Blogpaten: In unseren Blogs veröffentlichen wir Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen und verbreiten diese Inhalte über unser Netzwerk.

Blogpatenschaften

FutureChallenges

Veröffentlicht von: Inga Wocker

14. April 2010

Biosprit und Regenwaldabholzung
Fairprodukte und weite Transportwege
Lohnerhöhung und Unternehmerpleite
Uraltmanager und arbeitslose Jugendliche

Wir können es uns heutzutage nicht mehr leisten, dass Spezialisten eine Lösung für ihr Teilproblem ausarbeiten, denn alles ist miteinander verbunden und ein Schmetterlingsflügelschlag hier kann ganz woanders das große Chaos verursachen. Mich erinnert das immer an den Loriot-Sketch, wo ein Bild schief an der Wand hängt und beim Geraderücken ein dominoartiger Prozess in Gang gesetzt wird bei dem am Ende das gesamte Zimmer verwüstet ist. (weiterlesen…)

thecoffeeklatch

Veröffentlicht von: Inga Wocker

24. März 2010

Kurze Einleitung:
Ina: Vor ein paar Tagen erreichte mich folgender Tweet über meinen Twitter-Account @nischenTHEMA:

Ich finde “thecoffeeklatch” ist eine sehr gute Idee. Hier der Beitrag von Inga, den sie extra auch ins Englische übersetzt hat, damit eine Kontaktaufnahme noch leichter möglich ist. :-)

* * *

Having a disabled child is a heavy bundle for parents. There are so many questions about managing daily life, therapies, institutions, how to get informations, what one can do or maybe try, searching for answers, exchange and help. And there are so many many vague feelings, too: hope that it may become better, sadness and anger, the little luck about a step forward or a helping hand, fighting against dull prejudices, disappointment. Often parents have no time and place to articulate these different thoughts, it´s hard enough organising the day and coming through it. (weiterlesen…)

Campact

Veröffentlicht von: Inga Wocker

17. März 2010

www.campact.deWir stellen Öffentlichkeit her“, das ist wohl die zentrale Aufgabe, die sich Campact seit der Gründung 2004 auf die Fahnen geschrieben hat. Auslöser war MoveOn, eine Internet-Bewegung in den USA, die sich 1998 anlässlich der Clinton-Affaire formiert hatte und mit dem Slogan “let´s talk about politics again” den Fokus wieder auf die wirklich wichtigen politischen Ereignisse in der Welt lenkte. Nach diesem Modell wollte man auch in Deutschland ein ähnliches Online-Netzwerk starten, wo Menschen leicht und unkompliziert ihr Mitspracherecht in Politik und Umwelt geltend machen sollten.

Ich spreche mit Christoph Bautz, Pressesprecher und im Leitungsteam von Campact, bereits seit seiner Jugend politisch aktiv, besonders in den Bereichen Umwelt und Anti-Atomkraft und der damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit. “Hier geht es um aktuelle politische Entscheidungen, um die schnelle Mobilisation vieler Menschen, um originelle Aktionen.” Da wird z.B. (weiterlesen…)

Conversations

Veröffentlicht von: Inga Wocker

23. Dezember 2009

10 Fragen, 10 Kategorien, ein Filmprojekt, eine Website, Fachleute und Laien, online und offline, Vortrag und Gespräch, Diskussion und Hintergrundinfo und das Thema? Unsere Zukunft.

Ulrike Reinhard hat da ein echtes Großprojekt angefangen und fordert alle zum Mitmachen auf. Es geht darum, deine wichtigste Frage im Hinblick auf eine bessere Zukunft zu stellen und Gedanken, Material, Gesprächsaufzeichnungen u.ä. beizutragen. Den roten Faden bilden dazu 10 Kategorien, u.a. Bildung, Religion, Eine Welt, Ressourcenknappheit, etc.

conversations

Es gilt in der Auseinandersetzung Lösungen für die dringendsten Probleme unserer Zeit zu finden und aktiv an einer besseren Zukunft zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und dabei die Möglichkeiten der globalen Vernetzung zu nutzen. Ein Projekt über Länder-, Religions-, Kultur- und Altersgrenzen hinweg, auf der Grundannahme, dass die derzeitigen Probleme nicht allein, sondern nur im konstruktiven Austausch miteinander gelöst werden können.

Kritisch anzumerken ist der recht knappe Zeitrahmen, um “große Fragen” tatsächlich lösungsorientiert zu bearbeiten und nicht nur anzureißen oder bereits bestehende Ideen zu wiederholen, wäre ein längerer Vorlauf sicher besser. Da die Projektsprache englisch ist und durch die Videoclips ein gutes Hörverständnis vorausgesetzt wird, kann man davon ausgehen, dass doch für viele der Aufwand sich einzulesen und einzuhören vielleicht zu groß ist. Hier wäre das Angebot von Zusammenfassungen in verschiedenen Sprachen und kleinere Online Events in der eigenen Sprache vielleicht von Vorteil, da es ja darum gehen soll, möglichst viele miteinzubeziehen.

Bis Mitte März 2010 besteht die Möglichkeit, Fragen in den einzelnen Kategorien zu stellen, bereits gestellte zu bewerten und zu kommentieren und eigenes Material hochzuladen. Anschließend wird in jeder Gruppe die Nr.1-Frage ausgewählt und in einem Online Event diskutiert.  Als Abschluss gibt es ein großes Treffen mit allen Beteiligten in Wien, wo der Film, das Ergebnis dieses Work-in-Progress-Projektes, aus dem gesamten Material zusammengestellt werden soll.

Wenn wir also nicht weiter kopflos in eine ungewisse und vermutlich katastrophale Zukunft stolpern, sondern uns und unseren Planeten retten wollen, sollten wir diese Gelegenheit beim Schopf packen, uns informieren und mitmachen.

Zur Projekt-Website: Conversations – At The Beginning Of A New Time

Memoro

Veröffentlicht von: Inga Wocker

19. Dezember 2009

memoro_de_logo

Ein kleiner Junge, der noch 2 Wochen nach Kriegsende in Straßenkleidung zu Bett geht, weil er nicht glaubt, dass die Bombennächte mit Sirenen im Luftschutzkeller tatsächlich vorbei sind, eine junge Frau, die täglich zwischen Ost- und Westberlin pendelt und sich beim Beginn des Mauerbaus plötzlich von einer Sekunde zur andern entscheiden muss, ob sie zurückgeht oder im Westen bleibt, ein Mädchen, das im Luftschutzbunker verschüttet wird und die Nacht davor genau davon geträumt hatte.

Geschichten, so unterschiedlich wie die Menschen, die sie erzählen, Menschen, inzwischen alt geworden, mit Erfahrungen, die wir uns heute oft gar nicht vorstellen können.

Memoro ist ein Projekt, das diese Geschichten sammelt und im Internet in Form von kurzen Filmen zur Verfügung stellt. Begonnen hat es Ende 2007 in Italien, inzwischen gibt es ähnliche Datenbanken auch in Japan, Deutschland, Frankreich, Argentinien, USA und Spanien.

memoro_deIch spreche mit Nikolai Schulz, der das Projekt in Deutschland aufgebaut hat und auch die deutsche Website betreut. Er hatte in einem Spiegelbericht davon erfahren und sich spontan für die Idee begeistert. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits 20 Jahre in der IT-Branche gearbeitet, Computervertrieb, Programmierung, Service, etc. und war gerade dabei, sein Leben neu zu sortieren. Reisen nach Indien, die eigene spirituelle Weiterentwicklung, Yoga- und Computerkurse für Senioren sind seine neuen Aufgabenbereiche. Und seit gut einem Jahr gehört jetzt auch das Memoroprojekt dazu, das er z.Z. noch überwiegend im Alleingang und ehrenamtlich organisiert. Über den vor kurzem gegründeten gemeinnützigen Verein können Spendengelder für geplante Projekte gesammelt und Kooperationen z.B. mit Bildungsinstituten eingegangen werden.

Woher kommen nun die Beiträge, wie findet er die Leute, wie ist er vorgegangen, als er sich entschloss, auch in Deutschland die Erfahrungen der über 65jährigen, der “Alten” zu sammeln?

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Projektvorstellung: donare.de

Veröffentlicht von: Inga Wocker

26. November 2009

Wenn sich jemand sozial engagieren will, hat er zahlreiche unterschiedliche Möglichkeiten: Nach Afrika gehen und Brunnen bauen, eine Tafel für bedürftige Kinder in seiner Stadt organisieren, Geld an große Hilfsorganisationen spenden oder…

eine eigene Spendenplattform im Internet gründen. Diesen Weg ist das Ehepaar Fleck gegangen. Das Ergebnis ist www.donare.de, befindet sich zur Zeit noch in der Aufbauphase und wird voraussichtlich im Frühjahr 2010 voll durchstarten. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Wie kam es dazu und was ist das Besondere daran?

Logo DonareIch spreche mit Jana Wiesenthal, Organisationsbetreuerin von donare.de (offizielle Firmenbezeichnung, der Einfachheit halber im Folgenden donare). Sie hat VWL studiert, eine Praktikumsstelle im sozialen Bereich gesucht und hier gefunden. Das Kernteam besteht derzeit aus 4 Festangestellten im Büro, dazu kommen einige, die projektbezogen mitarbeiten, z.B. an der Homepagegestaltung, Designentwicklung, rechtlichen Fragen, etc. und Ehrenamtliche. Insgesamt rund 12 Leute aus verschiedenen Arbeitsbereichen, also ein solides Unternehmen in Form einer gemeinnützigen GmbH. (weiterlesen…)

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