diese und ähnliche Sätze hört man heute überall, von Politikern, Unternehmern und Managern aber auch vom ganz normalen Bürger auf der Straße. Doch wenn dem so ist, wie können dann noch immer Fahrzeuge mit Hybridtechnik, einem Verbrauch von 6,3l/100km und einem CO2-Ausstoß von 148g/km als die “mobile Zukunft” bezeichnet werden?

Wieso demonstrieren 100.000 Menschen weltweit am Climate Action Day für ein Limit von 350 ppm CO2 Konzentration in der Atmosphäre (www.350.org), weil sie ihren Vertretern in Kopenhagen nicht vertrauen, dass diese im Sinne unser aller Zukunft entscheiden?

Irgendetwas fehlt dem Thema Nachhaltigkeit! Irgendetwas haben wir noch nicht gefunden, das einer nachhaltigen Entwicklung zum absoluten BOOM verhilft.

Friedrich Schiller, der dieser Tage seine 250. Geburtstag feiert,  sagte: “Die Kunst ist die Tochter der Freiheit.” und auf der Wiener Sezession prangt seit über 100 Jahren der Spruch: “Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit“.

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Alfred Strigl (www.plenum.at) kommt daher zu folgendem Schluss: Eine der Grundbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung ist verantwortliches und selbst-verantwortetes Handeln. Eine Basis dafür ist die Freiheit. Diese Freiheit ist in materieller und sozialer Sicht zu erreichen. Die Kunst hat für sich immer diese Freiheit reklamiert. Künstlerinnen und Künstler sind daher Vorreiter von neuen Strömungen und Entwicklungen. Damit also nachhaltige Entwicklung Wirklichkeit werden kann, muss sie von KünstlerInnen erahnt, imaginär erfasst, innerlich durchgearbeitet und emotional ausgeflutet werden: in Bildern, Filmen, Musiken, Installationen, Projekten, Schriften und Taten. Davor bleibt alles Windhauch.

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Das NeulandCamp 09 - Barcamp Kunst und Nachhaltige Entwicklung – in Wien am 28.-29.11.2009 (http://neulandcamp.mixxt.at/) will die notwendige Brücke zwischen Kunst und Nachhaltigkeit schlagen. Mit der Methode Barcamp streben wir an, denen eine Stimme zu geben, die nicht schon heute auf jeder Konferenz, auf jedem Symposium ihre Stimme erheben können und die anfangs erwähnten Standardsätze herunterbeten.

Wir wollen auch nicht nur dem Medium Sprache Raum einräumen. Es sollen Formen entstehen können und ein Bild davon abgeben, was so viele Menschen beschäftigt und uns alle angeht: Unsere Zukunft auf diesem unseren Planeten.

Wenn die Haltung unser Handeln bestimmt, dann werden Tun und Sein zu einer Einheit!

Weitere Links:
twitter.com/neulandcamp
hashtag #neulandcamp

Roland Dunzendorfer
Landschaftsplaner und Permakultur-Designer
bloggt unter www.landscaping.at

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Kommentare:

[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Christian Hennerfehr und Blogpaten , Nicole Weißkopf erwähnt. Nicole Weißkopf sagte: RT @Blogpaten: Das #NeulandCamp 09 will die notwendige #Brücke zwischen #Kunst und #Nachhaltigkeit schlagen http://tinyurl.com/ye4×3sq [...]

Schöner Text, naja obwohl in den Einzelheiten, ist da viel Wunschdenken drin. Aber egal: Hänge doch den Text in den Unis der Künste und der Kunstgeschichte auf.
Ich gebe dir einen anderen Tipp: Gehe mal selber auf die Suche nach aktueller Kunst und suche das, was du ausgedrückt haben möchtest. Kunstunis machen auch immer Ausstellungen. Und es ist sehr unwahrscheinlich, dass das Thema nicht schon bearbeitet wird.

Nachhaltigkeit ist so alt wie die Menschheit. Du findest auch in der Bauernkunst oder in bei holländischen Malern bestimmt Motive, die sich auf Nachhaltigkeit beziehen.

Und jetzt noch zu deinem gutgemeinten Geschwafel oben, tut mir leid, wenn ich dich verletze, aber das muss sein.
“Eine der Grundbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung ist verantwortliches und selbst-verantwortetes Handeln.” Kann sein… Es kann ebensogut Furcht oder Egoismus sein.

“Eine Basis dafür (verantwortliches Handeln) ist die Freiheit.” So’n Schmarn. Verantwortung und Freiheit passen nicht unbedingt zusammen. Das ist ideologisches Geplapper aus Kirchenkreisen.

“Die Kunst hat für sich immer diese Freiheit reklamiert.” Das darst du so keinem Künstler erzählen, der hält dich für naiv. “Künstlerinnen und Künstler sind daher Vorreiter von
neuen Strömungen und Entwicklungen.” Wunschdenken…

Dieses Künstler für die gute Sache begeistern, hat eigentlich selten geklappt. Denke nur mal an die ehemalige SowjetUnion. Das wäre für dich dann wohl keine Kunst mehr. Und daran siehst du schon wie ‘frei’ dein Begriff von Kunst ist.
Der folgende Satz ist Geschwafel “Damit also nachhaltige Entwicklung Wirklichkeit werden kann, muss sie von KünstlerInnen erahnt, imaginär erfasst, innerlich durchgearbeitet und emotional ausgeflutet werden: in Bildern, Filmen, Musiken, Installationen, Projekten, Schriften und Taten.”
Nachhaltigkeit soll erahnt werden, innerlich durchgearbeitet usw. Das sind Worthülsen.
Aber trotzdem deine Idee ist nicht schlecht. Du musst nur nehmen, was schon da ist.
Grüße

Kunst ist meiner Meinung nach absolut in der Lage Bereiche sichtbar zu machen, die sonst ungesehen bleiben würden. Ein Beispiel: Kunst trifft Demenz: http://www.alzheimerblog.de/2008/08/16/momentaufnahmen-aus-der-welt-des-vergessens/ Weitere Beispiele?

[...] Friedrich Schiller, der dieser Tage seine 250. Geburtstag feiert, sagte: “Die Kunst ist die Tochter der Freiheit.” und auf der Wiener Sezession prangt seit über 100 Jahren der Spruch: “Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit“. Den originalen Beitrag finden Sie hier http://www.bloggerpatenscha … | Roland Dunzendorfer [...]

Schaut doch mal, ob Ihr Euch mit Leuten vom artcamp vernetzen könnt: http://artcamp.mixxt.de/

Podiumsdiskussion: Macht Kunst Stadt?
Kunst und Kultur als Motoren der Stadterneuerung entlang des
Westgürtels, Teil 2

Galerie Via Arte
Geibelgasse 14-16, 1150 Wien (www.viaarte.info)
19. November 2009, 19 Uhr

Veranstalter: Institut für Stadt- und Regionalforschung der ÖAW und VIEW-Vision Entwicklung Westgürtel
Näheres dazu sowie Plakat [PDF] finden Sie auf:
http://www.oeaw.ac.at/deutsch/aktuell/veranstaltungen/veranstaltung_11685.html

Die TeilnehmerInnen an der Podiumsdiskussion sind:
Thomas Haffner (Brick 5)
Asli Kislal (daskunst)
Judith Pühringer (Verein coobra/ Projekt Herklotzgasse 21)
Walter Rohn (Institut für Stadt- und Regionalforschung der ÖAW)
Ulrike Rose (StadtBauKultur NRW/ Europäisches Haus der Stadtkultur, Gelsenkirchen)
Wolfgang Schlag (Into the City, Wiener Festwochen)
Roland Schöny (Kunstkurator)
Beatrix Zobl (Soho in Ottakring/ Arbeitskreis Vielfalt und Kultur Zielgebiet Westgürtel) .
Robert Temel (Architekturtheoretiker, ÖGFA) moderiert die Veranstaltung.

Die Veranstaltung von VIEW-Vision Entwicklung Westgürtel in Kooperation mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften dient als Fortsetzung einer Diskussionsreihe, die im Herbst 2008 im Ragnarhof im 16. Bezirk gestartet wurde. Bei den ExpertInnengesprächen geht es primär darum herauszufiltern,welche Rahmenbedingungen erforderlich sind,um Kulturinitiativen als einen integrativen Bestandteil für die Aufwertung eines Stadtteils zu positionieren. Gegenwärtig werden in vielen Fällen lokale Kunst- und Kulturinitiativen als Teil eines “Insel-Urbanismus” gesehen. Trotz ihrer Ausstrahlung auf die unmittelbare Umgebung fehlen oft integrative Ansätze zur Einrichtung eines lokalen Netzwerks, das als ein Nährboden für einen “Bottom-up”-Prozess zur nachhaltigen Aufwertung eines Stadtviertels dienen kann. Bei der Diskussion soll es auch darum gehen, die Kunst und die entsprechenden Projekte so in einem Stadtteil zu positionieren,dass sie als gleichwertige Partner gesehen werden und nicht bloß die Funktion einer kurzfristigen Aufmerksamkeit
erhalten. Kunst- und Kulturprojekte in der Gebietskulisse des Westgürtels sollen dazu beitragen, erneuerungsdringliche Gebiete der Stadt aufzuwerten. In diesem Kontext sollen auch die Fragen diskutiert werden, ob die Kunstprojekte das überhaupt können sollen und wie die Stadt dem Rechnung tragen kann.
Im Anschluss an die Diskussion laden wir Sie zu einem Buffet ein.

@martin4444 … Das Thema ist sicher nicht einfach und ja, die Kunst wurde (und wird) laufend missbraucht und lies sich auch bereitwillig instrumentalisieren. Vielfach war/ist das ja auch die einzige Überlebensmöglichkeit, ökonomisch oder physisch. Das spricht aber keineswegs dagegen, dass Kunst und Freiheit sehr nahe beisammen liegen.
Dass du von “Geschwafel”, “Ideologischem Geplapper” und “Wunschdenken” sprichst ohne danach etwas konkreter zu werden, kann wohl nur als ebensolches gesehen werden.

Und ob “Angst und Egoismus” ein Antrieb für Nachhaltige Entwicklung sind, stelle ich stark in Zweifel. Prinzipien wie Partizipation oder systemisches Denken zeigen mir deutlich, dass diese Antriebskräfte nicht wirklich zum Ziel führen würden.
Sind es denn für dich Antriebskräfte? Was bedeutet für dich Nachhaltige Entwicklung? Es ist immer leichter zu sagen, was es nicht ist, als zu sagen was es ist und konstruktiv daran zu arbeiten, wie wir eine derartigen Entwicklung erreichen.

[...] version des  Artikel hier) Tags: Barcamp, Kunst, Nachhaltigkeit, Neulandcamp, Permakultur, [...]

Der große Vorteil dieser Veranstalltung ist, dass sie einlädt etwas zu tun bzw. sich zu zeigen, Position zu beziehen und diese vielleicht auch weiter zu entwickeln… ich bin überzeugt vom positiven Ansatz von allen bisher Beteiligten und sehe darin eine zuwertschätzende Haltung derer, die die Veranstaltung tragen, sich beteiligen bzw. damit den Prozess beleben.
Ich möchte aufrufen das bischen Pulver nicht zu vergeuden, sondern am 28.11. in persona am CAMP teilzunehmen… (Beiträge mitbringen und den Rahmen und Raum
genießen) Nur Mut liebe Leute

[...] im Blog Serie - “Wie ich das Internet nutze” Gastbeitrag: Roland Dunzendorfer - Das NeulandCamp 09 will die notwendige Brücke zwischen Kunst und Nachhaltigkeit schlagen. Ingo Frost - Nachpflanzen im Biesenthaler Becken Rike Beckmann - firmm: Eine Stiftung zum Schutz [...]

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