Blogpaten: In unseren Blogs veröffentlichen wir Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen und verbreiten diese Inhalte über unser Netzwerk.

Blogpatenschaften

Erfahrungsbericht: Wie es dazu kam mich als Legastheniker schriftlich zu Outen

Veröffentlicht von: Lars Michael Lehmann

28. März 2009

Lars Michael Lehmann betreibt seit einigen Jahren erfolgreich das Blog “Legasthenie ist keine Schande” und twittert unter @legastheniker. Ich freue mich über seinen Erfahrungsbericht, indem er anderen Mut macht, auch mit “speziellen Themen” an die Öffentlichkeit zu gehen:

Eigentlich war es ein sehr langer Weg mich so schriftlich zu Outen, da die Legasthenie zum einen kaum bekannt war, und zum anderen kannte ich ja den Spott und Hohn als lagasthener Mensch. Das eben auf allen Ebenen in meinen Leben. Ob im Bildungssystem, im Berufsleben oder auch manchmal im allgemeinen Leben. Denn unser andere Lebensform ist rundum anders, da wir mit unseren Sinnen unsere Welt anders Wahrnehmen, eben auch Buchstaben, Symbole, Sprache. Ich wusste immer, das legasthenes Leben, etwas anderes ist als das „Normale“ Leben, durch mein Bloggen eröffneten sich neue Welten, lernte viele neue Dinge verstehen, bekam die Möglichkeit das Thema allumfassend zu beleuchten, das auch noch schriftlich. Zuvor habe ich nie etwas mit dem Schreiben, so recht etwas zu tun haben wollen. (weiterlesen…)

Bildungsspender geht in die nächste Runde

Veröffentlicht von: Alexander Klement

26. März 2009

Es ist  fast 22 Uhr und ich sitze wieder mal vorm Rechner – wie fast jeden Abend in den letzten Wochen und Monaten. Hinzu kommen viele Gespräche mit den unterschiedlichsten Personen, die teilweise auf E-Mails reagiert haben und teilweise über andere Netzwerke in Kontakt getreten sind.

Ich muss wirklich sagen: Es haut mich um, wie viel Zuspruch wir für Bildungsspender erhalten. Mit fällt niemand ein, mit dem ich ins Gespräch gekommen bin, der Bildungsspender.de blöd findet. Mag natürlich sein, dass das ein verzerrtes Bild ist, weil man ja wahrscheinlich nur mit denjenigen ins Gespräch kommt, die unserem Projekt etwas abgewinnen können. Eins steht jedenfalls fest: Rein menschlich gesehen ist Bildungsspender schon jetzt eine riesige Bereicherung.

Jetzt auch Shop-Gutscheine

Inzwischen sind auf der Bildungsspender.de auch noch Gutscheine von verschiedenen Partner-Shops zu finden. Wer der lieben Mama zum Muttertag (10.5.) ein paar Blumen schickt (meine freut sich jedenfalls immer riesig, weil wir leider 450 km von einander entfernt wohnen und uns nicht so häufig sehen können), kann da ein paar Euros sparen, denn seien wir mal ehrlich: Blumenversand ist ganz schön teuer! Übrigens, über Bildungsspender.de kann man auch so einkaufen. Wenn man keine gelistete Einrichtung unterstützen will, wählt man keine aus. Die Provision geht dann direkt an Bildungsspender und wird zur Kostendeckung verwendet. (weiterlesen…)

Linktipp: Mitten am Rand

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

18. März 2009

Weg mit Klischees, Vorurteilen und Phantasien. Wie leben Obdachlose, Süchtige, psychisch Kranke, Häftlinge oder extrem arme Menschen? Was bewegt sie, womit kämpfen sie, worauf hoffen sie? Davon berichten Betroffene und ihre Helfer im Blog Mitten am Rand.

Träger ist der Deutsche Caritasverband e.V. mit seiner Kampagne “Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft”.

Blogpatenschaften als Wortwolke

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

16. März 2009

Talk about it, even anonymously. Let’s start a dialogue.

Veröffentlicht von: Paula Schramm

15. März 2009

In the „Offene Plattform“ there is an extra category „chronically ill“. Anyone that has something to say on the subject can blog it there, if they so wish also anonymously. Positive feedback to this offer has come from a couple of patients forums and selfhelp groups. Many feel it is important to discuss certain taboo subjects outside the safety of closed forums, though there is generally a large reluctance on the subject of illness an the public. But only in a dialogue with healthy persons, colleagues, acquaintances and friends can understanding and solidarity with each other grow.

Patients associations are welcome to open their own accounts on the open platform, where they can post articles (like news letters). Those that do not yet have experience with the dialogue oriented web can gather those there. Through our personal contacts to members of patients associations, formed over a long time, it was possible in the last year to build trust. This makes it possible for us to publish articles anonymously without dispensing with authenticity. This was very important to us. Also we were keen on not being a forum for whining, fakes or cyber-hypochondriacs. Our goal is to build dialogue, also with healthy persons. The open platform with its wealth of subjects seemed to be a well suited format. We are happy about all kinds of guest posts to different subjects like world music or internet radio, or whatever you like. (weiterlesen…)

Making of Bildungsspender.de

Veröffentlicht von: Alexander Klement

11. März 2009

Das “Making of” schreibt man ja normalerweise erst, wenn etwas gut läuft. Dann nämlich interessieren sich Menschen in der Regel dafür, wie etwas entstanden ist. Das dachte ich zumindest die letzten 15 Jahre. So lange arbeite ich nämlich als Journalist, habe Journalistik studiert und jede Menge praktische Erfahrungen sowohl als Redakteur aber auch auf der anderen Seite des Ufers als Pressereferent gesammelt.

Bildungsspender ist jetzt am Start und hat mich schlaflose Nächte, stundenlange Telefonate und endlos scheinende Warterei auf Antworten von Behörden gekostet. Aber jetzt ist es geschafft. Bildungsspender ist am Start und hat auch schon ein paar Nutzer. Langsam erkenne ich, dass das eigentliche Problem jetzt erst anfängt. Da gibt es eine Seite im Netz, zu der der Initiator zwar 100%-ig steht, aber es kennt sie keiner. Als Journalist versucht man dann natürlich erst mal medial etwas zu erreichen. Was dabei herauskommt, kann man mit einem Wort beschreiben: Frust! Keiner will das Risiko eingehen, über eine unbekannte Internetseite zu schreiben, man könnte ja was empfehlen, was sich vielleicht doch nicht als so lupenrein herausstellt, wie es zu sein scheint. Und selbst hier sage ich jedem, der es hören will: Wenn Du etwas findest, sag es mir. Das war nicht so gewollt, aber wir sind auch nur Menschen (und keine Rechtsverdreher; Entschuldigung an alle Juristen). (weiterlesen…)

Spenden durch Einkäufe: Bildungsspender.de

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

10. März 2009

Bildungsspender.de ist eine gerade gestartete Spendenplattform, bei der man über Einkäufe in Partnershops eine vorher ausgewählte Einrichtung (Kita, Schule, Uni, Verein, Kirche) unterstützen kann. Die Provisionen, die für die Vermittlung des Kaufes gezahlt werden, fließen zu 100% an die gewählte Einrichtung.

Da ich das Projekt gut finde, habe ich Alexander Klement (Geschäftsführer von Bildungsspender) angeboten, blogpatenschaften.de dafür zu nutzen, um einmalig oder gern auch regelmäßig über den Projektstand zu berichten. Das hätte für Herrn Klement den Vorteil, dass er sich nicht noch mit dem Einrichten und Bekanntmachen eines eigenen Blogs beschäftigen muß.

Herr Klement fand es auch irgendwie lustig, dass ich ausgerechnet via Twitter von seinem Projekt erfahren hatte. Er kenne zwar Twitter, konnte sich aber bisher nicht vorstellen, wen denn so Kurznachrichten wie: “Ich gehe jetzt mal mit dem Hund spazieren.” oder ähnliches interessieren könnten. Genau das und was Twitter so spannend macht, beschreibt Claudia Klinger: Vom Raum zum Schwarm.

Nachdem ich mit Herrn Klement gut eine Stunde telefoniert hatte, stellte sich heraus, dass wir gar nicht weit voneinander entfernt wohnen. Wir planen demnächst ein erstes persönliches Treffen in einem gemütlichen Café mit WLAN, irgendwo in der Köpenicker Altstadt. Vielleicht können wir in Zukunft ein wenig voneinander lernen. Schon in unserem Telefonat haben wir beide viel Neues erfahren. Ich finde es interessant, wie es mit Bildungsspender.de gelingt, kleine niedrigschwellige Projekte unter einem Dach zu bündeln und somit auch für Firmen und Gewerbetreibende als mögliche Kooperationspartner interessant zu machen.

Herr Klement fand den Hinweis gut, auch die Vernetzungsmöglichkeiten über interessierte Blogger und Bloggerinnen als Multiplikatoren zu nutzen und möchte jetzt mehr über Twitter und die sozial engagierte Bloggerszene erfahren. (weiterlesen…)

Lesetipp: Im Netz

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

02. März 2009

Die Stärke dieser Netze ist, dass ihre Knoten leben, dass sie aktiv sind. Was sie weiterleiten und in welche Richtungen entscheiden sie selbst, nach Regeln zwar, aber autonom. Was wie ein Paradoxon klingt, macht diese Netze stark.

Alles lesen bei Jörg Friedrich

[x]
speichern & weitersagen - powered by JottsPlugs