Blogpaten: In unseren Blogs veröffentlichen wir Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen und verbreiten diese Inhalte über unser Netzwerk.
10 Fragen, 10 Kategorien, ein Filmprojekt, eine Website, Fachleute und Laien, online und offline, Vortrag und Gespräch, Diskussion und Hintergrundinfo und das Thema? Unsere Zukunft.
Ulrike Reinhard hat da ein echtes Großprojekt angefangen und fordert alle zum Mitmachen auf. Es geht darum, deine wichtigste Frage im Hinblick auf eine bessere Zukunft zu stellen und Gedanken, Material, Gesprächsaufzeichnungen u.ä. beizutragen. Den roten Faden bilden dazu 10 Kategorien, u.a. Bildung, Religion, Eine Welt, Ressourcenknappheit, etc.

Es gilt in der Auseinandersetzung Lösungen für die dringendsten Probleme unserer Zeit zu finden und aktiv an einer besseren Zukunft zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und dabei die Möglichkeiten der globalen Vernetzung zu nutzen. Ein Projekt über Länder-, Religions-, Kultur- und Altersgrenzen hinweg, auf der Grundannahme, dass die derzeitigen Probleme nicht allein, sondern nur im konstruktiven Austausch miteinander gelöst werden können.
Kritisch anzumerken ist der recht knappe Zeitrahmen, um “große Fragen” tatsächlich lösungsorientiert zu bearbeiten und nicht nur anzureißen oder bereits bestehende Ideen zu wiederholen, wäre ein längerer Vorlauf sicher besser. Da die Projektsprache englisch ist und durch die Videoclips ein gutes Hörverständnis vorausgesetzt wird, kann man davon ausgehen, dass doch für viele der Aufwand sich einzulesen und einzuhören vielleicht zu groß ist. Hier wäre das Angebot von Zusammenfassungen in verschiedenen Sprachen und kleinere Online Events in der eigenen Sprache vielleicht von Vorteil, da es ja darum gehen soll, möglichst viele miteinzubeziehen.
Bis Mitte März 2010 besteht die Möglichkeit, Fragen in den einzelnen Kategorien zu stellen, bereits gestellte zu bewerten und zu kommentieren und eigenes Material hochzuladen. Anschließend wird in jeder Gruppe die Nr.1-Frage ausgewählt und in einem Online Event diskutiert. Als Abschluss gibt es ein großes Treffen mit allen Beteiligten in Wien, wo der Film, das Ergebnis dieses Work-in-Progress-Projektes, aus dem gesamten Material zusammengestellt werden soll.
Wenn wir also nicht weiter kopflos in eine ungewisse und vermutlich katastrophale Zukunft stolpern, sondern uns und unseren Planeten retten wollen, sollten wir diese Gelegenheit beim Schopf packen, uns informieren und mitmachen.
Zur Projekt-Website: Conversations – At The Beginning Of A New Time
Dies ist ein Gastbeitrag von Nikolai Schulz, der die Plattform Memoro Deutschland mit aufgebaut hat und auch betreut. Ich freue mich, dass ich ihn kurzfristig dafür gewinnen konnte, uns ein paar Tipps zum Erstellen von Videobotschaften zu geben:
Möglichkeit eins, um viele Anfängerfehler zu vermeiden:
Der Kauf einer Lern-DVD, z.B. beim Fachverlag Schiele und Schön in Berlin,
die verschiedene Produkte anbieten wie z.B. mit dem Titel: Biografie – Schritt für Schritt zum perfekten Filmportrait – Interaktive DVD-Schulung: Filmen Sie ein einzigartiges Zeitdokument, das Generationen überdauert.
Möglichkeit zwei, so wie ich es gemacht habe, learning by doing. Ich musste natürlich auch Lerngeld bezahlen und konnte die Fehler, wie schlechte Ausleuchtung und schlechter Ton, teilweise durch die Computersoftware korrigieren.
1) Kauf einer einfachen Videokamera, sogenannte Camcorder, möglichst noch mit Mini-DV Kassetten, da bei diesen die beste Qualität gewährleistet wird, alternativ mit eingebauter Festplatte und Mini-DVD, und ganz wichtig einem externen Mikrofonanschluß. Meine Canon MD 216 kostete 199,- €. Bei vielen Kameras werden nur noch SD-Karten als Speichermedium angeboten, dort geht jedoch schon ein Teil der Qualität verloren, da die Filme bereits komprimiert gespeichert werden. Qualität ist wichtig, falls mal mit dem Material eine hochwertige DVD erstellt werden soll! (weiterlesen…)
Das Internet heißt bei mir seit einiger Zeit nur noch die zweite Welt, weil es nach und nach die Realität verdrängt.
Wer hatte schon vor 20 Jahren einen Computer zu Hause?? Ich nicht, und v.a. dachte ich gar nicht daran, dass dies einmal die Voraussetzung für einen Arbeitsplatz werden könnte. Zum Glück habe ich mir gleich als erstes nach dem Auszug aus dem elterlichen Haus einen Laptop mit Internetzugang angeschafft. Das war vor 13 Jahren, als das Netz hauptsächlich zur E-Mailkommunikation und zur Informationsbeschaffung für die Ausarbeitung von Hausarbeiten, Vorträgen und Klausuren diente. Inzwischen ist es für mich so selbstverständlich geworden, morgens nach dem Aufstehen meine Mails zu checken wie der tägliche Gang zum Briefkasten, nur dass meine Tür den ganzen Tag offen steht!
Eine Tageszeitung habe ich noch nie gelesen, auch dafür nutze ich das Internet und lese nicht nur eine, sondern meistens gleich zwei oder drei. Zumindest hat das den Vorteil, dass weniger Bäume zur Papierherstellung gefällt werden müssen. Im Allgemeinen nutze ich das Netz zur Informationsbeschaffung unterschiedlichster Art, wie z.B. für Fahrplanauskünfte, Kinoprogramme, Reiseberichte, Konzertprogramme, Ärztesuche, alternative oder neue Therapieformen bei auftretenden Erkrankungen, Hintergrundwissen zu geschichtlichen Themen oder zur Schließung von Wissenslücken (Wikipedia) usw. (weiterlesen…)

Ein kleiner Junge, der noch 2 Wochen nach Kriegsende in Straßenkleidung zu Bett geht, weil er nicht glaubt, dass die Bombennächte mit Sirenen im Luftschutzkeller tatsächlich vorbei sind, eine junge Frau, die täglich zwischen Ost- und Westberlin pendelt und sich beim Beginn des Mauerbaus plötzlich von einer Sekunde zur andern entscheiden muss, ob sie zurückgeht oder im Westen bleibt, ein Mädchen, das im Luftschutzbunker verschüttet wird und die Nacht davor genau davon geträumt hatte.
Geschichten, so unterschiedlich wie die Menschen, die sie erzählen, Menschen, inzwischen alt geworden, mit Erfahrungen, die wir uns heute oft gar nicht vorstellen können.
Memoro ist ein Projekt, das diese Geschichten sammelt und im Internet in Form von kurzen Filmen zur Verfügung stellt. Begonnen hat es Ende 2007 in Italien, inzwischen gibt es ähnliche Datenbanken auch in Japan, Deutschland, Frankreich, Argentinien, USA und Spanien.
Ich spreche mit Nikolai Schulz, der das Projekt in Deutschland aufgebaut hat und auch die deutsche Website betreut. Er hatte in einem Spiegelbericht davon erfahren und sich spontan für die Idee begeistert. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits 20 Jahre in der IT-Branche gearbeitet, Computervertrieb, Programmierung, Service, etc. und war gerade dabei, sein Leben neu zu sortieren. Reisen nach Indien, die eigene spirituelle Weiterentwicklung, Yoga- und Computerkurse für Senioren sind seine neuen Aufgabenbereiche. Und seit gut einem Jahr gehört jetzt auch das Memoroprojekt dazu, das er z.Z. noch überwiegend im Alleingang und ehrenamtlich organisiert. Über den vor kurzem gegründeten gemeinnützigen Verein können Spendengelder für geplante Projekte gesammelt und Kooperationen z.B. mit Bildungsinstituten eingegangen werden.
Woher kommen nun die Beiträge, wie findet er die Leute, wie ist er vorgegangen, als er sich entschloss, auch in Deutschland die Erfahrungen der über 65jährigen, der “Alten” zu sammeln?
bildungsreporter.de
Der Startschuß bei Christian im Blog
Twitter: @bildungsreport
Die Winter-Ausgabe vom Froh!-Magazin mit dem Titel “Still” ist da. Auch diese Ausgabe stellt wieder einen guten Kontrast zu den üblichen Hochglanzmagazinen dar. Freundlicherweise habe ich gleich 3 Hefte bekommen, die ich gern hier im Blog verlosen will.
Wer sich für das Froh!-Magazin interessiert, der kann hier in den Kommentaren noch bis zum 21.12.2009, 12.00 Uhr mittags sein Interesse bekunden. Anschließend werden die 3 Gewinner von mir ausgelost.
„Wir wollten einen Gegenpol schaffen zum hektischen Treiben am Jahresende.“, so Chefredakteur Sebastian Pranz. „Herausgekommen ist ein stilles Heft – eines, für das der Leser selbst still werden muss, um nichts zu überhören.“
Das Froh!-Magazin kostet 7,-€ und ist nur über die Website erhältlich. Auch dieses Mal gehen jeweils 0,50 € pro Magazin an ein gutes Projekt: www.vivaconagua.org.

Die Gewinner werden am 21.12.2009 12 Uhr mittags per Los oder mit dem Random-Generator (je nach Teilnehmerzahl) ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/ die Gewinner/in wird von mir per Mail benachrichtigt (daher bitte eine gültige E-Mail-Adresse beim Kommentieren angeben).
[Update] Der Zufallsgenerator hat gewirbelt und die GewinnerInnen stehen fest. Es sind Karin, Benjamin und JoZ. Herzlichen Glückwunsch! Ihr bekommt noch eine E-Mail von mir. Sobald ich Eure Adressen habe, gehen die Zeitschriften auf Reisen.
Im Twitter-Blog kann man heute nachlesen, dass die Twitter-Oberfläche ins Deutsche übersetzt wurde. Prima. :-) Erfahren hab ich´s – natürlich via Twitter.

Meine Frage an Heiko Kunert:
Welchen Personen oder Medien würdest Du gern einmal von Deinen Themen erzählen, damit sie darüber berichten oder gar etwas verändern?
Antwort von Heiko Kunert:
Ich würde gern mal vor möglichst vielen deutschen Arbeitgebern darüber sprechen, dass sehbehinderte und blinde Menschen genauso gut arbeiten können wie Nichtbehinderte und sie eine große Bereicherung für eine Belegschaft sein können. Und ich wünsche mir, dass die mediale Berichterstattung über Sehbehinderung und Blindheit stärker widerspiegelt, dass die überwiegende Mehrheit der Betroffenen im Senioren-Alter ist. Erst dann schlagen die meisten Erkrankungen (z.B. Makula-Degeneration) zu. Stattdessen fragen die meisten Journalisten bei mir nach jungen, schönen Vollblinden – diese sind fotogener, und ganz blind lässt sich in weniger Zeilen beschreiben als z.B. das langsame Nachlassen des schärfsten Sehens.
Wenn Ihr ebenfalls Fragen an Heiko Kunert habt: formspring Heiko !

Gerade kommt via Skype ein Linktipp rein von @cervus, den ich gern an dieser Stelle weiter reichen möchte: Ein Interview mit Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer (Präsident BITKOM), der auf die Frage, bis wann er sich denn gerade im Bereich “Bildung, Forschung” eine spürbare Änderung wünscht, die obige Antwort gibt. Wer nicht beim vierten Nationalen IT-Gipfel am 18.12.2006 in Stuttgart mit dabei war, kann sich auf dem IT-Gipfelblog weitere Interviews anschauen. Getwittert wird unter @ITGipfelblog.
Mein Skype-Gespräch mit Enkelin und Sohn hat nun wunderbar geklappt, dank Ihrer geduldigen und kompetenten Beratung! Ich werde künftig überall das Loblied auf Senioren-Lernen-Online singen.
Diese Rückmeldung auf eine Online-Hilfe ist nur ein Beispiel dafür, wie das kleine Team im Gespräch unter Nutzung von Computer und Internet hilft. Seit über 7 Jahren sind die Seniorinnen und Senioren von SLO jetzt erfolgreich aktiv. Die Helfer – meistens Moderator oder Moderatorin genannt – sitzen dabei ebenso wie die zu Beratenden vor ihrem heimischen Computer. Beide nutzen Skype für Gespräche und Mikogo zur Anzeige des Computer-Bildschirmes.
Das Angebot ermöglicht aber auch ein Lernen und den Erfahrungsaustausch unabhängig vom Wohnort. Die ehrenamtliche und Ressourcen schonende Arbeit macht es möglich, dass alle Angebote für vierteljährlich 10 Euro Kostenbeteiligung genutzt werden können. Gerade läuft die Buchung für das kommende Quartal. Hier eine kurze Übersicht:
Workshops
Stammtische
Hilfen
Die meisten bisherigen Nutzer sind nach anfänglichem Zögern begeistert und melden sich oft erneut an. So schreibt eine
Bis ich alle wunderbaren Anleitungen durchgearbeitet habe wird noch einige Zeit vergehen! Ein Wunsch: Den jetzigen Stammtisch erhalten.
und ein anderer meint
Vor einem Jahr habe ich noch nicht gewußt wie man einen Blog erstellt. Bedanke mich an dieser Stelle für die hilfreichen Tipps.
Sehen Sie doch einmal auf www.senioren-lernen-online.de vorbei. Dabei ist es egal, ob sie erst 45 Jahre jung oder schon 75 Jahre alt sind. Es reicht, wenn sie erste Kenntnisse im Umgang mit dem Computer haben. Installieren sie kostenlos Skype für Online-Gespräche oder suchen Sie sich vor Ort einen Helfer dafür. Bei allen weiteren Schritten hilft das Team von SLO.