Blogpaten: In unseren Blogs veröffentlichen wir Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen und verbreiten diese Inhalte über unser Netzwerk.

Blogpatenschaften

Caritas-Blog: Einblicke ins Leben am Rand unserer Gesellschaft

Veröffentlicht von: Marc Boos

24. April 2009

Mitten am Rand - Ein Weblog der Caritas Ein ehemaliger Junkie auf der Suche nach einem Job und nach sich selbst. Eine schwerstbehinderte Frau im Kampf gegen die Schmerzen und ihre Geldprobleme. Ein Streetworker, der tief in die Abgründe von Drogenabhängigen blickt und dabei immer wieder auf sich selbst zurückfällt. Drei von derzeit 14 Autorinnen und Autoren des Weblogs „Mitten am Rand“. Es ist Teil der aktuellen Caritas-Kampagne, bei der es um soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft geht.

Was diese Menschen berichten ist echt, ungeschönt und selten leichte Kost. Ihr Leben spielt sich an den Rändern unserer Gesellschaft ab – von der Mehrheit der Bevölkerung ignoriert. Mit solchen Schicksalen wollen die wenigsten etwas zu tun haben. Angst vor dem eigenen Absturz hält sie auf Distanz zu Obdachlosen, ehemaligen Häftlingen und extrem armen Menschen. Das zeigt eine aktuelle Studie, die die Caritas beim Heidelberger Institut Sinus Sociovision in Auftrag gegeben hat.

Das Webtagebuch ist ein Experiment und unterscheidet sich konzeptionell von anderen Blogs. Die Suche nach Autorinnen und Autoren lief über das bundesweite Caritasnetzwerk. Schuldnerberatungen, Kontaktläden für Süchtige, Obdachloseneinrichtungen und andere erhielten Informationen über das Projekt und dessen Spielregeln: Jeder Autor soll mindestens eineinhalb Monate bloggen, eine Verlängerung ist möglich. Als Selbstschutz und um die Privatsphäre zu wahren, kann er unter einem Pseudonym schreiben. Jeder Autor wird anfangs von einem Sozialarbeiter, einer Sozialarbeiterin begleitet. Diese besprechen und bearbeiten mit den Autoren die Dinge, die beim Schreiben des Webtagebuchs durch die Selbstreflexion aufbrechen können.

Wie notwendig diese Begleitung ist, zeigt die Erfahrung mit einer der ersten Autorinnen. Frau Müller berichtete anfangs lediglich über die Begegnungen in einem Treff für wohnungslose Frauen. Dann hatte sie Streit mit ihrem Freund und begann nach langer Abstinenz wieder zu trinken …

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WikiWoods sucht noch Aktive für Pflanzaktion in Niedersachsen

Veröffentlicht von: Ingo Frost

23. April 2009

flickr_anjavatterodt1Der folgende Text und das Foto können gern auch in anderen Blogs verwendet werden! Macht diese Aktion bitte bekannt. DANKE!
Foto: Anja Vatterodt, Lizenz

Aktuell:
Wir wollen unter wikiwoods.org die GPS-Koordinaten der Pflanzungen ablegen, damit spätere Besucher in die Lage versetzt werden, die Bäume wiederzufinden. Dafür brauchen wir Freiwillige, die vor Ort die GPS-Koordinaten aufnehmen und dann entsprechend auf einer digitalen Karte eintragen können.

Gut ein Jahr ist es her, dass der Orkan „Emma“ über weite Teile Mitteleuropas hinweg fegte und auch im Niedersächsischen Forstamt Reinhausen schwerwiegende Schäden verursachte. Mit einer großen Pflanzaktion werden die Freiwilligenorganisation Wikiwoods und das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) Rheinhausen am Wochenende 2. und 3. Mai diese Sturmlücken schließen. Jeder kann zum Spaten greifen und mitmachen! Laien und Experten, alt und jung sind gleichermaßen willkommen.
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Bildungsspender unterstützt Schule in Namibia

Veröffentlicht von: Alexander Klement

04. April 2009

Schon wieder gute Nachrichten! Bei Bildungsspender.de hat sich eine Schule aus Namibia registriert. So weit hatten wir gar nicht gedacht, freuen uns jetzt aber um so mehr. Wenn eine in Deutschland geführtes Bankkonto besteht und dazu noch ein Verein existiert, der diese Schule unterstützt, ist eine Registrierung aus dem Ausland gar kein Problem.

Das tolle daran: Selbst Menschen, die sich in Deutschland keiner Bildungseinrichtung oder keinem Verein verbunden fühlen, haben jetzt die Möglichkeit, ein konkretes Schulprojekt in Namibia über Bildungsspender.de zu unterstützen. Nicola Brodie von der Waldorf School Windhoek in Namibia war so nett, Bildungsspender.de mit einem Kommentar auf der Startseite zu bereichern (=> www.bildungsspender.de). Bei diesen Worten kann man nur hoffen, dass wir auch nur Ansatzweise einer solchen Ehrung gerecht werden können. Mit Klick auf den Kommentar landet man übrigens direkt im Spenden-Shop der Waldorf School Windhoek.

Danke für jede Hilfe.

Die ersten kleinen Erfolgsgeschichten bei Bildungsspender

Veröffentlicht von: Alexander Klement

01. April 2009

Wenn das so weitergeht, werde ich tatsächlich noch zum Blogger ;-) Aber auf www.bildungsspender.de passiert doch inzwischen Erstaunliches.

Gut einen Monat ist es her, dass sich die erste Einrichtung registriert hat. Heute sind es genau 40. Durchschnittlich hat sich also mindestens eine Schule, Kita oder Verein pro Tag angemeldet. Wenn das so weitergeht… da kann man schon ins Schwärmen kommen.

Toll ist auch die Leistung der Waldorfschule Calw (www.bildungsspender.de/emil-molt-schule). Die Schule ist noch ganz neu gegründet. An der ganzen Schule gibt es nur eine Klasse (1.) mit 16 Schülern und einer Hand voll Lehrern. In gerade mal zwei Wochen sind schon rund 30 Euro auf dem Spenden-Konto – und das mit so wenig Leuten - Hut ab!

Eine erste Bilanz: Das System funktioniert. Das macht mich glücklich. Ich kann nur alle einladen mitzumachen.

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