19. Februar 2010
Was ich immer faszinierend finde, sind Wege, Unterschiede miteinander zu verbinden. Und ich finde, andere Länder, bieten viele Unterschiede. Bei den Youthreportern berichten junge Erwachsene, die auf Reisen sind. Es sind Leute von
überall, nicht nur aus Europa. Also eine lebendige und sprudelnde Quellen, voller Vielfalt und unterschiedlichen Erlebnissen. Genau das, was mich begeistert.
Für meine eigene bevorstehende Reise nach Südfrankreich, fand ich Youthreporter sehr passend. Es geht erst im März los, von daher werde ich „mein Leben als Reporterin“ noch entdecken und ausprobieren.
Was ich noch zum Aufbau sagen kann: ein Youthreporter hat die Wahl, Beiträge unter den Kategorien Tagebücher, Städte, Treibgut oder Aktion zu veröffentlichen. Wie bei fast allen Netzwerken, besitzt jeder Besucher die Möglichkeit, auf meinem Profil etwas auf der Pinnwand zu hinterlassen, mir eine Nachricht zu schicken oder einen meiner Beiträge zu kommentieren. Eine Nachricht zu verschicken geht nur, wenn man sich selbst als Youthreporter registriert.
Wieder eine weitere Möglichkeit sich zu vernetzen, bewegendes zu teilen und durch einen Austausch mal andere Perspektiven einzunehmen.
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18. Februar 2010
Wer mich kennt, der weiß, dass es mir die dezentralen Vernetzungsmöglichkeiten angetan haben. Ich sehe im Web 2.0 viel mehr als nur neue Vermarktungskanäle für Produkte und Dienstleistungen. Das Internet interessiert mich vor allem wegen seiner emanzipatorischen Möglichkeiten. Online-Kommunikation bedeutet für mich weitaus mehr, als das Veröffentlichen von Pressemitteilungen in Blogs. Die Essenz einer guten (Online)-Kommunikation sind Gespräche.
Und genau dabei kann das Internet helfen: Es kann Gespräche zu vernachlässigten Themen wieder aufleben lassen und im günstigsten Fall, wie bei der Aktion Uwe, sogar über eine Verbreitung im Internet solche Themen bis in die klassischen Medien transportieren. Wer sich zu sehr auf die gängigen Begriffe, wie Web 2.0 oder Social Media Newsroom oder Online-Kommunikation konzentriert, der übersieht leicht die eigentliche Bedeutung, die sich ja erst aus dem Zusammenspiel von Internet + technischen Tools + den Akteuren, die irgendwo, aus irgendeiner Motivation heraus etwas bewegen wollen, ergibt. (weiterlesen…)
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17. Februar 2010
Dies ist ein Gastbeitrag von Marc Boos. Er ist Online-Redakteur beim Deutschen Caritasverband e.V.
Woran lässt sich der Erfolg eines Webprojektes messen? Die nackten Zahlen und harten Fakten allein sind es nicht. Zu diesem Schluss komme ich beim Rückblick auf ein Jahr „Mitten am Rand“. Das erste bundesweite Blogprojekt der Caritas besuchten rund 130 Personen täglich, im Schnitt lasen sie drei Artikel. Das klingt nach Nische und ist es auch. Dennoch war das Blog etwas Besonderes in der deutschen Weblandschaft.
25 Autorinnen und Autoren erzählten in 600 Einträgen, wie es sich anfühlt, als ehemaliger Junkie oder Häftling wieder Anschluss ans „normale“ Leben zu finden. Wie es ist, wenn bereits in der Monatsmitte der Geldbeutel leer ist oder der Suchtdruck einen täglich neu auf die Probe stellt. Berichte vom Rand unserer Gesellschaft. Manchmal sperrig und kantig, stets jedoch eines: echt und authentisch. 345 Kommentatoren haben das so gesehen, zollten den Autoren ihren Respekt, machten ihnen Mut und dankten für den Einblick in eine für sie fremde Welt. (weiterlesen…)
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14. Februar 2010
Hier ein Veranstaltungshinweis von Silke Helfrich vom CommonsBlog, den ich gern weiter verbreite:
Der neue Gemeingüterreport ist fertig. Bald! Er wird am Montag, den 22. Februar 2010 um 19.30 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8 (Berlin-Mitte) der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein paar Stichworte:
- Wem gehört der Himmel, wem die Stille, wem das Land?
- Wem die Ideen, wem das Wissen? Und was passiert gerade in Sachen Urheberrecht?
- Wie sieht eine Produktionsweise aus, in der Kreativität und Kooperation gedeihen?
Es geht um Reklame und Waldkaffee, um das Copyleft und Fischereipolitik, um Aidsmedikamente und um die Frage, wie wir wieder die Kontrolle über die Energieproduktion gewinnen können.
Aus der Einladung der Stiftung:
“Gemeingüter: Wohlstand durch Teilen: Vier Monate nach der Verleihung des Wirtschaftsnobelpreises an Elinor Ostrom, der weltweit führenden Gemeinguttheoretikerin, stellt die Heinrich-Böll-Stiftung in einer neuen (sehr kurzen! – S.H.) Publikation die Vielfalt, Vorzüge und Möglichkeiten der Gemeingüter vor. Der Report von Silke Helfrich, Rainer Kuhlen, Wolfgang Sachs und Christian Siefkes gibt der Debatte über die Rolle der Gemeingüter innerhalb unseres Wirtschaftssystems neue Anstöße. Er skizziert mit der “commons based peer production” – von den Autoren provokant übersetzt mit “Gemeine Peer-Produktion” - eine Wirtschaftsweise, die überall dort Realität werden sollte, wo der Markt versagt. So könnte die allgemeine Verantwortung für die Gemeingüter zum entscheidenden Baustein eines partizipativen und nachhaltigen Gemeinwesens werden.
Der Report ist ab dem 22. Februar bei der Heinrich-Böll-Stiftung erhältlich oder als Download abrufbar (www.boell.de). Sie können den gedruckten Report schon heute bestellen: info@boell.de”
Es freut mich sehr, dass der Autor und Journalist Matthias Greffrath die Präsentation kommentieren wird.
Verlinken, Weitersagen, Hingehen, Mitdiskutieren!
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12. Februar 2010
05. Februar 2010
04. Februar 2010