Blogpaten: In unseren Blogs veröffentlichen wir Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen und verbreiten diese Inhalte über unser Netzwerk.
Gleich 4 Projekte sind mir bei meinen Streifzügen durchs Internet aufgefallen, bei denen es um Lebenslust, Mutmachgeschichten oder nachhaltige Lebenskonzepte geht. Diese heben sich wohltuend ab von den täglichen Krisenmeldungen der klassischen Medien und der Behauptung, dass niemand positive Geschichten lesen mag. Hier die Projekte in zufälliger Reihenfolge:
FROH! Magazin für die schönen Tage des Jahres:
FROH! ist ein Gesellschaftsmagazin (vor mir liegen 82 Seiten A4 zum Anfassen :-) ), das besondere Ereignisse des Jahres aufgreift und sich neugierig auf die Fragen und Themen hinter diesen Anlässen einlässt. Die Beitragenden schenken dem Magazin nicht nur ihre Texte und Bilder, sondern den Lesern auch neue und überraschende Blickwinkel. Durch die sorgfältige Komposition von Beiträgen aus Kultur, Gesellschaft, Spiritualität und nachhaltigen Lebenskonzepten entsteht ein hochwertig und liebevoll gestaltetes Magazin.
Auch wird in jeder Ausgabe ein gemeinnütziges Projekt vorgestellt, das sich für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Menschen einsetzt und gesellschaftliche Alternativen entwickelt. In der aktuellen Ausgabe geht es um anorak21. Das sind Raumpioniere in Nordhessen. Ihre Arbeit mit Jugendlichen ist für Viele der wichtigste Anlaufpunkt. Mehr Infos unter www.anorak21.de.
Die Winter-Ausgabe wird im Dezember 2009 erscheinen und widmet sich dem Thema: STILL. Neben renommierten Beiträgern bekommen vor allem junge Künstlerinnen und Künstler bei FROH! die Möglichkeit, eigene Arbeiten einem größeren Publikum zu präsentieren. Auf der Website, bei Twitter oder Facebook und flickr (wobei die Fotos im flickr-stream wohl nicht verwendet werden dürfen, da mit Copyright versehen) kann man mehr erfahren und in Kontakt kommen. Was ich mir noch wünschen würde, ist ein “richtiges” Blog mit Kommentarfunktion.
Magazin für Lebenslust
Das Magazin für Lebenslust setzt sich für eine aktive positive Lebensgestaltung ein, will an das Wertvolle und Sinnreiche im Leben erinnern und helfen, Lebenskraft aufzutanken. Jeder kann Artikel, Fotos, Bilder, Geschichten einsenden, aus denen dann eine Auswahl getroffen wird. Es soll tatsächlich ein PRINT-Magazin werden. Vielleicht finden sich ja Autoren oder andere Kreative die sich angesprochen fühlen und mitmachen wollen?? Außerdem gibt es seit etwa einem Monat eine kleine OnlineCommunity, mit Blog, Webalben, Forum, Videos, Musik… (Quelle: leicht gekürzte E-Mail von Gabi Finck)

Wege zur Heilung: Mutmachgeschichten
Aufgrund der Erfahrungen ihrer eigenen Krankheitsgeschichte hat Frau Sonnenschein eine Homepage mit “Mut-Mach-Geschichten für Kranke” geschaffen. Darin werden wahre Geschichten erzählt von Personen, die einen schweren Krankheitsschub oder eine Krankheit geheilt haben. Ziel der Homepage ist es, Kranken wieder Mut und Hoffnung zu geben und die verschiedenen Wege zur Heilung aufzuzeigen. Denn die Botschaft von endlich-geheilt.de ist: gib nicht auf, finde den Weg, mit deiner Krankheit fertig zu werden und Du wirst “geheilt”. Weil die Seite ganz am Anfang steht, werden noch weitere anonyme Heilungsgeschichten gesucht (Authentizität und Anonymität werden gesichert). Kontakt: Birgit Sonnenschein, Welperstr. 35, 44879 Bochum, info@endlich-geheilt.de (Quelle: leicht gekürzte E-Mail von Birgit Sonnenschein)

Auch bei dieser Website würde ich mir eine Kommentarfunktion wünschen. Ansonsten finde ich die Idee sehr gut.
How to make the world more beautiful?
Im Blog der Sozialhelden gibt es seit August 2009 das Projekt “How to make the world more beautiful?“.
Menschen aus der ganzen Welt haben gute Ideen, wie Sie die Welt verändern können. Nur leider weiß niemand davon. Das wollen wir ändern. Dazu fragen wir jede Woche eine Person aus einem anderen Land, mit unterschiedlicher Herkunft, Bildung und sozialem Status die gleiche Frage: How to make the world more beautiful? Die Antwort inklusive Foto veröffentlichen wir dann auf unserem Blog. Ungefiltert, unsenziert. Gelebtes Open Source.
Die bisherige Antworten:
Oliver aus Frankreich – “We talk a lot about…”
Mohammed aus Ägypten – “I think the world will be more beautiful if…”
Joanna aus Polen – “Simply believe that the world already is beautiful…”
Juan aus Kolumbien – “We can make the world more beautiful in many different ways…”
Ilham und seine Frau aus Indonesien – “My answer (actually me and my wife) is simple:…”
Vivian aus Taiwan lebt in Beijing – “Everybody can make the world more beautful…”
Rita aus Beijing – “Start from every little thing that you do everyday could help…”

Wer, wie ich, die Aktivitäten der SOZIALHELDEN gut findet, kann jetzt auf der Webseite von Geben gibt für sie voten (unten links!). Dem Gewinner des Publikumspreises winkt ein Preisgeld, mit welchem die Sozialhelden, falls sie gewinnen, das Wheelmap.org-Projekt weiterentwickeln wollen. Ich wünsche Euch viel Glück!
Auf der stART.09 habe ich einen Vortrag zum Thema “Kulturmarketing 2.0″ gehalten. Die Folien dazu habe ich auf Slideshare gestellt, in die Slideshare Gruppe der stART.09.
Ina hat mich gefragt, ob sie meine Präsentation bei Blogpaten einbinden darf, oder ob ich gleich selbst etwas dazu erzählen möchte. Das mache ich nun :-)
Worum ging es?
Wie wir ja alle wissen funktioniert Kommunikation im Web 2.0 anders als in den Massenmedien – es ist nun eine direkte Kommunikation möglich, ohne die Medien als zwischengeschaltete Mittler, es geht um Beziehungsaufbau anstatt um Unterbrecherwerbung und der Rückkanal ist wichtig.
Was ist nun zu beachten, wenn man als Kulturbetrieb ins Web 2.0 startet und dort erfolgreich kommunizieren will? Darum ging es in meinem Vortrag.
Ich habe versucht, einen Überblick über die wichtigsten Web 2.0-Tools zu geben und habe dazu Beispiele aus dem Kulturbereich gebracht, die für mich zeigen, worauf es beim Bloggen, Twittern etc. ankommt.
Dabei ist natürlich zu beachten:
Jeder dieser Kanäle zeigt eine Facette des Kulturbetriebes, und das Gesamtbild sollte stimmig sein. Dazu ist es wichtig, dass die Social Media Kanäle aufeinander abgestimmt sind. Natürlich müssen sie auch in das Kommunikationskonzept integriert und mit den klassischen Kommunikationskanälen verknüpft sein.
So, und hier sind meine Folien:
Die Beispiele sind zwar aus dem Kulturbereich – Museen, Kulturinitiativen, Theater…
Aber auch andere Branchen können sich hier Anregungen holen – die Tools sind ja für alle gleich und wenn man verstanden hat, was Menschen interessiert und wie man Geschichten erzählt ist es egal, ob man über ein Orchester, Opernaufführungen, Tiefkühlkost oder sonstwas schreibt…