Bloggende Offliner
Ja es gibt sie. Offliner, die gelegentlich ins Web schreiben, dabei Neues entdecken und zunehmend Spaß daran haben. Könnten solche kleinen Alltags-Beispiele von Menschen, die sich die Möglichkeiten des Publizierens und Vernetzens im Web mit Hilfe von anderen erschließen, vielleicht zu weiteren Begegnungen zwischen Netizen und Offlinern anregen?
Bei Roman Hanert aus Zürich habe ich eine umfangreiche, spamfreie und händisch geführte Liste mit potentiellen Gastautoren und Blog-Gastgebern gefunden. Und den Schattenbewahrer, der im Blog von Roman als Gastautor schreibt. Über den Blogger Reto und einen seiner Gastautoren haben wir in einem eigenen Beitrag schon berichtet. Bei Robert Basic gibt es ein Speakers Corner.
Im wilden Gartenblog sagt Matthias:
Eigentlich bin ich gar kein Blogger. Weder habe ich je ein Blog installiert, noch treibt mich ein großes Bedürfnis, meine Ansichten zu teilen (außer mit Menschen die ich persönlich kennen lerne).
und beschreibt weiter, wie er dann doch noch zum Wildgartenfotoblogger geworden ist.
Ganz ähnlich geht es Carola. Sie sagt:
Zum Mit-Bloggen bin ich durch Ina gekommen und auch die Teilnahme an der fotocommunity.de hat dazu beigetragen, dass ich mich mehr für´s Internet und die damit verbundenen Möglichkeiten (über´s Web Kontakte knüpfen, austauschen, informieren…) interessiere. So bin ich also eine Gelegenheits-Foto-Bloggerin geworden und bin froh, dass ich mich nicht ums technische Drumherum einer Blogsoftware kümmern muß.
Auch auf der Wiki-Spielwiese gibt es einen Gedankenaustausch zum Thema Kreativität, an dem auch Nichtbloggerinnen mitschreiben.
Dies sind nur einige Beobachtungen aus meinem Umfeld. Da muß es doch noch viel mehr geben? Wer kennt weitere Beispiele fürs Gastbloggen von Nichtbloggern oder Leute mit Nischenthemen, die gern mal im Internet schreiben würden? Alles interessiert uns, vom klitzekleinen Alltagsbeispiel bis zum großes Projekt. Wo steckt ihr?
Update:
Joseph Kimojino arbeitet als Ranger im kenianischen Naturschutzgebiet Mara. Bis November letzten Jahres wusste er zwar was ein Computer ist. Einen benutzt hatte er bis dato aber noch nicht. Inzwischen bloggt und twittert er, um weltweit Aufmerksamkeit zu erreichen und Geld zu sammeln. Hier ist sein flickr-Account.
Quelle: Deutsche Welle via Twitter
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Ich kenne zwar keine weiteren Beispiele für Gastblogger, aber ich finde die Idee wirklich sehr gut! Falls ich mal einer Person begegne, die Vorbehalte gegen das Netz, Bloggen etc. hat, werde ich versuchen dran zu denken, ihr die Möglichkeit zum Gastbloggen in meinem Weblog zu geben. :-)