Blogpaten: In unseren Blogs veröffentlichen wir Gastbeiträge zu öko-sozialen Themen und verbreiten diese Inhalte über unser Netzwerk.

Blogpatenschaften

Rede darüber, gern auch anonym. Lass uns in Dialog kommen. [UPDATE 7]

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

28. Februar 2009

Auf der Offenen Plattform gibt es eine extra Rubrik “Chronisch Krank”. Dort kann jeder bloggen, der etwas zum Thema zu sagen hat. Gern auch anonymisiert. Aus einigen Patientenforen und Selbsthilfegruppen gibt es bereits erstes positives Feedback zu diesem Angebot. Viele finden es wichtig, bestimmte sensible Themen auch einmal außerhalb der geschützten Foren zu diskutieren, obwohl es generell auch eine große Zurückhaltung bei dem Thema Krankheit und Öffentlichkeit gibt. Aber nur im Dialog mit Gesunden, Arbeitskollegen, Bekannten oder Freunden, kann mehr Verständnis füreinander und damit auch Solidarität untereinander wachsen.

Wir laden Patientenvereinigungen dazu ein, einen eigenen Account auf der offenen Plattform zu bekommen, über den sie Beiträge posten können (z.B. Artikel aus ihren Newslettern).

Durch unsere persönlichen und über einen längeren Zeitraum gewachsenen Kontakte zu Mitgliedern von verschiedenen Patientenvereinigungen konnte im Laufe des letzten Jahres ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden. So ist es uns möglich, solche Beiträge anonym zu veröffentlichen und dennoch authentisch zu bleiben. Das ist uns sehr wichtig. Wir wollen weder ein Jammer-Forum sein noch uns mit Trollen herumärgern und sind gegen Cyberchondrie. Unser Ziel ist es in einen Dialog zu kommen, auch mit Nicht-Erkrankten. Die offenen Plattform mit ihrer Themenvielfalt scheint uns hierfür ein geeignetes Format zu sein. Wir freuen uns dort auch immer wieder über Gast-Beiträge zu anderen Themen, wie z.B. Weltmusik oder Internet-Radio, Alltagsschilderungen oder was immer Euch einfällt. (weiterlesen…)

Wald pflanzen mit WikiWoods – Klimaschutz selbst gemacht!

Veröffentlicht von: Ingo Frost

16. Februar 2009

Der folgende Text und das Foto können gern weiter verbreitet werden! DANKE!

Ökostrom hast du schon, ein Fahrrad sowieso und für deine Flugmeilen zahlst du Geld an CO2-Kompensationsprojekte. Zurücklehnen? Nein! Klimaschutz selbst in die Hand nehmen – Wald pflanzen. Wie? Ganz einfach, WikiWoods organisiert alles was du dazu brauchst: Kleine Bäumchen, Spaten, ausreichend Fläche und viele andere Menschen die mit dir pflanzen. Ganz aktuell:

    7./8. März
    Schwarzenbek bei Hamburg
    über 1000 Schwarz-Erlen

Du musst nur noch auf unsere Website www.wikiwoods.org gehen, dir weitere Infos holen und dich anmelden. Du bekommst dann vor der Pflanzung eine Mail mit den genauen Informationen zu Treffpunkt und ggf. gemeinsamer Anreise per Bahn – was für ein Service!

9nov08_spaten_baum1Wikiwoods ist eine junge Initiative, die sich dem Klimaschutz durch Schaffung naturnaher Wälder verschrieben hat. Jeder gepflanzte Baum bindet CO2 und hat eine Vielzahl anderer positiver Wirkungen auf unsere Mitwelt. Auf der Internetseite Wikiwoods.org vernetzen sich Freiwillige, Experten oder Sponsoren online, bevor sie tatsächlich zur Tat schreiten – offline und draußen! WikiWoods ist eine ehrenamtliche Initiative und arbeitet zur Finanzierung und nachhaltigen Sicherung der Pflanzungen stets mit einem Partner vor Ort zusammen. Bei dieser Aktion ist es die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, auf deren Flächen Wald gepflanzt wird.

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Die Freiheitsredner – Datenschutz zum Anfassen

Veröffentlicht von: Dr. phil. Frank Weinreich

16. Februar 2009

Erinnert sich noch jemand an die große Volkszählung in den Achtziger Jahren? Als dieser Zensus für monatelange Proteste in der großen medialen Öffentlichkeit ebenso wie in der kleinen Öffentlichkeit der Vereine, Stammtische und im Freundeskreis sorgte? Aus heutiger Sicht mutet geradezu läppisch an, was der Staat damals wissen wollte, wenn man es mit den Daten vergleicht, die jede Bürgerin und jeder Bürger im digitalen Zeitalter hinterlässt oder gar bereitwillig und möglichst öffentlichkeitswirksam über Social Networking Sites hinausposaunt. Wo bleibt der große Aufschrei dagegen?

Nein, wenn Sie jetzt denken, dass ich lamentieren möchte, der Aufschrei bleibe aus, so irren Sie sich, denn er bleibt nicht aus, er ist meinem Eindruck nach nur etwas schlechter zu hören. Bürgerrechtsorganisationen weltweit – denn das Datenschutzproblem betrifft ja nicht nur Deutschland – haben die mit der universalen elektronischen Datenverarbeitung verbundenen Freiheitsprobleme ständig im Blick. (weiterlesen…)

Der Freitag: Blogger und LeserInnen können Inhalte mitgestalten

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

11. Februar 2009

Der Freitag ist eine linke Wochen-Zeitschrift, die seit Anfang Februar sowohl in der Printausgabe als auch in der Online-Version in neuem Gewand erscheint. Spannend ist, dass die LeserInnen eingeladen sind, den Inhalt durch eigene Blog-Beiträge mitzugestalten. In der Community gibt es die Möglichkeit, ein eigenes Blog anzulegen. (Dazu benötigt man nur eine E-Mail-Adresse.) Besonders interessante Blog-Beiträge erscheinen auf der Startseite der Online-Ausgabe oder gegen ein kleines Honorar auch in der Print-Ausgabe, wie z.B. dieser hier.

Die User in einer offenen Community auf Augenhöhe mit einzubeziehen und nicht außen vor zu lassen – das finde ich toll und bin gespannt, ob sich daraus ein lebendiges Netzwerk aus LeserInnen, Bloggern und Journalisten entwickeln wird.

Erfahrungsbericht: Web 2.0 für Senioren

Veröffentlicht von: Herbert Schmidt

10. Februar 2009

Mit dem Internet arbeite ich als Anwender schon seit Anfang der 90er Jahre. Als ich mich 1999 auf meinen ersten Ruhestand vorbereitete dachte ich darüber nach, wie ich gleich Alten die Nutzung des Internets nahe bringen kann. Das Ergebnis waren Internetcafes „Von Senioren für Senioren“ in Unterfranken.

Im Herbst 2005, als der Begriff Web 2.0. mehrfach veröffentlich wurde, konnte ich mich noch nicht so richtig dafür begeistern. Damals betrieb ich mehrere statische Webseiten, die ich meist selbst in HTML geschrieben hatte. Aber bereits im April 2006 hatte ich den ersten Blog im Internet. Trackback und Kommentarmöglichkeiten hatte ich aktiviert. Schnell merkte ich aber, dass diese Möglichkeiten missbraucht wurden. Spam und Links von/zu obskuren Webseiten führten dazu, dass ich diese beiden Möglichkeiten deaktivieren musste. Damit war natürlich ein Vorteil des Mitmach-Web dahin. (weiterlesen…)

Toll, wenn die Älteren das Netz entdecken

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

04. Februar 2009

hieß es gestern in einem Tweet von Brigitte Reiser und ich erfuhr von Herbert Schmidt (@herb37), der selbst mehrere Webseiten betreibt und Internetcafes in Unterfranken von Senioren für Senioren eingerichtet hat. Ich interessiere mich seit längerem für das Thema, wie man weniger weberfahrenen Menschen (nicht nur Senioren) die Vorzüge des Internets näher bringen kann. Auch erinnere ich mich sofort an einige interessante Diskussionen aus den Jahren 2007 und 2008 bei Claudia Klinger: Web 2.0 für Ältere – gar nicht so einfach (November 2007) und Altersheim 2.0 – Idee und Konzept (Mai 2008).  Ich twittere Herbert diese Links und Herbert weist mich gleich auf einen Artikel “Internet unverzichtbar” von Christa Wüchner hin, in dem 2 Seniorinnen von ihren Erfahrungen mit der Datenautobahn berichten. (weiterlesen…)

Lesetipp: Mikroblogging und soziale Bewegungen

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

04. Februar 2009

Mikroblogs gehören zum immer bedeutender werdenden Digitalen Raum in dem gesellschaftliche Öffentlichkeiten und Mikroöffentlichkeiten entstehen.

Was teilweise in (deutschsprachigen) aktivistischen Kreisen noch nicht richtig verstanden wurde, ist der Paradimenwechsel des Web2.0, der hinter den Mikroblogs steht. So sind Mikroblogs nicht nur eine neue Art dezentral bzw. mobil Informationen zu empfangen, was ja auch mit WAP-Tickern oder RSS-Feeds möglich ist, sondern es kann mit Mikroblogs ebenfalls dezentral an viele gesendet werden.

schreibt Timo Luthmann in seinem Blog.
>> Den ganzen Artikel lesen.

Hier geht es um Uwe

Veröffentlicht von: Ina Müller-Schmoß

02. Februar 2009

uweVor ein paar Tagen, am 25. Januar läuft Ole Seidenberg bei wunderschönem Hamburger Sonnenschein vom Rathausmarkt Richtung St. Georg, seiner Heimat… da trifft er mitten auf der Straße auf Uwe. Uwe hat hier seine Heimat, auf der Straße und steht an einem seiner “Sammelplätze”, direkt vorm Kino “Passage” in der Mönckebergstraße. “Ich hab heute Geburtstag, kannst du mir etwas helfen”, ruft Uwe. Seine Augen leuchten und irgendwie kennt Ole ihn. Da fällt es ihm ein: Erst vor wenigen Wochen sind sich die beiden am Dammtor begegnet. Beide kommen in´s Gespräch. Ole überlegt, Uwe etwas Geld zu geben. Aber eigentlich, so denket er, wäre das wieder einmal keine Hilfe zur Selbsthilfe, sondern nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Genauso wie viele der Spenden nach Afrika. Was also tun? Wie kommt Uwe von der Straße runter? Wie kann er eine Unterkunft, vielleicht sogar einen Job finden? (weiterlesen…)

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