Flattr ist ein freiwilliges Mini-Bezahlsystem für Blogbeiträge, Webseiten oder Aktionen, die einem so gut gefallen, dass man dem Initiator oder Autor dafür etwas bezahlen möchte. Generell finde ich diese Möglichkeit gut, mit flattr ganz einfach per Klick eine kleine Summe spenden zu können. Das folgende Video erklärt, wie das Ganze funktioniert:
Allerdings wird gerade auch diskutiert, welche rechtlichen Konsequenzen der Einsatz solcher Bezahlsystemen für Blogbetreiber haben könnte. Ist mein Blog automatisch kommerziell, sobald ich flattr nutze? Muß ich gar flattr-Einnahmen die vielleicht nur 0,80€ betragen versteuern? Was für ein Aufwand im Verhältnis zu den Einnahmen. Kann ich jetzt keine Videos mehr ungefragt einbinden, die entsprechend der Creative Commons-Lizenzen eine Verwendung zur kommerziellen Nutzung untersagen (non-commercial, “NC”)? Auf “Offene Netze und Recht” gibt es dazu den Artikel ““Flattr und andere Zahlungsdienste in Blogs – Rechtliche Implikationen?” wie auch weiterführende Links und Kommentare.
+++ Gesucht: Abenteuer-Tester +++ Hometown Glory ist ein Reiseveranstalter für sozialen Abenteuerurlaub in der eigenen Heimatstadt.
Bei den Touren werden nicht die Stadtgebäude sondern die Menschen der Stadt kennengelernt.
Indem wir in verschiedenen sozialen Projekten arbeiten und auf Probleme & die Menschen, die sie lösen, treffen.
Am 11. – 18. Juli startet das erste Abenteuer in Hamburg, bei dem das Konzept getestet wird.
Gesucht werden Mitfahrer, Abenteurer, und kreative Köpfe die Chaos vertragen.
Diese erste Tour ist kostenlos.
Anne Wangrin, die Initiatorin zählt aber darauf, dass ihr euch finanziell an Übernachtungskosten und Lebensmitteln beteiligt oder beim Aufbau des Konzeptes mitarbeitet.
Gestern hatte ich 2 Broschüren im Briefkasten, die mir die Bertelsmann Stiftung freundlicherweise für eine Verlosung hier im Blog zugesandt hat:
1.) Strategisch. Praktisch. Gut. – Strategie-Kompass für nichtstaatliche und gemeinnützige Organisationen
2.) Mehr Strategie wagen. Strategie-Kompass für politische Reformprozesse
Auch ich erlebe immer wieder in meinem Beratungsalltag, wie wichtig es ist Online-Kommunikationsprozesse als Teil eines Gesamtkonzeptes zu verstehen. Wer als NPO oder kleiner Verein die ersten Erfahrungen mit dem Veröffentlichen und Vernetzen im Internet macht, ist meist überrascht, wie schnell bereits erste Kommentare auf Beiträge kommen oder Multiplikatoren gefunden werden können. Um erfolgreich Online-PR zu betreiben braucht man jedoch den berühmten langen Atem. Es ist wichtig regelmäßig interessante Themen zu kommunizieren, den Dialog zu suchen und vor allem auch vor Ort aktiv zu sein und darüber zu berichten.
Fast täglich erreichen mich E-Mails oder Tweets in denen ich gebeten werde, über ein Thema im Blog zu berichten, einen Link zu setzten oder etwas bei Twitter zu retweeten. Wenn es darum geht öko-soziale Themen bei ihrer Vernetzung im Internet zu unterstützen, komme ich dieser Bitte entsprechend meinen zeitlichen Möglichkeiten auch gern nach. Ich freue mich, dass unser kleines Netzwerk der Blogpaten so gut angenommen wird und Menschen, über die Möglichkeiten des Gastbloggens hinaus auch das Angebot der persönlichen Beratung oder der offenen Sprechstunden nutzen. Nur eins sollte klar sein: Allein ein Retweet ist noch lange keine erfolgreiche Online-PR. Dazu braucht es Kontinuität und strategisches Herangehen.
Vielleicht kann so ein Strategie-Kompass gerade auch für kleine Organisationen eine praktische Hilfe auf dem Weg zur eigenen Strategiefindung sein. Beiden Heften beigelegt sind ein Strategie-Würfel (pdf), wie auch ein Poster (pdf), das den Strategie-Prozess visualisiert.
Leseprobe “Strategisch. Praktisch. Gut.” (pdf)
Leseprobe “Mehr Strategie wagen.” (pdf)
Freuen würde ich mich natürlich auch, wenn Ihr in den Kommentaren vielleicht schon etwas zum Thema “Strategie” schreiben wollt, ganz im Sinne des Aufrufs der Autoren im Vorwort:
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!
Wer sich für einen der beiden Leitfäden interessiert (bitte daher unbedingt auch scheiben, welchen Kompass ihr haben möchtet. 1) “Strategisch. Praktisch. Gut.” oder 2) “Mehr Strategie wagen.”), der kann hier in den Kommentaren noch bis zum 25.06.2010, 12.00 Uhr mittags sein Interesse bekunden. Anschließend werden die Gewinner von mir ausgelost. Ich wünsche Euch viel Glück.
Die Gewinner werden am 25.06.2010 12 Uhr mittags per Los oder mit dem Random-Generator (je nach Teilnehmerzahl) ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/ die Gewinner/in wird von mir per Mail benachrichtigt (daher bitte eine gültige E-Mail-Adresse beim Kommentieren angeben).
Im folgenden Text zitiere ich eine E-Mail von Sebastian Hirsch, der auf einen Termin am Freitag hinweisen möchte:
Während meiner fünfwöchigen Bildungsexpedition durch die USA sammelte ich fernab von PISA-Schock und Kultusministern Eindrücke, wie wir in Zukunft lernen werden. Soviel ist klar: Bildung befindet sich im Umbruch. Aber viele Innovationen sind noch zu klein und unvernetzt.
Daher macht Palomar5 Education Ideen sichtbar und unterstützt Lernaufwiegler in ihrer Umsetzung. Auch in Berlin passiert bereits viel: Es gibt tolle Schulen und prämierte Bildungsinitiativen, manch Lernstartup ist international bekannt. Doch untereinander kennt man sich kaum.
Wir ändern dies und laden Euch zur konspirativen Zusammenkunft:
Diesen Freitag um 19 Uhr im Palomar5 Office, Mehringdamm 55 (U Mehringdamm)
Im ersten Hof durch die silberne Tür zwei Treppen hoch und hereinspaziert.
Als Referenten mit dabei:
- Basti Hirsch: Fünfwöchige Bildungsexpedition USA
- Aron Solomon: Think Global School, Schweden, China
- Margret Rasfeld: Evangelische Schule Berlin-Zentrum
Im kleinen Rahmen wollen wir voneinander lernen und Berliner Bildungsakteure und -initiativen miteinander vernetzen. Ziel ist der Beginn einer größeren Bewegung. Sir Ken Robinson rief dieses Jahr auf der TED-Konferenz: Bring on the learning revolution!
Arbeitsplatz und Sehbehinderung scheinen in Deutschland beinah unvereinbar. Vorurteile bei Arbeitgebern, bürokratisches Wirrwarr und unflexible Sachbearbeiter sind einige Ursachen dafür. Janine Zehe hat ihren Traumberuf gefunden, kann ihn aber nicht ausüben. In einem Gespräch mit Heiko Kunert beschreibt die blinde Frau ihren Werdegang und ihre Erfahrungen bei der Jobsuche und mit der Arbeitsagentur.
Jean-Pol-Martin:
Kurzvortrag“Senioren ans Netz”
Im Februar machte ich mir mal wieder Gedanken über die aus meiner Sicht (mangelnde) Diskussions-Kultur generell (nicht nur online) und bat Jean-Pol um Rat. Hier seine Video-Antwort, die mit zahlreichen Kommentaren (über 60!) im Blog ergänzt wurde.
Vielen Dank an alle bisherigen und zukünftigen Untersützer, die uns dabei helfen, das Anliegen von Frau Knobloch in die Öffentlichkeit zu bringen, indem Sie auf den Beitrag verlinken oder im Blog kommentieren. We Are What We Do Im Blog von Bruno Raffa
Auf der Offenen Plattform Ubeudgen´s Blog
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Kein Problem. Werde selbst aktiv und gehe Kooperationen ein. Zeige z.B. anderen, wie Bloggen oder Twittern funktioniert, fördere die Vernetzung von öko-sozialen oder kulturell-kreativen Aktionen und berichte darüber. Dann verlinken wir Dich hier. Dein Beitrag fehlt hier noch? Du möchtest mit uns in Kontakt kommen? Dann kommentiere hier oder nutze unser Kontaktformular. Du hast ein Blog und möchtest selbst Blogpate werden? Oder Du möchtest einen Gastbeitrag schreiben? Dann melde Dich hier.
Wer mich kennt, der weiß, dass es mir die dezentralen Vernetzungsmöglichkeiten angetan haben. Ich sehe im Web 2.0 viel mehr als nur neue Vermarktungskanäle für Produkte und Dienstleistungen. Das Internet interessiert mich vor allem wegen seiner emanzipatorischen Möglichkeiten. Online-Kommunikation bedeutet für mich weitaus mehr, als das Veröffentlichen von Pressemitteilungen in Blogs. Die Essenz einer guten (Online)-Kommunikation sind Gespräche.
Und genau dabei kann das Internet helfen: Es kann Gespräche zu vernachlässigten Themen wieder aufleben lassen und im günstigsten Fall, wie bei der Aktion Uwe, sogar über eine Verbreitung im Internet solche Themen bis in die klassischen Medien transportieren. Wer sich zu sehr auf die gängigen Begriffe, wie Web 2.0 oder Social Media Newsroom oder Online-Kommunikation konzentriert, der übersieht leicht die eigentliche Bedeutung, die sich ja erst aus dem Zusammenspiel von Internet + technischen Tools + den Akteuren, die irgendwo, aus irgendeiner Motivation heraus etwas bewegen wollen, ergibt. (weiterlesen…)
Der neue Gemeingüterreport ist fertig. Bald! Er wird am Montag, den 22. Februar 2010 um 19.30 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8 (Berlin-Mitte) der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein paar Stichworte:
Wem gehört der Himmel, wem die Stille, wem das Land?
Wem die Ideen, wem das Wissen? Und was passiert gerade in Sachen Urheberrecht?
Wie sieht eine Produktionsweise aus, in der Kreativität und Kooperation gedeihen?
Es geht um Reklame und Waldkaffee, um das Copyleft und Fischereipolitik, um Aidsmedikamente und um die Frage, wie wir wieder die Kontrolle über die Energieproduktion gewinnen können.
“Gemeingüter: Wohlstand durch Teilen: Vier Monate nach der Verleihung des Wirtschaftsnobelpreises an Elinor Ostrom, der weltweit führenden Gemeinguttheoretikerin, stellt die Heinrich-Böll-Stiftung in einer neuen (sehr kurzen! – S.H.) Publikation die Vielfalt, Vorzüge und Möglichkeiten der Gemeingüter vor. Der Report von Silke Helfrich, Rainer Kuhlen,Wolfgang Sachs und Christian Siefkes gibt der Debatte über die Rolle der Gemeingüter innerhalb unseres Wirtschaftssystems neue Anstöße. Er skizziert mit der “commons based peer production” – von den Autoren provokant übersetzt mit “Gemeine Peer-Produktion” - eine Wirtschaftsweise, die überall dort Realität werden sollte, wo der Markt versagt. So könnte die allgemeine Verantwortung für die Gemeingüter zum entscheidenden Baustein eines partizipativen und nachhaltigen Gemeinwesens werden.
Der Report ist ab dem 22. Februar bei der Heinrich-Böll-Stiftung erhältlich oder als Download abrufbar (www.boell.de). Sie können den gedruckten Report schon heute bestellen: info@boell.de”
Es freut mich sehr, dass der Autor und Journalist Matthias Greffrath die Präsentation kommentieren wird.
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Wer hätte gedacht, dass ich einmal Fernsehsendungen im Blog empfehle. Unbedingt ansehen, sollte man sich den elektrischen Reporter zum “Real Time Web”. Mit dabei ist Peter Kruse.
Seit 2008 unterstützen wir mit BLOGPATENSCHAFTEN die Vernetzung von “Offlinern” und öko-sozialen Projekten im Internet. Wir denken, dass Blogpatenschaften dabei helfen können, weniger internetaffinen Menschen die Vorteile des Web 2.0 zu vermitteln. So gibt es noch immer viele Menschen, die etwas zu sagen haben, aber nicht auf die Idee kommen, dass ihnen das Internet bei der Verbreitung ihrer Themen und beim Vernetzen behilflich sein könnte. Netzerfahrene können ihr Know-how weitergeben, Interessierten den Umgang mit Blogs und kollaborativen Werkzeugen zeigen und kleine Projekte beim Online-Networking begleiten.
Das Projekt
Worum geht es bei nischenThema.de? 1.) Das Internet in Nischen bringen, 2.) Nischenthemen mithilfe des Internets aus ihrem Schattendasein herausholen, 3.) sozial denkende Unternehmer(innen) für Nischenthemen sensibilisieren.
Weitere Infos auf nischenThema.de.