Blogpaten: In unseren Blogs veröffentlichen wir Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen und verbreiten diese Inhalte über unser Netzwerk.
In diesem Beitrag möchte ich berichten wie es gelingen kann, einen groben Überblick zu behalten welche Informationen (Links, Bilder, Videos) über meine Twitterer denen ich folge erwähnt werden. Für manche Neueinsteiger zeigt sich dieses Problem oft nicht direkt, da man eine bestimmte Anzahl an Twitterusern noch recht gut über den Tag oder Abends beim Durchlesen folgen kann. Was aber tun, wenn man es nicht mit 10, 20, 30, sondern mit 100, 200 oder sogar mehreren 1.000 Menschen zu tun hat? Natürlich muss klar sein, dass man die Informationsflut die bei mehreren hundert oder tausend Usern entsteht nicht mehr in dem Maße “kontrollieren” kann wie es bei bis zu 100 Menschen der Fall ist. Man muss Abstriche machen, wenn man nicht jede Sekunde bei Twitter mitlesen will. Man muss sich darauf einlassen, dass manche Informationen irgendwo im Twitter-Kanal vorbei ziehen, ohne dass man sie aufnehmen konnte. Viele Twitter-User fragen mich bei Stammtischen wie ich denn bitte ca. 1900 Twitter-User folgen kann. Es kommen Fragen wie “Liest du jeden Abend alle Tweets?”, “Wie übersichtlich ist das für dich?” oder “Wie handhabst du diese Informationsflut?”.
Grundsätzlich habe ich die Einstellung: Ich kann (und will) nicht alle Tweets (die Twitternachrichten) lesen. Ich bin mir bewusst, dass Informationen an mir vorüber ziehen, aber ich weiß, dass wirklich für mich relevante Informationen und wichtige Nachrichten irgendwie mich erreichen werden. Durch Retweets, durch Diskussion unter den Leuten denen ich folge etc. Manche von euch würden jetzt sagen “Wenn es zu viel ist, dann folge doch einfach nur z.B. 500 Twitter-Usern”. Klar, das würde die Informationsflut stark verringern, aber ich folge den meisten Personen, weil Sie über tolle Themen twittern, oftmals tolle Links erwähnen etc. Ich möchte diesen Menschen weiterhin folgen.
Zwischen den ganz, ganz wichtigen Informationen und den Informationen, die ich nicht wissen will und die mich nicht interessieren, liegt eine Grauzone. Diese Grauzone ist das Hauptproblem. Die meist für mich ganz wichtigen Tweets bekomme ich von den Twitter-Usern mit denen ich sehr eng verbunden fühle. Zum Großteil saarländische Twitter-User oder die Bildungstwitterer. Diese Menschen habe ich in Listen sortiert, deren Tweets ich mir zu einem großen Anteil jeden Abend in diesen Listen durchlese. Oftmals ist es sogar so, dass ich persönlich angesprochen werde und mir Links etc. empfohlen werden. Dadurch sind die ganz wichtigen Tweets meistens abgedeckt. Aber die Grauzone macht Probleme. Zum Entdecken einiger dieser Informationen nutze ich verschiedene Tools. Zum Einen nutze ich, wie schon erwähnt, Twitter-Listen die ich nach Kategorien anlege und in die ich ab und zu gesondert hineinschaue. Aber es gibt weit aus mehr Tools als Listen.
Zu diesen Diensten gehören:
- Paper.li
- Rivva Social
- Flipboard (iPad)
und
- Topsy
Saarland 2.0 soll der Versuch werden, eine offene und für jeden im Internet zugängliche, Dokumentation rund um das Thema Web 2.0 und dessen Nutzung im Saarland aufzubauen. Es soll also um Menschen (u.a. auch Schülern und Studenten), Schulen, Bildungseinrichtungen und Firmen gehen, die das Web (neben der reinen Informationsbeschaffung) nutzen und dafür Web 2.0 – Tools verwenden. Ich erhoffe mir, dass daraus eine nützliche Sammlung an (alltäglichen) Anwendungsbeispielen entsteht, die dann wieder von unerfahrenen, neugierigen Einsteigern genutzt werden kann. Getreu dem Motto “Oh, interessant wie das Web genutzt wird, das wäre auch für mich interessant!”.
Ziel ist es also auch Menschen aus der “Offline-Welt” den Blick über den Tellerrand zu ermöglichen um Möglichkeiten der Nutzung des Web 2.0 aufzeigen zu können.
Ein solches Projekt lässt sich aber nicht alleine stemmen.
Zu einer ersten Ideen- und Faktensammlung möchte ich daher alle Leser herzlich unter http://ietherpad.com/saarland einladen und würde mich freuen Menschen für dieses Projekt begeistern zu können.
Letzte Woche habe ich mehr durch Zufall über das Web von nischenThema erfahren. Die Idee offline und online Welten stärker miteinander zu verbinden gefiel mir sehr gut und ist auch seit letztem Jahr ein großes persönliches Ziel für mich. Ich möchte mich nun für nischenThema engagieren. Im Raum Saar-Lor-Lux möchte ich dafür sorgen, dass nischenThemen den Weg ins Netz, zu einer großen Leserschaft, finden. Leider wissen viele Menschen nicht, welch tolle Möglichkeiten das Internet für sie und ihr Thema bieten kann. Oftmals ist aber auch die Technik eine Hemmschwelle. Ich möchte hier behilflich sein und freue mich auf die Entwicklung von Nischenthema.
Doch zunächst möchte ich mich kurz vorstellen: Ich heiße Andreas Sander, bin 25 Jahre alt, wohne im Saarland und bin Student an der Universität des Saarlandes. Ein Großteil meines Lebens, meines Denkens hat sich innerhalb des letzten Jahres verändert, denn ich habe erfahren wie wichtig es sein kann Ideen ins Netz zu tragen. So entstand im letzten Jahr ein Twitterstammtisch in Saarbrücken zunächst mit vier Personen. Der Stammtisch findet seitdem monatlich statt und hat sich seitdem auf ca. 10 – 15 Personen pro Stammtisch gesteigert. Aus dem Twitterstammtisch heraus entstand dann auch das SaarCamp (das erste BarCamp im Saarland) das an einem Wochenende im Mai 2010 stattfand. Menschen haben sich kennengelernt, die Webgemeinde vergrößerte sich und zieht auch immer mehr Erstnutzer und Neulinge an Bord.
Toll an dieser Entwicklung ist auch, dass sich aus den ursprünglichen Events neue Konzepte durch die Ideen anderer Menschen entwickeln. So gibt es nun mehrmals im Jahr ein Twitterstammtisch-Spezial mit @wissensagentur wenn sie das Saarland besucht. Diese Stammtisch-Termine bilden immer wieder Highlights hier im Saarland!
Am 12. Juni organisierte Bianca Gade, auch eine Stammtischlerin, den Mobile City Walk im Saarland. Dieses Event rund um das beste Foto fand in mehreren deutschen Städten statt und es war toll, dass es auch in der Landeshauptstadt Saarbrücken Fuß fassen konnte.
Wie ihr sehen könnt, ist innerhalb eines Jahres vieles hier im Saarland mit Hilfe und durch das Internet entstanden. Ich denke nischenThema ist nun der nächste Schritt hier im Saarland! Es ist an der Zeit neue Menschen ins Boot zu holen um ihnen zu zeigen was das Web bieten kann. Ich würde mich freuen, wenn ich hier im Saarland oder allgemein in der Saar-Lor-Lux Region einen Beitrag dazu leisten könnte!