Blogpaten: In unseren Blogs veröffentlichen wir Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen und verbreiten diese Inhalte über unser Netzwerk.

Blogpatenschaften

Community-Management um einen Service für Nonliner erweitern

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

02. Oktober 2010

Ich möchte mit diesem Posting auf den sehr interessanten Beitrag von Brigitte Reiser “Partizipation fördern und organisieren – welche Bedingungen müssen erfüllt sein?” antworten und auch meine Beobachtungen vom diesjährigen Government 2.0-Camp einfließen lassen.
Brigitte schreibt:

1. Bürgern müssen die Kompetenzen vermittelt werden, die notwendig sind, um am Gemeinwesen partizipieren zu können (”Can do”). Dazu gehört auch, vor Ort für eine Infrastruktur zu sorgen, die Partizipation ermöglicht (Internetzugang, Bildungsangebote, Räumlichkeiten für Treffen usw.).

Community-ManagementWenn ich im Gespräch mit Community-Betreibern die Frage stelle, wie man denn auch jene Menschen mit ihren Ideen teilhaben lassen will, die bisher noch nicht von den Online-Kommunikationsmöglichkeiten profitieren können, entweder weil sie keinen Internetanschluss haben, ihn sich nicht leisten können oder (noch) nicht das Know-how haben, um sich hier einbringen zu können, dann ernte ich oft völlig erstaunte Blicke!!! Daran hat man einfach nicht gedacht. Das finde ich verdammt Schade.

Es geht doch in erster Linie um einen schnelleren und besseren Austausch von Ideen und Meinungen und nicht um die Tools und Online-Plattfomen als Selbstzweck. Wir machen im Rahmen von Blogpatenschaften und nischenThema.de die Erfahrung, dass gerade Menschen, die sich für ein Thema begeistern, besonders gut und schnell von den Vernetzungsmöglichkeiten des Internets profitieren. Da genügen meist ein bis zwei kurze Schulungen im Umgang mit Communities oder WordPress, um zu zeigen, wie einfach es ist, ins Internet zu schreiben und Gleichgesinnte zu finden. Genau hier liegt die einmalige Chance, Nonliner bei ihrem Thema abzuholen und spielerisch, fast schon als Nebeneffekt, Internet-Know-how zu vermitteln. (weiterlesen…)

Social Media und Obstbäume

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

29. September 2010

mundraub_logoWer kennt sie nicht, die Obstbaumalleen, wo die Pflaumen, Kirschen oder Birnen sinnlos im Gras und auf der Straße verfaulen, vernachlässigte Gärten, wo die Wespen und Bienen ein Schlaraffenland haben und Parkplätze oder öffentliche Anlagen, wo die Stadt das faule Obst nur mit Kehrmaschinen zusammenschiebt und entsorgt. Da fragt man sich doch wirklich, gibt es keine andere Möglichkeit? Gibt es nicht genug Menschen, die sich darüber freuen würden? Doch wie können sie dieses herrenlose Obst finden?

Vor gut einem Jahr entstand genau aus diesen Überlegungen heraus während einer Paddeltour die Idee für eine Plattform im Internet, die es sich zur Aufgabe macht, die beiden Enden miteinander zu verknüpfen: www.mundraub.org. Dort ist es möglich, in einer Deutschlandkarte Obstbäume, die zum Abernten freigegeben sind, einzutragen bzw. umgekehrt nach solchen Bäumen in der eigenen näheren Umgebung zu suchen. (weiterlesen…)

Creative Commons als Comic erklärt

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

17. September 2010

Wer immer schon mal wissen wollte, was genau es mit den Creative Commons auf sich hat, der kann sich natürlich auf der Website informieren oder sich diesen sehr anschaulichen Comic ansehen (Klick auf das Bild vergrößert):

Das Ursrungs-Comic über Creative Commons hat der brasilianische Künstler @nerdson erstellt.

Social-Media-Preis ausgelobt

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

17. September 2010

Logo Social Media Preis 2010Stefan Wolpers und Thomas Pfeiffer von Twittwoch e.V. loben einen Deutschen Social Media Preis 2010 aus. Gesucht werden insbesondere gerade solche Projekte, die mit viel Witz, Geist und Engagement, aber ohne riesiges Budget kleine Social Media-Perlen ins Leben rufen. Projektvorschläge können direkt auf der Website eingereicht werden. Vergeben werden die Preise in den Kategorien:  “Gute Sache“, “Kunst“, “Medien“, “Gesellschaft” und “Wirtschaft. Die Sieger werden per Abstimmung durch die Community ermittelt. Das Preisgeld von derzeit 4.500,- € darf gern noch durch Sponsoren aufgestockt werden.

Hashtag: #smp10

enorm

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

12. September 2010

cover_032010Beim UrbanCamp in Hamburg habe ich das enorm-Magazin kennen und schätzen gelernt. Gestern erreichten mich 3 Ausgaben der aktuellen Ausgabe Nr. 3, die ich hier im Blog verlosen möchte.

Wer sich für das enorm-Magazin interessiert, der kann hier in den Kommentaren noch bis zum 26.9.2010, 12.00 Uhr mittags sein Interesse bekunden. Anschließend werden die 3 Gewinner von mir ausgelost.

Twitter: @enorm_magazin

Facebook: enorm

Es ist an der Zeit. Zeit für ein neues Denken. Zeit für neue Ideen. Zeit für eine kleine Revolution. Das Magazin enorm ist ein unabhängiges Wirtschaftsmagazin, das an die Überwindung gesellschaftlicher Missstände zum Wohle des Menschen mittels des Gedankens des Social Business in all seinen Facetten glaubt und mit daran arbeiten möchte.

Was seit Jahrhunderten nicht gedacht wurde, wird nun eine breite Bewegung: Die Überwindung von Armut, Hunger, Umweltzerstörung und globaler Ungerechtigkeiten sind möglich mit einer neuen Form des Kapitalismus, einem Kapitalismus mit menschlichem Antlitz.

enorm will diese neue Form des Wirtschaftens in die Köpfe der Menschen tragen und wendet sich somit an Menschen, die offen sind für neue Ideen. An Menschen, die gesellschaftliche Verantwortung tragen in Politik, Wirtschaft, Stiftungen und NGOs. Ihnen will enorm Inspiration und Orientierung bieten, es will begeistern und motivieren, ist informativ und seriös, unterhaltend und authentisch – auf höchstem journalistischen Niveau.

Die Gewinner werden am 26.09.2010 12 Uhr mittags per Los oder mit dem Random-Generator (je nach Teilnehmerzahl) ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/ die Gewinner/in wird von mir per Mail benachrichtigt (daher bitte eine gültige E-Mail-Adresse beim Kommentieren angeben).

[Update] Die Gewinner stehen fest. Herzlichen Glückwunsch an Inga, Thorsten und Kai. :-)

Neues aus unserem Netzwerk – September 2010 [Update]

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

10. September 2010

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Hier folgt wieder eine kleine Zusammenfassung unserer Vernetzungs- und Brückenbau-Aktivitäten der zurückliegenden 3 Monate:

Was machen wir?
Unser Ziel ist es, die Verbreitung von “vernachlässigten” Themen im Internet zu fördern. Menschen, die sich in öko-sozialen Projekten engagieren, können bei uns Gastbeiräge veröffentlichen, die wir dann über unsere Online-Kanäle weiter verbreiten. Projekte, die schon Online-Kanäle nutzen, können durch Gastbeiträge auch außerhalb der eigenen Netzwerke, auf ihre Themen aufmerksam machen und somit die Chancen erhöhen, neue Kooperationspartner und Mitgestalter zu finden.

In folgenden Blogs gab es Veröffentlichungen:

nischenThema.de
Gastbeitrag von Dietmar von Berber-InfoVon Berbern und anderen sozialen Problemen
Selbsthilfevereinigung organisiert Flashmob
Gastbeitrag von Claudia Groth – Das Kind braucht einen Namen
Gastbeitrag von Sebastian Bögel – Wie soll man studieren in einem Krieg, der einem alles nimmt Teil1, Teil2

OFFENE PLATTFORM
Gastbeiträge von Kali Balcerowiak – Was ist eigentlich Jodsensibilität,
Hinweis auf Informationsveranstaltung zu Hashimoto
[Update] Gastbeitrag von Inga Wocker: Borderline – Abstürze, Wut und Weiterleben

Hier auf Blogpatenschaften, dem Netzwerkblog
Ina Müller-Schmoß – Support für Non-Profit-Initiativen, technische und redaktionelle Betreuung beim Bloggen, Vernetzung.
Teilnahme am UrbanCamp in Hamburg und Bericht über Eingriffe in öffentlichen Raum: Blütenträume.
Andreas Sander: Saarland 2.0 – ein Dokumentationsprojekt

chrisp´s virtual comments
Gastbeitrag von Helen und Kathrin, Uni Tübingen – Computerbasierte Kollaborationsskripte – Die Rettung der effektiven Gruppenarbeit?

notquitelikebeethoven
Behindert=Arm. Beim Projekt “Ginko” mitmachen.
Zusammenfassung – Schwerhörige im Beruf

SMCCV
Aus dem Bauch heraus – neue Internet-Seite mit Videos von Crohn- und Colitis-Patienten.

Colina-Foto
Gastbeitrag von Inga Wocker – Und schon wieder zu langsam

Reporter positiver Nachrichten

Bericht über das UrbanCamp

Diese Aufstellung wird noch ergänzt:

Seniorenforum Würzburg
berichtet über die Initiative Soziales Dorf – Gemeinschaftswohnprojekt auf dem Land
Der Kontakt zur Initiative war kurz vorher via Twitter zustande gekommen.

Du möchtest auch im Vernetzungs-Mix genannt werden?
Kein Problem. Werde selbst aktiv und gehe Kooperationen ein oder stelle Dein Blog für Gastbeiträge von öko-sozialen Initiativen zur Verfügung. Zeige z.B. anderen, wie Bloggen oder Twittern funktioniert, fördere die Vernetzung von öko-sozialen oder kulturell-kreativen Aktionen und berichte darüber. Dann verlinken wir Dich hier. Dein Beitrag fehlt hier noch? Du möchtest mit uns in Kontakt kommen? Dann kommentiere hier oder nutze unser Kontaktformular. Du hast ein Blog und möchtest selbst Blogpate werden? Oder Du möchtest einen Gastbeitrag schreiben? Dann melde Dich hier.

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Barcamp und Blütenträume – mein Besuch beim UrbanCamp in Hamburg

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

07. September 2010

Am vergangenen Wochenende (3.-5. September 2010) fand im Werkheim in Hamburg, das erste UrbanCamp statt.

UrbanCamp in Hamburg, zeigt Eingangsschild am EmpfangDas UrbanCamp ist nach dem Prinzip eines klassischen Barcamps ( sog. Unkonferenz) organisiert. Das heißt, es wird weder unterschieden zwischen Referenten und Zuschauern noch gibt es einen festen Zeitplan oder feststehende Themen. Die Teilnehmer(innen) entscheiden jeweils spontan, worüber sie selbst sprechen und an welchen Sessions sie teilnehmen wollen. Mögliche Sessions können im Vorfeld, meist in einer begleitenden Plattform, schon mal vorgeschlagen und andiskutiert werden. Diese Idee hat ihren Ursprung darin, dass auf klassischen Konferenzen das wirklich Spannende meist in den Pausen passiert! Warum also nicht gleich eine Veranstaltung machen, die nur aus Pausen besteht. ;-)

Mitmachen ist angesagt.

Beim UrbanCamp gab´s aber noch eine Besonderheit. Es blieb nicht nur dabei, dass wir diskutierten und einzelne Initiativen (Freiwilligenbörse Hamburg, bienenstaat.net, Zweikampfverhalten e.V., Hometown Glory, Naturschutzbund NABU, Sneep) sich vorstellten. Am Samstag Vormittag hatten wir die Möglichkeit, die teilnehmenden Initiativen vor Ort zu besuchen und dort direkt in die aktuelle Projektarbeit mit einzusteigen oder, wie bei Zweikampfverhalten an einem Workshop im Werkheim teilzunehmen.

Ich war im Vorfeld schon auf das Projekt „Eingriffe in öffentlichen Raum: Blütenträume“ aufmerksam geworden und schloss mich dieser Gruppe an. Blumenwiesen anlegen, gemeinsam pflegen und mit Menschen ins Gespräch kommen, ist eine tolle Sache! Brachliegende Flächen verwandeln sich dadurch in freundliche Ort, Bienen erhalten Lebensraum zurück und der Mensch sieht, wie er selbst Veränderungen herbeiführt, sobald er aktiv wird. Erstaunlich, dass wir Stadt-Menschen uns so naheliegende Dinge erst wieder bewusst machen müssen. Toll dass bienenstaat.net dabei hilft.

Was finden wir „schön“?

Wir (ungefähr 10 Teilnehmer) trafen uns am Samstag in den Räumen der Freien Kunstschule Hamburg.

In den Räumen der freien Kunstschule Hamburg

Jochen Abeling

In den Räumen der freien Kunstschule Hamburg

Jochen Abeling, der unter anderem auch die Vernetzung der Projekte auf Facebook vorantreibt, erzählte uns etwas zur Kunstschule, zu den gerade ausgestellten Arbeiten von Gerd Paulicke (die Stelzenläufer siehe Bild oben), wie auch zur Idee von „Blütenträume“ und beantwortete unsere Fragen. Wir erfahren, dass “Eingriffe in öffentlichen Raum: Blütenträume” im Seminar Sozialer Organismus entstanden ist.

Auch die praktische Arbeit an der Natur kommt ohne ein Umdenken der gängigen Ansichten nicht aus: Nicht kurzgeschorene Rasenflächen, einseitig gezüchtete “Zier”pflanzen und ausländische Stauden stehen für eine intakte natürliche Umwelt, sondern standortgerechte einheimische Blütenpflanzen und Kräuter. Für viele Menschen wird es somit nötig werden, bei der Naturbetrachtung einen neuen Ästhetik-Begriff zu entwickeln und die Vorstellung von “schön” zu überdenken.

Treffpunkt: vor der Freien Kunstschule Hamburg.

Maike

Blütenträume, Hamburg

Wir kamen auch mit Spaziergängern ins Gespräch.

Mit Spaten, kleinen Pflanzschaufeln und zwei kleinen Kisten mit Sonnenblumensetzlingen im Gepäck, starten wir unseren Pflanz-Spaziergang, frei nach dem Motto des UrbanCamps „Wir verändern Hamburg“. Wir besuchen drei, der bereits angelegten Blütenwiesen, um diese von Unkraut zu befreien und unsere Sonnenblumen einzupflanzen. Toll ist, dass wir dabei immer wieder mit neugierigen Spaziergängern oder Anwohner(innen) ins Gespräch kommen und unsere Flyer verteilen können.

Philipp Baumgärtel, der Name ist hier Programm, Landschaftsgärtner, erklärt, dass man eigentlich pro Setzling 10 Liter Wasser benötigt. Er bloggt auch und beschreibt seine Eindrücke vom UrbanCamp in einem eigenen Blogbeitrag. Diesmal haben wir Glück und bekommen von einer Anwohnerin einen großen Eimer Wasser gereicht.

Jedes Pflänzchen benötigt eigentlich 10 Liter Wasser beim Anpflanzen.

Am Fuß der Altonaer Terrassen findet man die schönste, der vom Blütenträume-Team bereits angelegten Wiesen. Ich erinnere mich sehr gut daran, dass ich solche Wiesen, im Urlaub in Mecklenburg oder gerade erst auf Rügen, immer so geliebt und bewundert habe. Irgendwie dachte ich wohl, dass sowas Schönes in der Stadt gar nicht gedeihen kann!!! Es ist eine bunte Mischung aus Mohn, Ringelblume, Margerite, Borretsch, Kornblume, Kamille, Lein…, habe ich was vergessen, die da wächst und gedeiht. Wildblumen lieben geradezu karge, magere Böden, erfahre ich. Gemäht werden muss nur 2 mal pro Jahr mit einer Sense.

Blütenträume

Blütenträume

Blumen säen. Honig ernten.

Blütenträume
Fotos: Ina Müller-Schmoß

Wer jetzt selbst aktiv werden will, findet auf der Webseite des Projektes eine ausführliche Anleitung zum Anlegen einer kleinen Blumenwiese. Bei Google gibt es eine Standortkarte und jeder der mag, kann „seine“ Wiese dort hinzufügen.

Demokratie braucht aktive Bürger

heißt es im Blütenträume-Flyer. Das UrbanCamp hat gezeigt, wie man Aktive aus verschiedensten Bereichen zusammenbringen kann. Die teilnehmenden Initiativen können vom guten Vernetzungsgrad manch eines Barcampers profitieren und so ihre Chancen erhöhen, auch außerhalb der eigenen Netzwerke, neue Aktive und Kooperationspartner zu finden. Wer noch auf der Suche nach dem passenden Engagement ist, findet im Rahmen eines UrbanCamps eine gute Gelegenheit sich die Arbeit von Initiativen vor Ort anzuschauen. Ich könnte mir vorstellen, dass BarCamps, die auch zu praktischen Aktionen einladen, sehr gut geeignet sind, auch weniger webaffine Personenkreise zur Teilnahme an einem BarCamp zu ermutigen und Hemmschwellen abzubauen.

Ich bin gespannt auf weitere Veranstaltungen dieser Art. Ist evtl. schon eine UrbanCamp in Berlin angedacht? Ich wäre mit dabei.
Weitere Bilder im Flickr-Pool und auf der Community-Website.

Weitere Berichte aus den Initiativen:
Da man es aus Zeitgründen ja nie schafft, an allen Angeboten teilzunehmen, ist es super, dass jede Gruppe einen kleinen Bericht online gestellt hat. So erfährt man, was in den anderen Gruppen los war.
Besuch im Pavillion-Dorf Mattkamp – ein Bericht von Frauke, die bei der Freiwilligenbörse Hamburg mit dabei war.
Blütenträume beim UrbanCamp – Der Bericht von Maike Gosch.
Zweikampfverhalten – noch ein Beitrag von Frauke.
Zweikampfverhalten – von Jan Knachstedt
Gewässernachbarschaftstag Raakmoorgraben beim UrbanCamp – ein Bericht von Werner Stickler.

[UPDATE] Link zu einer Berliner Initiative: Wildblumenwiesen in Berlin

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Veranstaltungstipps

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

31. August 2010

urbancamp-logo
UrbanCamp Hamburg: 3. – 5. September 2010, Werkheim Hamburg, Planckstr. 13, 22765 Hamburg
mixxt-Community | Facebook | Hier gehts zur Anmeldung

Hamburg befindet sich im ständigen Wandel. Täglich unterstützen viele Initiativen für Umwelt und Gesellschaft die Weiterentwicklung der Stadt. Gemeinsam mit ihnen diskutieren wir beim UrbanCamp Veränderungen, Probleme und Lösungen in ihrem Engagement.

*

socialbar
Socialbar Berlin: 7. September 2010, 19.00 Uhr, taz-Café, Rudi-Dutschke-Straße 23. GoogleMaps.
Wiki zum Informieren auch zu Terminen in anderen Städten und zum Eintragen in die Teilnehmer(innen)-Liste.
Vorträge:
* Leon Bayer: “Von 0 auf Drupal in 10 min”.
* Daniel Nauck: “Neue Medien . neue Formate – multimediales Erzählen im www”.
* Claudia Schwegmann: “Transparenz – damit Entwicklungshilfe hilft”.

*

twittwoch_300x83_ohneunterzeile 14. Twittwoch in Berlin: 15. September 2010, ab 19:30 im Frannz-Club, Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 36.

Weitere Infos im Blog auf Facebook und bei Twitter.

Vorträge:
* Anna-Elisabeth Rentsch: „Warum scheuen Kulturinstitutionen vor einem Social-Media-Engagement häufig zurück?“.
* David Bramhoff stellt jovoto – eine globale Online-Plattform von.

*

logo_stratumAutorenlesung: “Geld oder Leben”, 22. September 2010, stratum® lounge, Boxhagener Str. 16, Alte Pianofabrik, 10245 Berlin-Friedrichshain

    Einlass ab 17:30, Eintritt: 3,-€ (Voranmeldung), 5,-€ (Abendkasse).

    Veronika Bennholdt-Thomsen liest aus ihrem Buch “Geld oder Leben – Was uns wirklich reich macht”, erschienen im oekom-Verlag.

    Man muss nur aufhören, weiterhin der Warengesellschaft zu dienen. Die Entkommerzialisierung ist der direkte, individuelle Weg in die Subsistenzwirtschaft. Ist dies nach ökosozialer Marktwirtschaft und Green Economy die nächste Phase der Nachhaltigkeit?

    *

    gov20-logo-2010-72dpi_rgb Government 2.0-Cammp: 30. September und 1. Oktober 2010, Berlin

    Wo? Vertretung des Freistaats Bayern beim Bund, Berlin, (30.09.2010)
    Haus der Bertelsmann Stiftung: Berlin, Unter den Linden 1 (01.10.2010)

    Thema: „Lernen aus der Praxis: Neuland Web 2.0“
    Weitere Infos im Blog, auf Facebook und Twitter.

    *

    logo_ppk_rgb Fachforum: Wirkungsvolle Bindungen, 1. Oktober 2010, 10:30 – 17:00 Uhr, JugendKulturZentrum PUMPE, Lützowstr.42, 10785 Berlin-Mitte

    Thema: Die Notwenigkeit von Nachhaltigkeit in Netzwerken und die Bedeutung von Netzwerken für Nachhaltigkeit im jungen Engagement in der Kultur.
    Weitere Infos auf Facebook

    *

    • beranet, Informationsveranstaltung “Social Media – Onlineberatung – Datenschutz”, 06. Oktober, Berlin

    Weitere Infos.

    *

    zen_eineschule_logo Unkonferenz:  “Eine Schule für alle”, 13.11. – 14.11.2010, Haus der evangelischen Kirche, III. Hagen 39, Essen

    Das Thema “Eine Schule für Alle” ist zur Zeit in aller Munde. Es weckt Emotionen und wirft viele Fragen auf: “Wie kommen wir zu einer Schule für Alle?, “Eine Schule für alle = Einheitsschule?”, “Sonderschulen abschaffen?”… Für diejenigen, die das gemeinsame Lernen aller Kinder voranbringen wollen, sind Kommunkation, Informationsaustausch und Vernetzung von großer Bedeutung. Dazu soll diese Konferenz beitragen.

    Weitere Infos auf der Website und bei Facebook.

    *

    logo_socialcamp
    SocialCamp, 19. und 20. November 2010, Berlin – in Vorbereitung -

    Weitere Infos in der mixxt-Community und bei Twitter.

    Übernachtungsmöglichkeit in Berlin gesucht

    Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

    15. Juli 2010

    [UPDATE] Info per E-Mail: Der 4. VISION SUMMIT wird auf April/Mai 2011 verschoben.

    Gerade erreicht mich eine E-Mail von Clemens, der noch für September eine Übernachtungsmöglichkeit in Berlin sucht und mich bittet, mal im Netzwerk zu fragen. Bitte helft ihm.

    Ich wünsche mir für den Vision Summit 2010 in Berlin vom 23.-27. September eine möglichst zentrale und kostengünstige bzw. freie private Unterkunftsmöglichkeit.

    Vielen Dank!
    Clemens Andris
    www.waswirtun.de – initiative und kreative Lösungen zu Klimawandel, Umwelt und Gesellschaft! Logbuch www.waswirtunde.wordpress.com
    Kontakt: 0761 / 28 55 822 oder vision[at]waswirtun.de.

    Rundschau

    Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

    02. Juli 2010

    Rock your life! – ein Projekt mit großem Potential.

    SCHÜLER aus sozial benachteiligten Verhältnissen werden Eins-zu-Eins gecoacht und befähigt, ihr individuelles Potential zu entfalten und ihre beruflichen Ziele eigenverantwortlich zu realisieren.

    STUDIERENDE arbeiten in sozialen Brennpunkten mit je einem Schüler – intensiv, kontinuierlich und qualifiziert.

    UNTERNEHMER bieten Praktikums- und Ausbildungsplätze und gehen in direkten Kontakt mit den Schülern.

    ENTSCHEIDUNGSTRÄGER von heute und morgen werden Teil einer Bewegung, die für soziale Mobilität und gerechte Bildungschancen steht.

    Um nachhaltigen Social-Media-Einsatz geht es bei der 16. Runde der NPO-Blogparade.

    Ein nachhaltiger, weil handlungsorientierter, Social Media Gebrauch durch eine NPO zielt darauf ab, Gemeinschaften und Bewegungen zu bilden, die Meinung und das Wissen anderer einzuholen, gemeinsam zu lernen und die eigenen Programme und Aktionen so zu gestalten, dass Unterstützer andocken und mitmachen können.

    Themenreihe “Soziale Innovationen” im impact-Berlin.

    Welche Beispiele sozialer Innovationen gibt es in Deutschland? Wie sehen die Konzepte aus und wie wurden sie entwickelt? Wie wird man ein Social Entrepreneur und welche Hindernisse gilt es zu überwinden? Welche Organisationen setzen sich für die Entwicklung sozialer Innovationen ein und wie fördern sie Social Entrepreneure? Welche Chancen bieten Social Entrepreneurship und Social Business Konzepte für die Gesellschaft? Wie weit ist die theoretische Durchdringung des Themas?

    wheelmap.org sucht noch Unterstützer zur Finanzierung von Programmiererleistungen.

    Wheelmap.org ist ein offenes Onlineverzeichnis für rollstuhlgerechte und nicht so rollstuhlgerechte Orte.
    In Deutschland leben 1,8 Millionen Rollstuhlfahrer, weltweit sind es über 80 Millionen. Für sie gibt es immer wieder Orte, in die sie nicht ohne fremde Hilfe hinein kommen. Wheelmap.org hilft ihnen dabei, sich besser über barrierefreie Orte informieren zu können.

    4. Carrotmob Berlin am 11. Juli in der Joachim-Friedrichstraße 27. Initiator: BUNDjugend Berlin.

    Am 11. Juli ab 14 Uhr startet der 4. Carrotmob in Berlin im Eiscafé Vanille&Co. Mit 100%+X hat der Laden sich gegen andere Eisdielen Berlins durchgesetzt und wird nun Ort des Sommer-Carrotmobs der BUNDjugend Berlin sein. Diese 100% werden vom Tagesumsatz des 11. Juli investiert in eine klimagerechte Renovierung des Ladens.

    Michaela Brötz erklärt die Unstruktur (gefällt mir) von Manufaktur in Gründung.

    Die auf uns zukommenden Umwälzungen können wir kreativ-aktiv angehen oder reaktiv-ängstlich.

    Manufaktur ist die “veredelte” Form des Selbermachens. Man stellt physische Produkte regional und mit kurzen Transportwegen her, vieles ist in einer wenn nicht eigener Hand. Im Zentrum des Herstellungsprozesses der Manufaktur steht der Mensch, der von Maschinen unterstützt wird. Der Mensch ist das Herzstück der Manufaktur (und nicht nur Produktionsmittel wie in heutigen Industrien), der Unternehmer wird wieder jemand der etwas unternimmt und nicht nur verwaltet.

    Daniel Kruse zeigt praktische Beispiele zu Online-Aktivismus.

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