Blogpaten: In unseren Blogs veröffentlichen wir Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen und verbreiten diese Inhalte über unser Netzwerk.
Brücken bauen zwischen Onlinern und Offlinern ist nicht besonders spektakulär und daher vielen BloggerInnen auch keine Erwähnung Wert. Dabei ist das Prinzip einfach und wirkungsvoll:
Thats it!
[UPDATE]
Bei den möglichen Formaten für Begegnung zwischen Onlinern und Offlinern wie Session, Barcamps, Vortrag, Workshop und was immer es da alles gibt, sind lockere “Caféhausgespräche” mit WLAN eben auch wichtig, da sie diejenigen erreichen, die NICHT in größere Veranstaltungen gehen würden, um sich über die Möglichkeiten von Web2.0 zu informieren. Danke an Christine F. für den Kommentar.
Vielen Dank an Ulrike und Dörte, die heute über ihre Erfahrungen beim “Brücken bauen” getwittert haben.
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Christine F.
- Am 15. Mai 2009 um 20:16
Diese kleinen Unterstützungen im Sinne von Nachbarschaftshilfe finden kaum Beachtung. Irgendwie habe ich auch den Eindruck, dass die Hilfsbereitschaft generell abnimmt, viele Leute sind nach Feierabend einfach viel zu gestreßt, als dass sie da noch groß andere Leute unterstützen wollen, so jedenfalls mein Eindruck. Die Internetgemeinde ist, glaube ich, viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt und den vielen immer wieder neuen Tools über die man sich austauscht. Das verstehen viele Offliner nicht. Da besteht vielleicht auch die gut gemeinte Absicht Brücken zu bauen, es sind aber nicht die richtigen, damit ein Offliner da rüber läuft. ;-) Es sind die richtigen Brücken, wenn sich ein Offliner sowieso schon für Programmierung oder Musik-Downloads usw. interessiert, der bekommt darüber einen Zugang. Es sind aber nicht die richtigen Brücken, wenn jemand z.B. was zum Umweltschutz sagen möchte, darüber bloggen würde, wenn er wüßte, wie das geht. Unter diesem Aspekt finde ich das Angebot der Blogpatenschaften sehr hilfreich, auch wenn es ganz unspektakulär ist, sich in einem Café mal zu treffen, um z.B. für jemanden einen Twitter-Account anzulegen, der noch keinen hat.
Alexander Rausch
- Am 16. Mai 2009 um 20:16
Ich denke diese Brücken zu bauen und herzustellen ist sehr wichtig. Warum? Weil wir durch das Internet neue Möglichkeiten haben, uns an gesamtgesellschaftlichen Prozessen aktiv zu beteiligen.
Viele “Offliner” (damit meine ich auch die passiven user) sehen das Internet immer noch so, wie es vor Jahren war. Als eine weitere Konsumquelle.
Die Möglichkeiten, die das sog. Web 2.0 bietet sind den meisten Menschen unbekannt. Da hört man mal etwas über StudiVZ oder Facebook, von den Kindern die ICQ nutzen oder von den Gefahren, von wegen Datenschutz. Ach ja, na klar, die Killerspiele, Gewalt… Das schreckt dann wohl eher ab!
Meine Erfahrung ist, dass ich in meinem “internetfreien Umfeld” die Leute schon interessieren kann, wenn ich davon berichte, welche Möglichkeiten (inhaltlich) das Mitmach-Internet bietet. Ich halte nichts davon die Menschen mit den Millionen von Tools zu überfordern, abzuschrecken (oder zu langweilen).
Schule, Beruf, Politik, soziales Engagement usw. – es gibt für alle Menschen Angebote, die sie zumindest neugierig machen und ihre Meinung über das Web 2.0 vielleicht nochmal überdenken lassen.
Es wird dann Personen geben, die möglicherweise selbst aktiv werden und andere, die z.B. über die Blogpaten einen Blogpost aus ihrem Themenfeld veröffentlichen. Andere wiederum belassen es dabei, interessieren sich nicht. Auch gut.
Mir geht es nicht darum die Menschen zu überzeugen (nur der Web2Nuller ist gut), sondern lediglich darum, weitere Optionen aufzuzeigen, wie man heutzutage am Gesellschaftsleben noch zusätzlich AKTIV teilhaben kann… auch ohne Tekkie sein zu müssen…
InaMS
- Am 16. Mai 2009 um 20:16
Oh Alexander, Du sprichst mir da absolut aus der Seele. :-)
mabihi
- Am 19. Mai 2009 um 20:16
EGOISMUS versus KOOPERATIVES Verhalten?
Ich denke, dass komplexe Gesellschaften nur dann funktionieren können, wenn sich die Menschen kooperativ verhalten. Mit Tipps einander helfen?
Lösungsansätze dazu bietet Web2.0. Ich sehe aber die Gefahr darin, dass viele Ideen, die hier aufgezeigt werden, professionell umgesetzt und zu Geld gemacht werden!
Kooperation ist also auch risikoreich. Wie man dem entgegenwirken kann, weiß ich leider nicht.
Ist soziale Verbesserung der Gesellschaft durch Web2.0 Technologien möglich?
Ich glaube sehr daran!